Wetter im Landkreis Tübingen: Wetterdienst warnt für Donnerstag vor Hitzebelastung

Kein Wölkchen am Himmel: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Hitze am Donnerstag
Ulrich Metz/Archiv- DWD warnt für Donnerstag, 18. Juni, vor Hitzebelastung im Landkreis Tübingen.
- Bis zu 32 Grad erwartet, in den Folgetagen bis zu 34 Grad – Nächte bleiben warm.
- Warnstufe 1 gilt, da fehlende nächtliche Abkühlung die Belastung erhöht.
- Besonders gefährdet sind Ältere, chronisch Kranke und kleine Kinder.
- Empfehlungen: Hitze meiden, kühlen, viel trinken und Wohnung vor Sonne schützen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Hitzebelastung ist eine ernsthafte Gefahr für die menschliche Gesundheit: Bei Hitzewellen starben nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den heißen Sommern 2018 und 2019 rund 9000 beziehungsweise 7000 Menschen mehr als sonst zu dieser Jahreszeit. Aus diesem Grund veröffentlicht der DWD amtliche Hitzewarnungen für Tage, an denen es besonders heiß werden kann.
Das ist in den kommenden Tagen der Fall: Für den Donnerstag, 18. Juni, haben die Wetterforscher für den Landkreis Tübingen die Hitzewarnstufe 1 ausgerufen. Erwartet wird, dass das Thermometer am Donnerstag auf bis zu 32 Grad Celsius klettert, in den Tagen darauf sogar bis auf 34 Grad.
Nächtliche Wärme verhindert erholsamen Schlaf
Bei der Herausgabe der Warnungen werden verschiedene Kriterien berücksichtigt, etwa die Belastung am Tag und in der Nacht. Diese Warnungen werden nur dann herausgegeben, wenn eine starke Wärmebelastung vorhergesagt wird und eine ausreichende nächtliche Auskühlung der Wohnräume nicht mehr gewährleistet ist. „Denn bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität“, so der DWD, „durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.“ Überschreitet die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38°C, so wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ gewarnt.
Neben hitzebedingter Sterblichkeit treten an den besonders heißen Tagen des Jahres auch hitzebedingte Erkrankungen auf, so der DWD. Risikogruppen sind vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder.
Diese Grundregeln soll man beachten
Bei aktiven Hitzewarnungen empfehlen die Meteorologen, diese drei Grundregeln zu beachten:
1. Meiden Sie die Hitze!
Gehen Sie nicht in die direkte Sonne. Gehen Sie nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach draußen. Verschieben Sie körperliche Aktivität im Freien auf die frühen Morgenstunden.
2. Halten Sie Ihren Körper kühl und trinken Sie regelmäßig. An heißen Tagen ist der Flüssigkeitsbedarf deutlich erhöht. Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad. Auch kalte Arm- und Fußbäder wirken entlastend. Tragen Sie luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung. Verzichten Sie auf Alkohol. Bevorzugen Sie leichtes Essen.
3. Halten Sie Ihre Wohnung kühl
Lüften Sie dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Schützen Sie die Räume vor direkter Sonneneinstrahlung. Suchen Sie nach kühleren Orten in der Nähe, in Parks, Kirchen oder klimatisierten öffentlichen Gebäuden wie Einkaufszentren.
Falls Sie sich um hilfs- oder pflegebedürftige Personen kümmern, achten Sie darauf, dass diese drei Grundregeln auch bei diesen eingehalten werden. Kontaktieren Sie einen Arzt bei ungewöhnlichen Gesundheitsproblemen wie Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen oder Erbrechen.

