Aktion zum Mitmachen
: Wer ist der netteste Busfahrer in der Ulmer Region?

Die hiesigen Busunternehmen und der DING-Nahverkehrsverbund suchen den Lieblingsbusfahrer in der Ulmer Region. Die Aktion läuft bis Ende Mai.
Von
Stefan Czernin
Region Ulm und Neu-Ulm
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BEACHTEN: NPG-Standardlizenz, Busfahrer mit Sonnenbrille und Hände am Steuer, geöffnete Fahrertür, Download am 31.3.2026 für Region Print und Online, Bildnr.: 649846043

Mehr Anerkennung für Busfahrer und Busfahrerinnen, das möchte die Aktion erreichen (Symbolfoto).

Barillo Images / stock.adobe.com
  • Region sucht den Lieblingsbusfahrer: Aktion in Ulm/Neu-Ulm läuft bis Ende Mai.
  • SWU Verkehr und der DING-Nahverkehrsverbund unterstützen die Teilnahme.
  • Nominierung online auf lieblingsbusfahrerin.de, gern mit persönlicher Busgeschichte.
  • Ohne Namen reichen Uhrzeit, Buslinie und Busgesellschaft für die Nominierung.
  • DING-Chef betont Dank an Fahrerinnen und Fahrer – 30 Sieger werden bundesweit ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

So ein Busfahrer kann einem schon einmal den ganzen Tag retten. Zum Beispiel, wenn er an der Haltestelle die paar entscheidenden Sekunden länger wartet und die bereits geschlossene Bustür nochmal kurz aufmacht, während man selbst heftig gestikulierend angerannt kommt, weil man irgendwie die Zeit verbaselt hat. Oder man freut sich einfach über die Busfahrerin, die jeden frühen Morgen schon ein freundliches Lächeln für einen hat, während man selbst im Halbkoma auf dem Weg zur Arbeit ist.

Busfahrerinnen und Busfahrer erledigen eine wichtige Arbeit. Und sie ersparen jeder Menge Leute tagtäglich viel Stress, die sich sonst im eigenen Auto zum Beispiel durch den Berufsverkehr quälen müssten. In der zur Großbaustelle umgewidmeten Stadt Ulm ganz besonders.

Mehr Anerkennung für Fahrerinnen und Fahrer

Nur: Anerkennung bekommen die Fahrerinnen und Fahrer dafür eher selten. Um das zumindest ein Stück weit zu ändern, gibt es die bundesweite Aktion „Lieblingsbusfahrer/Lieblingsfahrerin“, die noch bis Ende Mai läuft. Daran beteiligen sich auch Verkehrsunternehmen aus der Region, etwa die SWU Verkehr. Auch der DING-Nahverkehrsverbund wirbt dafür.

Im Internet können Fahrgäste unter der Adresse lieblingsbusfahrerin.de ihren Favoriten nominieren und ihre ganz persönliche Busgeschichte erzählen. Nun ist es ja oft so, dass einem als Passagier der Fahrernamen gar nicht bekannt ist. Eine persönliche Vorstellung erfolgt ja eher selten. Ein „Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen“-Schild prangte zumindest früher in jedem Cockpit. Auch zurecht. Die haben ja auch Wichtigeres zu tun. Wer also keinen Namen parat hat, kann stattdessen Daten wie Uhrzeit, Buslinie und Busgesellschaft angeben.

Aus allen Einsendungen werden die 30 bundesweiten Sieger ermittelt. DING-Geschäftsführer Bastian Goßner hält den Wettbewerb für eine „gute Gelegenheit, auf diese Weise den Fahrerinnen und Fahrern einmal Dank zu sagen für das, was sie leisten“. Und fügt hinzu: „Wir als Verbund würden uns freuen, wenn eine Lieblingsbusfahrerin oder ein Lieblingsbusfahrer aus unserer Gegend nominiert würde.“