Nach Schlägereien in Tübingen: Opfer der Attacke in der Steinlach-Unterführung kommt aus Klinik in U-Haft

Nachdem er selbst bei einem Angriff schwer verletzt wurde, kam der 42-Jährige wegen des Verdachts des versuchten Totschlags im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg in U-Haft.
Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild- Tübingen: Ein 42-Jähriger sitzt seit Montag in U-Haft, er lag zuvor in einer Klinik.
- Er wurde am 5. Oktober in der Steinlach-Unterführung durch Schläge und Tritte schwer verletzt.
- Der mutmaßliche Angreifer, 33, wurde vergangene Woche wegen versuchten Totschlags festgenommen.
- Vorher soll der 42-Jährige am Sternplatz einen 38-Jährigen mit einem Stein am Kopf verletzt haben.
- Ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags wurde am 12. Oktober vollzogen – U-Haft im JVK.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurde am Montag ein 42-Jähriger aus der Klinik heraus in Untersuchungshaft genommen. Dort lag er nach einem Angriff in der Tübinger Steinlach-Unterführung am 5. Oktober. Dabei war der Mann durch Schläge und Tritte lebensgefährlich verletzt worden. Seinen mutmaßlichen Angreifer, einen 33-Jährigen aus dem Zollernalbkreis, hatte die Polizei schon vergangene Woche wegen des Verdachts des versuchten Totschlags festgenommen.
Vor dem Angriff in der Unterführung jedoch war der 42-Jährige laut den Ermittlern selbst gewalttätig geworden: Wie bereits berichtet, waren gegen 19.20 Uhr am Sternplatz zwei Männer in Streit geraten. In dessen Verlauf soll der 42-Jährige seinem Kontrahenten mit einem Stein gegen den Kopf geschlagen haben. Der 38-Jährige war vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert worden, wo lebensgefährliche Kopfverletzungen diagnostiziert wurden, die operativ behandelt werden mussten.
Deshalb beantragte die Staatsanwaltschaft Tübingen nun auch gegen den 42-Jährigen einen richterlichen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Haftrichter setzte ihn am Amtsgericht Tübingen am Montag, 12. Oktober, in Vollzug. Der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannte Beschuldigte wurde in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht.

