34 neue Schulbegleiterinnen
: Alb-Donau-Kreis startet Modellprojekt zur Schulbegleitung

Mit einem Modellprojekt will der Alb-Donau-Kreis die Schulbegleitung neu organisieren. Feste Teams sollen Kinder und Jugendliche mit Hilfebedarf künftig enger im Schulalltag begleiten.
Von
red/vee
Alb-Donau-Kreis
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Alb-Donau-Kreis startet Modellprojekt zur Schulbegleitung.

34 neue Schulbegleiterinnen und -begleiter wurden für das Modellprojekt geschult.

Thomas Vogel/St. Elisabeth-Stiftung
  • Alb-Donau-Kreis startet zum Schuljahr 2026/27 ein Modellprojekt zur Schulbegleitung.
  • Feste Teams arbeiten schulbezogen, um Kinder im Alltag bedarfsgerecht zu unterstützen.
  • Region Süd testet das Konzept – Einsätze koordiniert die St. Elisabeth-Stiftung.
  • Mitarbeitende sind regelmäßig an Schulen und arbeiten eng mit Lehrkräften zusammen.
  • Rechtsanspruch bleibt unverändert, 34 neue Schulbegleiterinnen wurden vorbereitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Alb-Donau-Kreis startet zum Schuljahr 2026/27 ein Modellprojekt zur Schulbegleitung. Gemeinsam mit der St. Elisabeth-Stiftung und dem Schulamt Biberach soll die Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit Hilfebedarf stärker in den Schulalltag eingebunden werden. Das teilte die Behörde mit.

Getestet wird das neue Konzept zunächst in der südlichen Region des Landkreises. Kern des Projekts ist ein schulbezogener Ansatz: Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter arbeiten in festen Teams an einzelnen Schulen. Dadurch sollen sie Kinder bedarfsgerecht unterstützen und zugleich flexibler auf unterschiedliche Situationen reagieren können. „Unser Ziel ist klar: Die Unterstützung soll dort ankommen, wo Kinder sie im Alltag brauchen“, sagt Michelle Flohr, Dezernentin für Jugend und Soziales im Alb-Donau-Kreis.

Laut Mitteilung ist die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf in den vergangenen Jahren gestiegen. Mit festen Teams und klaren Zuständigkeiten sollen deshalb verlässlichere Strukturen geschaffen werden. Die Mitarbeitenden der St. Elisabeth-Stiftung sind regelmäßig an den Schulen präsent und arbeiten eng mit Lehrkräften sowie weiteren pädagogischen Fachkräften zusammen. Die Stiftung koordiniert die Einsätze und die Zusammenarbeit.

Für die betroffenen Kinder und Jugendlichen bedeute das vor allem vertraute Ansprechpersonen und kontinuierliche Unterstützung. Am individuellen Rechtsanspruch auf Unterstützung ändert sich durch das Modell nichts. Der Alb-Donau-Kreis bleibt für Prüfung und Bewilligung der Leistungen zuständig.

Offiziell gestartet ist das Projekt am 10. September mit einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung von Landkreis und St. Elisabeth-Stiftung. Für das Vorhaben wurden 34 neue Schulbegleiterinnen vorbereitet. Die Erkenntnisse aus der Modellregion sollen in die weitere Entwicklung der Schulbegleitung im Alb-Donau-Kreis einfließen.