Tübinger Unternehmen bei „Top 100“: Trophäe für das Himmelwerk

Auszeichnung für das Tübinger Unternehmen Himmelwerk (von links): Stefan Kaiser (Geschäftsführer), Ranga Yogeshwar (Moderator), Andreas Seitzer (Geschäftsführer).
Top 100- Himmelwerk aus Tübingen wurde beim „Top 100“-Wettbewerb für Innovationen ausgezeichnet.
- Das Unternehmen entwickelt seit 140 Jahren nachhaltige Technologien, z.B. für Megahertz-Erwärmung.
- Jury-Mitglieder sind u.a. Politiker und Experten; Wettbewerb existiert seit 1993.
- Geschäftsführer betont Strom als „Ressource der Zukunft“ und fördert Ideen finanziell.
- Trophäe wurde beim Mittelstands-Summit am 27. Juni überreicht.
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„Metalle präzise und nachhaltig erhitzen“ – und das in Sekunden. Für diese Entwicklung wurde das Tübinger Unternehmen Himmelreich nun ausgezeichnet: Es wurde von der Jury des Innovationswettbewerbs „Top 100“ in die Liste der innovativsten mittelständischen Unternehmen in Deutschland aus allen Branchen und Wirtschaftszweigen aufgenommen, wie die Compamedia GmbH, die den Wettbewerb organisiert, mitteilt.
Diesen Wettbewerb gibt es seit dem Jahr 1993. In der Jury sitzen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik – derzeit sind dies etwa der Investor Frank Thelen, der Unternehmensberater Roland Berger, die Bundestags-Abgeordneten Gregor Gysi (Linke), Anton Hofreiter (Grüne), Dorothee Bär (CSU) und andere. Seit 2002 ist Prof. Nikolaus Franke wissenschaftlicher Leiter von „Top 100“. Er ist seit 2001 Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien.
Raum für Innovation
Himmelreich ist zum ersten Mal unter den Ausgezeichneten. In der Pressemitteilung heißt es zur Begründung: „Das mittelständische Traditionsunternehmen in Tübingen entwickelt seit mehr als 140 Jahren Technologien, die punktgenaue Ergebnisse liefern und gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen. Erfahrung kombiniert mit modernster Technik führen dazu, dass der Energieverbrauch sinkt und die Ergonomie und die Produktivität steigen.“ Raum für Innovation sei bei Himmelwerk ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Ideen dürften wachsen und würden auch finanziell gefördert.
Strom die „Ressource der Zukunft“
Die Unternehmensgeschichte beginnt im Jahr 1879, als Gottlob Himmel in Tübingen mechanisch-optische Geräte für Laboratorien der Universität entwickelte. Mehr als 140 Jahre später stehe sein Unternehmen „als Synonym für hochwertige und zuverlässige Hochfrequenzanlagen, deren Effizienz und Langlebigkeit überzeugen“. Aktuell richte sich der Blick der Experten besonders auf die Zukunftstechnologie der Megahertz-Erwärmung, etwa für Batteriefolien oder Halbleiterproduktion. „Strom ist die Ressource der Zukunft. Daran glauben wir fest und darauf arbeiten wir jeden Tag für uns und unsere Kunden hin“, sagt Himmelreich-Geschäftsführer Dr. Andreas Seitzer. „Egal ob Quantensprung oder inkrementelles Versionsupdate, jeder Schritt in diese Richtung wird von uns mit Zuversicht unternommen.“
Am Freitag, 27. Juni, übergab Wissenschafts-Journalist Ranga Yogeshwar die Trophäen auf dem Deutschen Mittelstands-Summit. Yogeshwar übergab den Staffelstab als Mentor dabei nach 14 Jahren an den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff.