Veranstaltungen 2026 in Tübingen
: Ein Jahr voller schöner Termine

Die erste große Veranstaltung in Tübingen in diesem Jahr ist der Fasnetsumzug. Danach gibt es wieder jede Menge Messen, Märkte, Konzerte und Festivals.
Von
Sabine Lohr
Tübingen
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UPM: voller Marktplatz am Freitagabend

Der umbrisch-provenzalische Markt ist eine der großen Veranstaltungen in Tübingen (hier ein Bild von 2025). Neben Märkten und Messen gibt es auch in diesem Jahr wieder viel Vergnügliches, Interessantes und Hörenswertes.

Carolin Albers/Archiv
  • Tübingen 2026: Fasnetsumzug am 1. Februar und Stocherkahnrennen an Fronleichnam, 4. Juni.
  • Große Märkte: Antiquitätenmarkt (21./22. März), umbrisch-provenzalischer Markt (16.–20. September).
  • Kulturevents: Cinelatino (22.–29. April), Kulturnacht (9. Mai), Schlosshofkonzerte (29. Juli–2. August).
  • Festivals: Afrika-Festival (4.–7. Juni), Ract-Festival (12./13. Juni), Orgelsommer (ab 28. Juli).
  • Höhepunkte: Chocolart (1.–6. Dezember) und Weihnachtsmarkt (10./11. November).

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Weihnachten soll für viele Menschen jedes Jahr vollkommen überraschend kommen. Noch überraschender sind da die Tübinger Veranstaltungen, die zwar auch jedes Jahr sind, aber nicht immer am selben Datum. Damit niemand sie verpasst, kommt hier ein Überblick.

Fasnet und Stocherkahnrennen

Fröhlich, bunt, laut, mit Guggenmusik, allerlei Hexen, Teufeln, anderen unheimlichen Gestalten, mit wilden Tänzen und rhythmischem Gang wird in Tübingen am Sonntag, 1. Februar, der Winter vertrieben. Der Fasnetsumzug durch die Altstadt, den in diesem Jahr der Rosecker Fasnetsclub organisiert, ist die erste Großveranstaltung in der Unistadt im Jahr 2026. Na gut, der Rottenburger Fasnetsumzug ist um einiges größer, dafür aber erst am 15. Februar. Nach Tübingen kommen aber immerhin auch an die 3000 Hästräger.

Bis zum nächsten Event ist es dann eine Weile hin, nämlich bis zum 4. Juni, einem Donnerstag. Es ist Fronleichnam, und das ist der Tag, an dem in Tübingen traditionell das Stocherkahnrennen steigt. Ausrichter ist diesmal die Alte Straßburger Burschenschaft Germania, weil sie im vergangenen Jahr das Rennen verloren hat.

Die Märkte und Messen

Man könnte meinen, Tübingen sei eine Messestadt, so viele Messen und Märkte gibt es jedes Jahr wieder. Den Start macht der Antiquitätenmarkt am Wochenende 21. und 22. März. Er ist wie immer in der Haaggasse, wo es mehrere Antiquitätengeschäfte gibt. Am Sonntag wird er ergänzt durch den Frühlingsmarkt in der Altstadt. Er wird von den Wochenmarktbeschickern, von regionalen Erzeugern und Hofläden bestückt.

Zahlreiche Tipps und Anregungen rund um die Themen Altersvorsorge, Pflege, Bestattung, Freizeit, Gesundheit, Mobilität, Reisen und Wohnen gibt es bei der Seniorenmesse Senfit des SÜDWEST PRESSE am Samstag, 28. März im Sparkassen Carré. Podiumsdiskussionen und Vorträge runden das Programm ab.

Der Georgimarkt ist nicht an Georgi, dem Gedenktag des heiligen Georg, der am 23. April begangen wird, sondern schon vorher: Am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. April, gibt es in der Altstadt Bürsten und Gemüsehobel, Gartenscheren und Kräutertee. Am 25. April ist dann Regionalmarkt mit Produkten aus der Region. Begleitet wird er vom Klimatag und vom Fairen Markt, bei dem es fair gehandelte Waren und jede Menge Infos zu fairem Handel gibt.

Die SÜDWEST PRESSE-Messe Garten und Gaumen auf dem Gelände der Firma Rösch ist ein großer Genussmarkt, bei dem regionale Qualität im Fokus steht. Mehr als 70 Aussteller präsentieren am 2. und 3. Mai eine vielfältige Mischung aus hochwertigen Produkten und Angeboten aus den Bereichen Garten, Genuss, Lifestyle und Kunsthandwerk.

Beim Markt der Möglichkeiten zeigen rund 70 Kunsthandwerker, was sie in ihren Werkstätten und Ateliers herstellen. Das Besondere: Einigen kann man zuschauen, wie sie Glas blasen, Schmuck herstellen oder Spielzeug drechseln. Der Markt bei der Jakobuskirche ist am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Mai.

