Regionalbahn Tübingen
: Im Zug mit Messer bedroht – Polizei sucht Zeugen

Ein Streit in einer Regionalbahn bei Tübingen eskaliert – ein Mann zückt ein Küchenmesser. Die Bundespolizei bittet mögliche weitere Geschädigte, sich zu melden.
Von
Stefanie Jakob
Tübingen
Jetzt in der App anhören
Mit einer äußerst aggressiven Person hatten es Beamte des Polizeireviers Tübingen am Mössinger Bahnhof zu tun.

ARCHIV - ILLUSTRATION - 30.07.2016, Baden-Württemberg, Reutlingen: In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen in der Stadt. (zu dpa: «Zwei Polizeipräsidien fahren Sparkurse - SPD fordert mehr Geld" vom 17.07.2018) Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mit einem Mann, der mit einem Küchenmesser drohte, hatten es Beamte der Bundespolizei Stuttgart am Tübinger Bahnhof zu tun.

Archiv/Silas Stein/dpa/Symbolbild
  • Polizei sucht Zeugen eines Messerangriffs in Regionalbahn bei Tübingen.
  • 27-jähriger Mann bedrohte 58-jährigen Mitreisenden mit Küchenmesser.
  • Vorher am Bahnhof Tübingen/West Fahrpläne zerschnitten, andere Reisende bedroht.
  • Bundespolizei nahm Verdächtigen fest, er wurde wieder entlassen.
  • Zeugen sollen sich unter 0711/87035-0 melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Mittwochmorgen, 23. April, bedrohte ein 27-jähriger Mann in einer Regionalbahn einen 58-Jährigen zwischen Tübingen/West und Hauptbahnhof mit einem Messer. Laut Polizeibericht waren die beiden Männer gegen 10.15 Uhr in einen Streit geraten, als der Jüngere ein Küchenmesser zog und sein Gegenüber bedrohte.

Die von Zeugen alarmierte Bundespolizei traf den Verdächtigen kurz darauf am Hauptbahnhof Tübingen an, nahm ihn fest und brachte ihn zur Wache. Schon vorher soll der Mann am Bahnhof Tübingen/West Fahrpläne zerschnitten und andere Reisende bedroht haben.

Bundespolizei sucht Zeugen

Die Polizei hat den 27-jährige, der vorher nicht polizeilich in Erscheinung getreten war, inzwischen wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Sachbeschädigung ermittelt. Die Bundespolizei sucht jetzt weitere Betroffene. Wer etwas beobachtet hat, soll sich unter der Nummer 0711/87035-0 bei der Bundespolizeiinspektion Stuttgart melden.