Künftige Linke-Abgeordnete: Anne Zerr eröffnet ein Büro in Tübingen

Anlaufstelle und politischer Treffpunkt: Anne Zerr möchte in Tübingen ein Büro eröffnen.
Thomas Kiehl- Anne Zerr der Linken eröffnet ein Büro in Tübingen.
- Sie wurde im Wahlkreis Reutlingen in den Bundestag gewählt.
- Zerr will Tübingen im Bundestag vertreten und einen Mietendeckel durchsetzen.
- Die Linke erreichte in Baden-Württemberg 6,8%, im Wahlkreis Tübingen 9,6%.
- Gerlinde Strasdeit lobt Zerrs Engagement und freut sich auf die Zusammenarbeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tübingerin Anne Zerr wurde am Sonntag auf Platz 5 der Landesliste der Linken in den Bundestag gewählt. Die 31-jährige Gewerkschaftssekretärin war Direktkandidatin im Wahlkreis Reutlingen. Den Wahlkreis Tübingen, der keine eigenen Abgeordneten nach Berlin entsendet, will sie nun mitbetreuen.
„Ich werde in Tübingen ein Abgeordnetenbüro einrichten“, informiert Zerr in einer Pressemitteilung. „Unser Büro wird sicherstellen, dass alle Menschen im Wahlkreis Tübingen-Hechingen eine vor Ort ansprechbare Abgeordnete haben.“ Und weiter. „In erster Linie wollen wir als Linke die Interessen aller Beschäftigten und Menschen mit durchschnittlichen und geringen Einkommen vertreten.“
Das Tübinger Büro beschreibt Zerr als Anlaufstelle und politischen Treffpunkt, „um gemeinsam mit unseren zahlreichen Mitgliedern, mit Bewegungen und Gewerkschaften der drohenden Merz-Regierung etwas entgegenzusetzen“. Für Tübingen werde sie im Bundestag für einen bundesweiten Mietendeckel kämpfen, kündigt Zerr an.
Tübinger Linke freuen sich auf Zerr
„Wir freuen uns, dass wir mit Anne Zerr wieder eine Linke Abgeordnete haben, die sich um Tübingen kümmert und hier ein Büro einrichten wird“, kommentiert Gerlinde Strasdeit, Kreissprecherin der Linken, Zerrs Vorhaben. „Ich kenne und schätze Anne Zerrs engagierte Arbeit als Gewerkschafterin sehr und bin mir sicher, dass sie Tübingen super im Bundestag vertreten wird.“ Sie freue sich auch als Stadträtin auf die Zusammenarbeit.
Strasdeit freut sich über die „großartigen Wahlergebnisse“ ihrer Partei. In Baden-Württemberg erreichte Die Linke 6,8 Prozent und damit sechs Mandate. 16.466 Menschen und damit 9,6 Prozent haben im Wahlkreis Tübingen Die Linke gewählt, in Tübingen sogar 16,3 Prozent – nach Freiburg das landesweit zweitbeste Ergebnis der Partei. In vier Wahlbezirken ist Die Linke sogar stärkste Partei geworden, am besten in Bezirk Innenstadt-Nordost mit über 33 Prozent.