Schmuck, Filzarbeiten, Töpferei-Erzeugnisse, Metallobjekte, Fotografien, Holzarbeiten, Mineralien und Buntes aus Stoff gibt es beim Kunstmarkt am Samstag, 4. Juli, rund ums Nonnenhaus.

Gleich nach den Sommerferien reisen wieder die Händler aus Tübingens Partnerstädten Perugia und Aix en Provence an, um vom 16. bis 20. September die Altstadt mit ihren Ständen voller Spezialitäten und Kunsthandwerk aus Umbrien und der Provence anzubieten. Beim umbrisch-provenzalischen Markt gibt es neben Spanferkel, Kräutern und süßen Calissons auch Töpferwaren, Bilder und Tischdecken. Jedes Jahr besuchen rund 100.000 Menschen den Markt.

Produkte aus der hiesigen Region, etwa Dußlinger Pflanzenöle, schwäbische Alb-Linsen oder Albzarella werden beim Herbst-Regionalmarkt am 10. Oktober in der Altstadt angeboten. Und auf dem Martinimarkt gibt es am 10. und 11. November wieder Bürsten, Mützen und Gemüsehobel.

Richtig voll wird die Stadt wieder bei der Chocolart, der großen Schokoladenmesse in der bunt beleuchteten Altstadt, zu der vom 1. bis 6. Dezember Chocolatiers aus der ganzen Welt kommen. Und der letzte Tübinger Markt im Jahr ist dann der Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende 11. bis 13. Dezember.

Konzerte, Festivals, Kultur

Filme aus Lateinamerika und Spanien sind beim Cinelatino vom 22. bis 29. April in Tübingen, Stuttgart, Freiburg und Reutlingen zu sehen. Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr die Dominikanische Republik.

2026 ist wieder ein Kulturnacht-Jahr: Am Samstag, 9. Mai, gibt es nicht nur in der Innenstadt, sondern auch an einigen Orten außerhalb Musik, Literatur, Theater, Kunst und Tanz. In diesem Jahr ist der Schwerpunkt Video- und Digitalart, weshalb es auch digitale Events gibt.

Auf dem Festplatz Weilheimer Wiesen steigt vom 4. bis 7. Juni das Afrika-Festival mit Konzerten, Tanz- und Trommelworkshops, Kunsthandwerk, Lesungen und Podiumsdiskussionen. Und natürlich Essen aus afrikanischen Ländern.

Auf der Kastanienallee steigt am 12. und 13. Juni das Ract-Festival, Deutschlands größtes politisches Umsonst-und-draußen-Festival mit Workshops, Diskussionen, Infoständen und vor allem viel Musik.

Vom 16. Juli bis 15. August wird der Platz hinterm Technischen Rathaus zum Freiluftkino. Wer es beim Sommernachtskino besonders bequem haben möchte, kann sich wieder einen Liegestuhl buchen.

Johann Sebastian Bach starb am 28. Juli 1750. Tübingen ehrt den großen Komponisten mit dem Orgelsommer, der immer an Bachs Todestag beginnt, in diesem Jahr zum 30. Mal. Bis zum 5. September werden sieben Orgelkonzerte und fünf kleinere Konzerte gegeben. Im Zentrum des Tübinger Orgelsommers stehen Lehrer-Schüler-Verhältnisse, die sich durch die gesamte Musikgeschichte hindurchziehen und spannende Einblicke und Vergleiche in die musikalische Entwicklung zwischen den jeweiligen Pädagogen und ihren Meisterschülern bieten.

Dank einer großzügigen Spende gibt es auch in diesem Jahr wieder die Schlosshofkonzerte. Vom 29. Juli bis 2. August werden im Schlosshof Klassik-, Jazz- und Chansonkonzerte gegeben.

Vom 22. August bis 14. September stehen bei Vielklang international bekannte Künstler als auch junge hervorragende Musiker auf der Bühne. Und vom 17. bis 25. Oktober gibt es bei den Jazz-und-Klassik-Tagen wieder Jazz, Bigband-Sound und Blues in der Stadt, Posaunen und Tubaklänge in der Stiftskirche, Klassik im Rittersaal und Arien im Schloss.

Freunde französischer Filme kommen bei den Französischen Filmtagen vom 28. Oktober bis 4. November auf ihre Kosten, zu denen auch wieder Schauspieler und Regisseur erwartet werden.

Die Landtagswahl

Die Landtagswahl ist zwar nicht nur in Tübingen, aber eben auch dort. Am Sonntag, 8. März werden die Baden-Württemberger zur Urne gebeten, um einen neuen Landtag zu wählen. Die SÜDWEST PRESSE hat für Dienstag, 24. Februar, die Kandidaten des Wahlkreises Tübingen der Parteien, die jetzt im Landtag sitzen und die Kandidatin der Linken zum Podium eingeladen. Es ist im Kino Museum.