25-Jähriger angeklagt
: Er soll in Ulm zwei Frauen vergewaltigt haben

Ein 25-Jähriger steht ab 9. Dezember vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, sich in einer Ulmer Grünanlage an einer Frau vergangen zu haben. Ein zweites, erst 17 Jahre altes Opfer, soll er in ihrem eigenen Bett missbraucht haben.
Von
Laura Mensch
Ulm
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Rechtsstreit in der Drogeriefamilie Müller: ARCHIV - 29.07.2024, Baden-Württemberg, Ulm: Vor dem Justizgebäude steht die Statue einer Justitia. Dort fand ein Verkündungstermin im Rechtsstreit in der Drogeriefamilie Müller statt. Drei erwachsene Adoptivkinder des Unternehmers Erwin Müller klagten vor dem Landgericht Ulm auf Feststellung der Unwirksamkeit eines Pflichtteilsverzichtvertrages in Bezug auf ein mögliches Erbe. (zu dpa: «Erbstreit gegen Drogerie-Chef Müller: Urteil rechtskräftig») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Verhandelt wird ab dem 9. Dezember am Landgericht Ulm.

Stefan Puchner/dpa
  • Ein 25-Jähriger steht ab 9. Dezember wegen Vergewaltigung vor Gericht.
  • Ihm wird vorgeworfen, zwei Frauen in Ulm vergewaltigt zu haben.
  • Die Taten ereigneten sich im November 2023 und Juli 2024.
  • Die erste Verhandlung findet am Landgericht Ulm statt.
  • Insgesamt sind sechs Verhandlungstage angesetzt, der letzte am 29. Januar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schreckliche Taten werden einem jungen Mann vor dem Landgericht Ulm vorgeworfen. Ihm wird zur Last gelegt, im November 2023 in einem Ulmer Park eine 29-jährige Frau vergewaltigt zu haben. Im Juli dieses Jahres soll er eine weitere junge Frau in ihrem eigenen Bett missbraucht haben – sie war zu dem Zeitpunkt erst 17 Jahre alt.

Vergewaltigung in einer Ulmer Grünanlage

Die mutmaßlichen Tathergänge schildert die Staatsanwaltschaft noch etwas ausführlicher: Vergangenes Jahr soll der Angeklagte in einer Nacht im November die 28-Jährige in einer Ulmer Grünanlage gewaltsam zu Boden gedrückt, ihre Hände festgehalten und ihr die Hose heruntergezogen haben. Dann soll er die junge Frau vergewaltigt haben und danach weggelaufen sein. Ob sich Täter und Opfer kannten oder ob es sich um eine Zufallsbegegnung handelte, geht aus der Anklageschrift nicht hervor.

17-Jährige in ihrem eigenen Bett vergewaltigt

Außerdem wird dem 25-Jährigen laut Mitteilung des Landgerichts vorgeworfen, Mitte Juli 2024 in eine Ulmer Wohngruppe eingedrungen zu sein und sich dort zu einer 17-jährigen Schlafenden ins Bett gelegt zu haben. Er soll die junge Frau zum Sex aufgefordert und bedroht haben – sie solle leise sein, sonst töte er sie. Daraufhin soll der Angeklagte ihre Hose ausgezogen und sie vergewaltigt haben. Nachdem er laut Mitteilung anschließend erfolglos versucht hatte, in ein weiteres Zimmer einzudringen und Geld zu stehlen, flüchtete der Mann. Auch hier lässt die Anklageschrift offen, ob der Mann einen Bezug zu der Einrichtung hatte.

Details über den mutmaßlichen Täter, etwa seine Staatsangehörigkeit, teilt das Gericht nicht mit.

Sechs Verhandlungstage bis Ende Januar

Dem Mann wird Vergewaltigung in zwei Fällen sowie versuchter Diebstahl vorgeworfen. Er befindet sich laut Staatsanwaltschaft aktuell in Untersuchungshaft. Am 9. Dezember beginnt der Prozess. Bei den ersten drei Verhandlungen werden Zeugen gehört, insgesamt sind sechs Verhandlungstage am Ulmer Landgericht angesetzt – der letzte am 29. Januar.