Der Tag in der Region: Live-Blog | Reutlinger Inzidenz sinkt um 250, Tübingen weiter klar über 2000

Tübingens Philip Rassillier (rechts) war im ersten Playoffspiel der Young Tigers gegen das Team Bonn/Rhöndorf Topscorer (18 Punkte).
Ulmer
Symbolbild: Gerd Altmann bei Pixabay / Montage: hz
Nicht gesetztRequiem für Schwester Carlagnese
21.31 Uhr: Das Requiem für die am Samstag im Alter von 89 Jahren gestorbene Schwester Carlagnese beginnt am Donnerstagmorgen, 17. März, um 9 Uhr in der Kirche St. Michael. Das Pfarrbüro hat jetzt Einzelheiten zum Ablauf mitgeteilt. Demnach gilt die 2G-Regel mit Geimpft- oder Genesen-Nachweis und FFP2-Maske. Auf dem Kirchplatz wird es eine Tonübertragung des Requiems geben und im Gemeindehaussaal und Konferenzraum zudem eine Bildübertragung. Dort gilt zwar nicht 2G, aber Abstand und FFP2-Maskenpflicht auf den Sitzplätzen. Es wird auch einen Livestream im Internet geben. Der Link wird veröffentlicht auf der Homepage www.katholisch-tue.de. Die Beerdigung ist anschließend von 11 Uhr an auf dem Bergfriedhof (Treffpunkt Haupteingang).
Der Test reicht für Entschädigung
20.41 Uhr: Für Beschäftigte, die sich wegen Corona in Quarantäne befinden, kann der Arbeitgeber beim Staat einen Verdienstausfall beantragen. Zuständige Behörde hierfür ist das Regierungspräsidium Tübingen. Dazu musste man bislang dem Arbeitgeber die sogenannte Absonderungsbescheinigung vorlegen, die das Ordnungsamt auf Antrag ausstellte. Künftig genügt das PCR- oder Schnelltestergebnis einer offiziellen Teststation als Nachweis, dass man in Quarantäne war, teilt die Stadt Tübingen nun mit. Wer wegen seiner Corona-Infektion von einem Arzt krankgeschrieben wurde, habe keinen Anspruch auf eine Entschädigung für diesen Zeitraum. Doch es greift die Entgeltfortzahlung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz. Mit der Änderung wolle das Land Bürokratie abbauen und die Arbeit der Ordnungsämter erleichtern. Falls der Arbeitgeber den Testnachweis nicht akzeptiert und eine Absonderungsbescheinigung wünscht, stelle das Ordnungsamt sie unter Vorbehalt weiterhin aus.
Die Tonne stellt Gastwohnungen für Geflüchtete
19.59 Uhr: Die Tonne hat eine der beiden Wohnungen, die das Reutlinger Theater ansonsten für Gastschauspielerinnen und -schauspieler angemietet hat, für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. „Das ist das Einzige, was wir im Moment machen können“, sagt Verwaltungschef Matthias Schmied. Die Anfrage kam nach dem Ukraine-Benefiz in der Tonne am vorigen Dienstag von der Reutlinger Reportageschule, die zuvor einen Hilfstransport nach Uschgorod organisiert hatte. Eine Wohnung war aktuell frei, so bezogen die Theaterleute am Samstag Betten und kauften für die Geflüchteten ein: „Das hat uns über das Wochenende ein bisschen auf Trab gehalten“, so Schmied. Erst war eine Mutter mit zwei Kindern in der Wohnung einquartiert, sie sind bereits am Montag weitergereist. Derzeit ist dort nun ein ukrainisches Paar mit drei Kindern untergebracht.
Am Tübinger Landestheater gibt es noch keine vergleichbaren Hilfsaktionen. „Wir planen Gesprächsrunden mit Kulturschaffenden aus der Ukraine“, sagt Thomas Müller, Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Doch diese seien erst in der Kontaktphase. Beim Tübinger ITZ, das pandemiebedingt noch bis Anfang April pausiert, war am Dienstag niemand zu erreichen. mre
Lucha will an Zugangsbeschränkungen festhalten
19.08 Uhr: Für Besuche von Restaurants und Veranstaltungen müssen die Menschen in Baden-Württemberg wohl noch bis mindestens April Impf- oder Testnachweise vorzeigen. Ein entsprechender Vorschlag aus dem Gesundheitsministerium werde nun in den Ressorts abgestimmt, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.
