Sexueller Missbrauch als Motiv?: Handydaten belasten überfallenen Lehrer schwer

War der Angriff auf einen Lehrer der Sägefeldschule ein Racheakt?
Ralf Zwiebler- Lehrer in Ulm wegen Verdachts auf Schüler-Missbrauch angeklagt.
- Handydaten belasten Lehrer schwer, mindestens 23 Opfer.
- Ermittler vermuten Gegenleistungen wie Geld, Zigaretten und gute Noten.
- Prozess zeigt eine erschreckende Wende; mögliche Rache-Aktion.
- Weitere Informationen zum Prozess folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Prozess um die Attacke auf einen Lehrer in der Nähe der Wiblinger Sägefeldschule kam es am Mittwoch zu einer erschreckenden Wende: Auf dem Handy des fast totgeschlagenen Lehrers wurde Material gefunden, das belegt, dass er mindestens 23 Schüler oder ehemalige Schüler missbraucht hat. Darunter wohl auch einen 13-Jährigen.
Die Ermittler haben 52 passwortgeschützte und mit Männernamen betitelte Ordner auf dem Handy gefunden, die kinder- und jugendpornografisches Material enthielten. In den meisten Fällen sollen es Nacktfotos und Bilder von sexuellen Handlungen gewesen sein, die der Lehrer sich per Snapchat von Schülern und ehemaligen Schülern hatte schicken lassen. Die Aufnahmen stammen aus einem Zeitraum von 2016 bis 2023. Als Gegenleistung, sagt ein Ermittler, gab es wohl Geld, Zigaretten und gute Noten.
Bereits zu Prozessbeginn ging die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der 23-jährige Angeklagte „aus Rache für ein dem Lehrer zur Last gelegtes übergriffiges Verhalten gegenüber anderen ehemaligen und aktuellen Schülern gehandelt haben dürfte“. Seither liefen die Ermittlungen in diesem Fall. Der Angeklagte, ein ehemaliger Schüler, soll kein Opfer des Lehrers gewesen sein.
Am Nachmittag soll der Lehrer als Zeuge vor Gericht aussagen. Wie vernehmungsfähig er ist, ist jedoch noch unklar.
