Tübinger Hauptbahnhof: Mann hindert Zug an der Abfahrt und bedroht Lokführer

Ein Zug im Tübinger Hauptbahnhof: Am Donnerstagmittag verhinderte ein Mann zeitweise die Abfahrt eines Regionalexpresses.
Hans-Jörg Schweizer/Archiv/Symbolbild- Tübingen: Mann blockierte am 19. März gegen 12.30 Uhr Zugtüren eines Regionalzugs.
- Lokführer (44) forderte mehrfach per Durchsage Freigabe – ohne Erfolg.
- Beim Ansprechen beleidigte und bedrohte der 32-Jährige den Lokführer.
- Bis Polizei kam, beleidigte/bedrohte er weitere Fahrgäste; er wirkte betrunken.
- Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung/Beleidigung; Zeugenhinweise erbeten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Bundespolizei meldet, soll ein Betrunkener am Donnerstag, 19. März, gegen 12.30 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof die Türen eines abfahrbereiten Regionalzuges blockiert haben. Der konnte deshalb nicht losfahren. Der 44-jährige Lokführer versuchte erst, den 32-Jährigen mit mehreren Durchsagen dazu zu bringen, die Türen freizugeben – vergeblich. Als der Lokführer den Mann dann persönlich ansprach, soll der ihn unvermittelt beleidigt und körperlich bedroht haben.
Um eine weitere Eskalation zu verhindern, zog sich der Bahnmitarbeiter etwas zurück und rief die Polizei. Bis zum Eintreffen der alarmierten Streifen soll der 32-Jährige im Zug weitere Fahrgäste beleidigt und bedroht haben.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise
Die Bundespolizisten brachten den Verdächtigen aus dem Zug und kontrollierten ihn. Wegen seines Verhaltens und seines anscheinend alkoholisierten Zustands nahmen sie ihn mit zur Wache. Nun wird wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung gegen ihn ermittelt. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der zuständigen Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen, entweder per Telefon unter (0711) 550491050 oder per Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de .
