Schneller Fahndungserfolg: Festnahme nach Angriff in Tübingen – Verdacht auf versuchten Totschlag

Die Polizei nahm im Kreis Tübingen einen 33-Jährigen fest: Er soll versucht haben, einen 42-Jährigen zu töten.
Marcus Brandt/dpa/Symbolbild- Polizei nimmt 33-Jährigen fest – Verdacht auf versuchten Totschlag in Tübingen.
- Ein 42-Jähriger wurde in einer Unterführung durch Schläge und Tritte schwer verletzt.
- Die Tat ereignete sich am Montag gegen 20.10 Uhr zwischen Steinlachallee und Europaplatz.
- Der Verdächtige aus dem Zollernalbkreis sitzt in U-Haft und schweigt zu den Vorwürfen.
- Motiv und genauer Ablauf werden ermittelt; das Opfer liegt nach OP weiter im Krankenhaus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Fall des am Montagabend, 5. Oktober, in Tübingen durch Schläge und Tritte schwer verletzten 42-Jährigen melden Polizei und Staatsanwaltschaft einen Ermittlungs- und Fahndungserfolg. Am Donnerstag nahm sie einen 33‑Jährigen fest. Er sitzt nun wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, hatte am Montag gegen 20.10 Uhr ein Mann vor der Unterführung zwischen der Steinlachallee und dem Europaplatz den 42-Jährigen durch Schläge und Tritte schwer verletzt. Als die Polizei dort eintraf, war er bereits weg. Nach der Einlieferung des 42-Jährigen in eine Klinik stellte sich heraus, dass der Mann erhebliche Kopfverletzungen erlitten hatte. Er musste operiert werden und ist nach wie vor in stationärer Behandlung.
Verdächtiger kommt aus dem Zollernalbkreis
Im Zuge der Ermittlungen konnte rasch ein 33-Jähriger aus dem Zollernalbkreis als Tatverdächtiger identifiziert werden. Nach Polizeiangaben kannte er das Opfer zumindest flüchtig. Nachdem sich der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft Tübingen einen richterlichen Haftbefehl, der am Donnerstagmittag vollstreckt wurde.
Der unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannte 33-Jährige wurde von Fahndungskräften der Kriminalpolizei im Landkreis Tübingen festgenommen und noch am selben Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug, worauf der Beschuldigte, der zu den Vorwürfen schweigt, in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Die Ermittlungen zum Motiv sowie zum genauen Ablauf der Tat dauern an. Eine knappe Stunde vor dem Angriff in der Unterführung soll das Opfer selbst gewalttätig geworden sein: Dabei verletzte der 42-Jährige laut Polizei einen 38-Jährigen durch Schläge, wobei er auch einen Stein benutzt haben soll. Deshalb wird gegen ihn wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung ermittelt.
