Architekturpreis ausgelobt
: Bauten für Wohlbefinden und gutes Zusammenleben

Die Architektenkammer Baden-Württemberg und die Stadt Ulm loben zum achten Mal den Preis für „Beispielhaftes Bauen“ aus. Gesucht sind Bauwerke von Scheune bis Schule, die 2019 bis 2026 entstanden sind.
Von
swp
Ulm/Alb-Donau-Kreis
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Stadt Ulm und Alb-Donau-Kreis weihen Neubau an der Astrid-Lindgren-/Jörg-Syrlin-Schule ein

Stadt Ulm und Alb-Donau-Kreis weihten 2025 den Neubau an der Astrid-Lindgren-/Jörg-Syrlin-Schule ein. Ob er für den Preis Beispielhaftes Bauen infrage kommt?

Matthias Kessler
  • Architektenkammer BW und Stadt Ulm schreiben zum achten Mal „Beispielhaftes Bauen“ aus.
  • Eingereicht werden können Objekte in Ulm und Alb-Donau-Kreis aus 2019 bis 2026.
  • Gesucht sind Bauten von Wohnen bis Schule, auch Umbauten – Fokus auf Alltag, Wohlbefinden, Zusammensein.
  • Teilnahme für Bauherrschaften mit Architektinnen oder Architekten, Auszeichnung geht an beide.
  • Frist läuft bis 14. September – Details und Doku der prämierten Objekte auf www.akbw.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Architektur prägt das Gesicht einer Stadt und macht sie unverwechselbar“, wird Oberbürgermeister Martin Ansbacher in einer Pressemitteilung der Architektenkammer Baden-Württemberg zitiert. Zusammen mit der Stadt Ulm lobt diese  zum achten Mal die Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen“ aus. Schirmherr ist der OB. Gesucht sind im Stadtkreis Ulm und im Alb-Donau-Kreis realisierte Objekte aus den Bereichen Wohnen, Wohnumfeld, öffentliche Bauten, Industrie- und Gewerbebauten, Garten- und Parkanlagen, Innenraumgestaltungen sowie städtebauliche Projekte. Auch Umbauten und Umnutzungen von 2019 bis 2026 gehören dazu.

Eine Auszeichnung erhalten solche Einreichungen, die beispielgebend für die Architektur und Stadtgestaltung in unserem Alltag sind, die Positives für das Wohlbefinden und das Zusammenleben von Menschen leisten, heißt es in der Pressemitteilung der Architektenkammer. Das könnten gleichermaßen ein öffentlicher Platz oder Garten sein wie eine Schule oder Scheune – also keineswegs nur spektakuläre Großbauprojekte. Ziel des Auszeichnungsverfahrens sei es, beispielhafte Architektur aufzuspüren und ihr ein Forum zu bieten, denn zahlreiche Bauten, die sonst unbeachtet blieben, haben den Blick der Öffentlichkeit verdient.

Wer teilnehmen kann

Zur Teilnahme sind alle Bauherrinnen und Bauherren eingeladen, die gemeinsam mit einer Architektin oder einem Architekten gebaut haben. Aber auch alle Kammermitglieder – aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur oder Stadtplanung – sind zur Einreichung aufgefordert. Unabhängig davon, wer die Initiative ergreift: Die Auszeichnung geht an beide Partner. Denn Baukultur kann nur dort entstehen, wo sich Bauherrschaft und Planende gemeinsam für eine umweltgerechte und vor allem am Menschen orientierte Lösung der Bauaufgabe engagieren.

„Wer durch Ulm läuft oder unsere Region besucht, merkt schnell: Architektonisch gibt es hier viel zu entdecken“, wird Ansbacher weiter zitiert. „Mit der Auszeichnung sollen besonders die Bauten geehrt werden, die nicht auf den ersten Blick ins Auge fallen, aber Funktion und Atmosphäre auf besondere Weise verbinden.“ Die prämierten Objekte werden im Internet (www.akbw.de/objekte), in der App Architekturführer Baden-Württemberg und einer Broschüre umfangreich dokumentiert.

Das gibt es zu gewinnen

Zudem erhalten die Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten im Rahmen einer Feierstunde Urkunden und eine Plakette. Das letzte Verfahren „Beispielhaftes Bauen“ im Alb-Donau-Kreis und in der Stadt Ulm fand 2019 statt. 21 Objekte erhielten damals eine Prämierung. Die Einreichungsfrist läuft bis zum 14. September, detaillierte Auslobungsunterlagen finden sich unter www.akbw.de/azv-ausschreibungen/.