Polizeikontrolle in Tübingen: 34 Fahrer standen mutmaßlich unter Drogen

Mehrere Hundert Fahrzeuge stoppte und kontrollierte die Polizei am Montag auf der B27 in Tübingen (Symbolbild).
Benjamin Westhoff/dpa- Großkontrolle auf der B27 in Tübingen: Fokus lag auf Drogen am Steuer.
- Zwischen 14 und 21 Uhr wurden Hunderte Fahrzeuge gestoppt – über 70 Polizisten im Einsatz.
- 34 Fahrer standen mutmaßlich unter Einfluss; Blutentnahmen erfolgten direkt vor Ort.
- Weitere Verstöße: fehlende Fahrerlaubnis, Blitzer-App, nicht angeschnallt, Handy am Steuer.
- Zehn Fahrzeuge mit erloschener Betriebserlaubnis, mehr als 80 Ordnungswidrigkeiten, Kontrollen gehen weiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unter Federführung des Reviers Tübingen hat die Polizei am Montag, 4. Mai, an der Hechinger Straße (B27) in Tübingen Hunderte Fahrzeuge gestoppt. Im Fokus hatten die Beamten bei der Großkontrolle das Fahren unter Drogen. Auf dem Parkplatz an der Einmündung Waldhörnlestraße waren mehr als 70 Polizeibeamte im Einsatz, unterstützt von Mitarbeitern des Technischen Hilfswerks sowie von einem Arzt, der gleich vor Ort Blutproben entnahm.
In der Zeit zwischen 14 und 21 Uhr erwischten die Polizeibeamten 34 Verkehrsteilnehmer, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen, Medikamenten oder Alkohol am Straßenverkehr teilnahmen und bei denen eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Vier Fahrer waren nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis, zwei müssen mit entsprechenden Anzeigen rechnen, weil sie eine verbotene Blitzer-App in Betrieb hatten. Zwölf Fahrzeuginsassen – davon ein Kind – waren nicht angeschnallt und zwei Fahrer beschäftigten sich während der Fahrt mit ihren Handys.
80 Ordnungswidrigkeiten, 10 Strafanzeigen
Bei der Überprüfung stellten die Polizisten an zehn Fahrzeugen technische Veränderungen fest, sodass jeweils die Betriebserlaubnis erloschen war. Bei vier Fahrzeugen gab es Mängel bei der Ladungssicherung. Unter mehreren hundert kontrollierten Fahrzeugen zählte die Polizei mehr als 80 Ordnungswidrigkeiten und fertigte zehn Verkehrsstrafanzeigen. Zudem wurden von Spezialisten der Kriminaltechnik mehr als 200 Dokumente auf deren Echtheit überprüft.
Die Kontrollen werden fortgesetzt, kündigt das Polizeipräsidium Reutlingen an.
