Arbeitskampf in Ulm
: Streik bei Ikea und H&M geht weiter: Was das für Kunden bedeutet

Noch bis Sonntag legen zahlreiche Beschäftigte von Ikea und H&M in Ulm die Arbeit nieder. Es geht um höhere Löhne. Womit Kunden rechnen müssen.
Von
cmy
Ulm
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Der Streik beim Ikea in Ulm dauert weiter an. Wo es für Kunden Probleme gibt.

© Ina Meer Sommer/adobe.stock.com

Arbeitskampf im Handel: Bis einschließlich Samstag, 28. Oktober, sind die Beschäftigten der Ulmer Ikea–Filiale sowie der beiden H&M–Filialen in Ulm zum Warnstreik aufgerufen, teilt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit.

Der Streik begann bereits am Donnerstag, nach den Worten von Gewerkschaftssekretär Rainer Dacke mit hoher Beteiligung. „Vor allem an den Kassen gibt es Probleme sowie in der Logistik bei Ikea“, teilte er am Donnerstagmittag mit und schob gleich eine Warnung nach: „Kunden der bestreikten Betriebe werden viel Zeit mitbringen müssen.“

Streik in Ulm: Das sind die Forderungen

Mit der Arbeitsniederlegung will Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Deren derzeitiges Angebot bedeute „eine heftige Reallohnsenkung“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Verdi fordert 15 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie eine Anhebung der Azubi–Vergütungen um 200 Euro. Die Arbeitgeberseite bietet bei einer Laufzeit von 24 Monaten Erhöhungen von 5,3 Prozent im ersten Jahr und 3,1 Prozent ab April 2024 an. Die fünfte Verhandlungsrunde findet am 3. November in Sindelfingen statt.

Bereits im September war Ikea bestreikt worden. Auch damals ging es um mehr Geld.