Messe Garten & Gaumen in Tübingen: Viele kommen zum ersten Mal

Es blüht auf der TAGBLATT-Messe „Garten und Gaumen“. Genießen ist angesagt am Samstag und Sonntag in Tübingen.
Evi Miller- TAGBLATT-Messe „Garten und Gaumen“ in Tübingen eröffnet mit großem Besucherandrang.
- Über 60 Stände bieten Gartenzubehör und kulinarische Genüsse.
- Reutlinger Staudengärtnerei Schöllkopf zeigt besonderes Pflanzensortiment.
- Besucher probieren Pflanzen, Scheren, Honigwein und „Chocolate in a Bottle“.
- Gartenraritäten und Schnäpse aus eigenem Anbau sind Highlights.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Gerhard Rösch Park in der Schaffhausenstraße füllt sich schnell am Samstagmorgen. Als um 11 Uhr die TAGBLATT-Messe „Garten und Gaumen“ öffnet, warten schon etliche Besucherinnen und Besucher auf Einlass. Über 60 Stände präsentieren sowohl Schönes und Praktisches für den Garten als auch viele Genüsse für den Gaumen.
Zum ersten Mal dabei ist die Reutlinger Staudengärtnerei Schöllkopf. Seit 8 Uhr ist Marc Wiedemann vor Ort und richtet seinen Stand ein – „mit einem Frühjahressortiment, das schön blüht oder in nächster Zeit blüht.“ Ein Highlight sei die Steppenkerze, sie werde bis zu zwei Meter hoch.
Der Gerhard Rösch Park in der Schaffhausenstraße füllt sich am Samstagmorgen schnell: Als um 11 Uhr die TAGBLATT-Messe „Garten & Gaumen“ öffnet, warten schon etliche Besucherinnen und Besucher auf Einlass. An über 60 Ständen präsentieren die Aussteller sowohl Schönes und Praktisches für den Garten als auch viele Genüsse für den Gaumen – und das zieht an diesem sonnigen Frühlingswochenende Tausende an.
Die Rosen ziehen derweil besondere Aufmerksamkeit auf sich: Eine Besucherin steckt ihre Nase in die Blüten und will wissen, ob sie auch so gut duften, wie sie aussehen. Dem TAGBLATT verrät sie, dass sie zum ersten Mal auf der Messe ist und eigens aus Bad Boll kam: „Ich liebe Gartenmessen und lasse mich inspirieren.“ Ein Ehepaar aus Kusterdingen schaut sich bei den Holzaccessoires für den Garten um. „Wir kommen immer.“
Flanieren im Schatten der Bäume
Auf der Suche nach Schönem für ihren Garten ist Gisela Greth, die Dekoartikel aus Edelrost gefallen ihr besonders gut. „Außerdem bekommt man hier oft Pflanzen, die es woanders nicht gibt“, sagt sie. Auch das Ambiente findet sie toll, mit den vielen schattenspendenden alten Bäumen.
Das Ehepaar Langenstein aus Hechingen probiert „Chocolate in a Bottle“ – das ist französischer Chardonnay mit belgischer Schokolade. „Sehr gut“, das Geschmacksurteil von Günter Langenstein: „Ich bin ein Süßer“, erklärt er. Weil ihre Enkelkinder im Urlaub sind, hatten sie Zeit, nach Tübingen zu kommen, und besuchen zum ersten Mal die „Garten & Gaumen“. „Endlich mal“, sagt Günter Langenstein zufrieden. Nach fünf Minuten auf der Messe hat ein Ehepaar aus Riederich, das mit seiner Enkeltochter gekommen ist, ein kleines Geschenk gefunden: einen Pustekuchen. „Ein schönes Mitbringsel für Geburtstage“, sagt die Großmutter. Auch sie sind zum ersten Mal auf der TAGBLATT-Messe.
Richtig lecker finden eine Mutter und ihre Tochter aus Bisingen die Kostproben bei Michael Renz. „Für die Brote und Brownies verwenden sie besondere Mehle hier“, erklärt die Besucherin dem TAGBLATT– sie hat gerade eine persönliche Einführung vom Betriebsleiter des Gomaringer Familienbetriebs bekommen. Richtig viel los ist am Stand mit den Gartenwerkzeugen „SKS Süd“. „Wir haben die besten Scheren“, sagt Maria Schrade selbstbewusst. „Sie sind geschmiedet.“
„Es schmeckt gut“, sagt ein Ehepaar aus Bonlanden, das den Met, also Honigwein, bei Alma’s Bienenprodukte aus Ungarn probiert. „Rösch kennt man ja, aber dass es hier so einen schönen Park gibt, wusste ich nicht“, sagt die Besucherin.
Gartenraritäten und Gin aus der Region
Eine Besonderheit sind die Garten-Raritäten mit Saatgut aus eigenem Anbau. „Wir haben Pflanzen und Saatgut, auch aus der Ukraine, Russland und Amerika“, sagt Sandra Erlacher. „Unser Ziel ist es, alte Sorten zu erhalten.“
Am Stand „Schnäpse und Liköre“ von Annette Siemens ist einiges los: „Wir verarbeiten unser eigenes Obst“, sagt sie. Gilla Geilen-Maier ist mit dem Fahrrad aus Rottenburg hergeradelt, wegen des Senfs. „Der ist der Hammer“, sagt sie.
Aussteller Volker Theurer ist mit dem Traktor und seinem Ammertal-Whisky und Gin von Unterjesingen hergefahren. Er bietet eine Verkostung auf Spendenbasis zugunsten des Tübinger Hospizes an. „Die hat sich im letzten Jahr bewährt“, sagt er. Noch ist es hier etwas ruhig am Stand. „Nach dem Mittag geht es los“, weiß er.
Mit einem Informationsstand ist das Neue Kunstmuseum (NKT) im Park. Die Mitarbeiterinnen sind zufrieden: „Viele Besucherinnen und Besucher haben uns zurückgemeldet, dass sie bereits in unserer aktuellen Udo-Lindenberg-Ausstellung waren.“
Am Sonntag ist bei strahlendem Sonnenschein der Andrang besonders groß. Viele Familien sind da: Der Eintritt ist bis 16 Jahre frei, das nutzen viele mit kleinen Kindern für einen Ausflug am Muttertag. Die toben auf der Hüpfburg oder lassen sich gratis zum Tiger oder zur Biene schminken.
Rund 4000 Besucherinnen und Besucher an zwei Tagen
Die elfte „Garten und Gaumen“ war auch dieses Jahr gut besucht: Am Sonntag bildeten sich zeitweise längere Schlangen vor dem Eingang in der Schaffhausenstraße. Rund 4000 Leute kamen an den zwei Messetagen. „Wir sind mit dem Publikumszuspruch sehr zufrieden“, sagte Inken Scheel vom TAGBLATT-Organisationsteam. Am Sonntag spielte der Musikverein Unterjesingen, „das kam sehr gut an“. Für kommendes Jahr wollen die Organisatoren wieder mehr Aussteller mit Blumen und Gemüsesetzlingen für die Messe gewinnen.





