Wenn Sie SWP als bevorzugte Quelle bei Google auswählen, zeigt Google unsere Artikel häufiger in Ihren Top-Storys und Suchergebnissen an – gekennzeichnet mit einem „Bevorzugt"-Hinweis. Sie können diese Auswahl jederzeit in Ihren Google-Kontoeinstellungen wieder ändern.
Das Ausflugsziel Gut Rosenau zwischen Tübingen und Hagelloch auf einer historischen Postkarte der Gebrüder Metz.
Stadtarchiv Tübingen
Die beiden Gastronomen Ulf Siebert und Gottfried Schönweitz haben ein neues Lokal gefunden: die Rosenau ganz im Norden der Stadt. Das Lokal, das bis 2012 von Ernst Fischer betrieben wurde, ist zur Zeit noch an den Dienstleister U.D.O. des Uni-Klinikums verpachtet – und dient vor allem als Event-Lokal für Hochzeiten, Konfirmationen und ähnliches.
Siebert und Schönweitz wollen es wieder zum Restaurant machen, zu einem „Sehnsuchtsort“, wie Siebert sagt. Statt rosafarbenen Vorhängen, dickem Teppich, unechtem Marmor und Eisenstühlen wird die Rosenau künftig einen Eichenholzboden haben und eine weniger kitschige Einrichtung. Die beiden Wirte planen außerdem einen Kinderspielplatz neben der Terrasse. Servieren werden sie laut Siebert französische und deutsche Küche mit regionalen Bioprodukten. „Wir wollen auch Spaziergänger und Radfahrer ansprechen“, so Siebert.
Umgebaut werden soll im Herbst, am 2. oder 3. Januar soll dann das „Hofgut Rosenau“ geöffnet werden.
Bisher sind Siebert und Schönweitz noch in der Kelter. Vor Ablauf des Pachtvertrags in diesem Sommer vergab der Gemeinderat das Lokal, das der Stadt gehört, dem bisherigen Pächter der Liquid Bar in der Kelter, Emmanuil Savvidis. Bis zum Ende des Jahres aber dürfen Siebert und Schönweitz noch in der Kelter bleiben.
„Wir nehmen die Gastro-Kultur aus der Kelter mit hinauf in die Rosenau“, sagt Siebert, der darauf baut, dass viele Kelter-Kunden auch in die Rosenau kommen. Mit der Umgestaltung hat Siebert bereits angefangen: An Pfingsten pflanzte er Rosen am Restaurant.