Neckarabschwimmen der Feuerwehr Tübingen
: Das Wasser war gar nicht so kalt

Viele Wasserrettungs-Taucher aus dem ganzen Land absolvierten ihr jährliches Spaß-Training im Wasser des Neckars in Tübingen.
Von
Anja Kries
Tübingen
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Die Tübinger Feuerwehrtaucher machen sich auf den Weg.

Anja Kries
  • 130 Taucher nahmen am 52. Neckarabschwimmen der Tübinger Feuerwehr teil.
  • Die Teilnehmer schwammen vom Freibad zur Eberhardsbrücke.
  • Drohnen verbessern die Wasserrettung erheblich.
  • Früher schwammen die Teilnehmer zwischen Eisschollen.
  • Ein Busunternehmen unterstützte die Veranstaltung unentgeltlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Tauwetter mit zwölf Grad plus sorgte am Montagmittag für kräftige Strömung im Neckar. Die 130 Taucher, die am 52. Neckarabschwimmen der Tübinger Feuerwehr teilnahmen, ließen sich darin gut gelaunt vom Freibad zur Eberhardsbrücke treiben. Sie brauchten kaum eine Viertelstunde. „Warmbadetag!“ verkündete eine Teilnehmerin beim Ausstieg.

Mit dabei war auch die Drohnengruppe der Rottenburger Feuerwehr. Drohnen seien, so erklärte der dienstälteste Tübinger Schwimmer Bernd Gugel, „die größte Verbesserung der letzten Jahrzehnte“ in der Wasserrettung. Mit ihnen könne man lange Flussabschnitte schnell absuchen. Das sei bei starker Strömung entscheidend. Für Hochwassereinsätze hätten die Tübinger Feuerwehrtaucher inzwischen außerdem ein Spezialtraining absolviert.

Früher schwammen sie zwischen Eisschollen

Bernd Gugel, der 1982 das erste Mal beim Neckarabschwimmen dabei war, erzählte auch, er habe schon weitaus härtere Bedingungen wie Eisschollen auf dem Neckar erlebt. In den Anfangsjahren seien die Teilnehmer außerdem vom Campingplatz bis zur Jugendherberge geschwommen. Wo die Strömung hinter der Eberhardsbrücke nachließ, sei es anstrengend geworden. Damals sei es mehr Training gewesen. Heute sei auch der Spaß wichtig.

Ein großes Tübinger Busunternehmen brachte die Taucher schließlich wieder ins Trockene. Ohne diese unentgeltliche Hilfe wäre das winterliche Schwimmen nicht möglich, wie Organisator Christof Stechemesser betonte.