Landtagswahl im Wahlkreis Tübingen: Die Ergebnisse der Sonstigen und ihrer Kandidaten im Detail

Von links: Pedro Treuer (Volt), Flavio Krahl (Die Partei), Sören Lorenz (BSW)
privat- Wahlkreis 62 Tübingen: Fokus lag auf Grünen vs. CDU, AfD erstarkt, SPD nahe 5 %.
- Linke und FDP unter 5 % – nicht im Landtag vertreten.
- BSW: Sören Lorenz 1,6 % (1670 Erst), Partei 1,4 % (1480 Zweit).
- Volt: Pedro Treuer 1,4 % (1470 Erst), Partei 0,8 % (814 Zweit). Die Partei: 0,9 %/0,4 %.
- Weitere Zweitstimmen: Freie Wähler 0,9 %, Tierschutz 0,6 %, Basis 0,2 %, ÖDP 0,2 % u. a.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag richtete sich das öffentliche Interesse besonders auf das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Grünen und CDU und deren Spitzenkandidaten Cem Özdemir und Manuel Hagel. Aufmerksamkeit erhielten auch die erstarkte AfD, die nah an die Fünf-Prozent-Hürde geschrumpfte SPD sowie Linke und FDP, die unter dieser Grenze blieben und somit nicht (mehr) im Landtag vertreten sind. Doch wie schnitten die anderen Parteien ab, die im Wahlkreis Tübingen zur Wahl standen?
Unter dem Sammelbegriff „Sonstige“ tauchen in den Wahltergebnisabellen und -grafiken traditionell die Parteien und deren Kandidierende auf, die mit der Zusammensetzung des künftigen Parlaments nichts zu tun haben. Welche Parteien das sein werden, ist anhand von Umfrageergebnissen meist schon vor dem Wahltag ziemlich klar erkennbar.
Lorenz und Treuer über einem Prozent
Und wie schnitten die „Sonstigen“ im Wahlkreis 62 Tübingen im Detail ab? Zunächst ein Blick auf die Parteien, die hier Direktkandidaten aufgestellt hatten: Sören Lorenz, der für das „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) antrat, kam mit 1670 Erststimmen auf 1,6 Prozent, seine Partei holte im Wahlkreis 1480 Zweitstimmen (1,4 Prozent). Pedro Treuer von „Volt“, die oft als „Europapartei“ bezeichnet wird, brachte es mit 1470 Erststimmen auf 1,4 Prozent, seine Partei auf 814 Zweitstimmen (0,8 Prozent). Und dann war da noch Flavio Krahl, der für „Die Partei“ kandidierte. Er holte 953 Erststimmen (0,9 Prozent), seine Partei, die vor allem für ihre satirischen Wahlplakate und -slogans bekannt ist, brachte es auf 401 Zweitstimmen (0,4 Prozent).
Ohne eigene Wahlkreiskandidierende standen noch zwölf weitere Parteien auf den Stimmzetteln im Wahlkreis 62. Hier deren Ergebnisse bei den Zweitstimmen (gerundete Prozente in Klammern): Freie Wähler 958 (0,9), Tierschutzpartei 639 (0,6), Die Basis 215 (0,2), Bündnis C – Christen für Deutschland 187 (0,2), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) 175 (0,2), Partei der Rentner (PDR) 115 (0,1), Klimaliste BW 113 (0,1), Werte Union 111 (0,1), Die Gerechtigkeitspartei 108 (0,1), Partei für Verjüngungsforschung 74 (0,1), Partei des Fortschritts (PdF) 72 (0,1), Partei der Humanisten (PdH) 57 (0,1).