Die Erddeponie Schinderklinge wächst weiter in die Höhe
18.01 Uhr: Aus ökologischen Gründen soll die Erd- und Bauschuttdeponie Schinderklinge auf Kusterdinger Markung weiter genutzt werden. Eigentlich wäre sie bald verfüllt. Derzeit ist nur noch Platz für rund 35 000 Kubikmeter Aushub und Bauschutt. Doch bei einer Erhöhung um etwa zehn Meter könnten weitere 355.000 Kubikmeter Material auf der Deponie abgeladen werden was eine Nutzungsverlängerung um etwa vier Jahre bedeutet.

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Nicht gesetztInzidenz in Reutlingen sinkt stark
17.46 Uhr: Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen im Kreis Tübingen steigt wieder leicht an – im Kreis Reutlingen gibt es dafür heute deutlich weniger neue Fälle als noch vor einer Woche.
Kreis Tübingen
- Neuinfektionen: 991
- Gesamtfälle: 49.037
- Sieben-Tage-Inzidenz: 2.128,5 (+29,3)
- Todesfälle: 232 (0)
- Patienten am Klinikum / davon intensiv: 45 / 7
Kreis Reutlingen
- Neuinfektionen: 544
- Gesamtfälle: 68.867
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.451,5 (-249,4)
- Todesfälle: 402 (0)
- Patienten am Klinikum / davon intensiv: 31 / 1*
Baden Württemberg
- Hospitalisierungsinzidenz: 7,5 (+0,3)
- Corona-Patienten auf Intensivstationen: 254 (+11)
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.895,7 (-5,4)
*Zahlen vom Freitag
Jugendliche klauen Babyziege und flüchten
16.05 Uhr: Von einem äußerst kuriose Einsatz hatte das Polizeipräsidium Karlsruhe zu berichten: Eine 22-jährige Frau stellte am Sonntag gegen 01.42 Uhr in der Schillerstraße in Weingarten drei Jugendliche fest, welche eine Babyziege herumtrugen. Die Frau sprach die Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren auf die Ziege an, woraufhin diese das Tier zurückließen und in unbekannte Richtung flüchteten. Die 22-Jährige rief die Polizei und nahm sich der Babyziege an, bis die Beamten eintrafen. Das Tier war augenscheinlich erst kurz zuvor geboren worden, da aus dem Nabel noch ein Stück Nabelschnur ragte. Die Babyziege wurde an die Tierrettung übergeben.
Amphibienschutz: Rittweg und Straße Weilheim-Kreßbach gesperrt
15.12 Uhr: Laut einer Meldung der Stadt Tübingen wird der Rittweg zwischen Waldhäuser-Ost und Bebenhausen sowie die Verbindungsstraße zwischen Weilheim und Kreßbach ab sofort bis voraussichtlich Ende April 2022 für den Verkehr gesperrt. Grund dafür ist die alljährliche Amphibienwanderung: Wenn es zu Beginn des Frühlings nachts regnet und die Temperatur nicht mehr deutlich unter zehn Grad Celsius liegt, wandern Frösche, Kröten und Molche von ihren Winterquartieren zu den Laichgebieten. Die Sperrungen verhindern, dass die Tiere überfahren werden. Sollte es für längere Zeit wieder kälter werden, werden die Sperrungen vorübergehend aufgehoben.
„Total Tol(l)stoi“ im Schloss: Reduziert auf das Minimum
Schneller Testzug auf Trasse Ulm-Wendlingen unterwegs
14.06 Uhr: Auf der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm der Bahn ist seit Dienstag ein Testzug mit bis zu 275 Stundenkilometern unterwegs. Der ICE-S löst damit einen speziellen Messzug bei den Testfahrten auf der neuen Trasse ab, wie die Deutsche Bahn am Dienstag bekannt gab. Der mehr als 400 Stundenkilometer schnell fahrende ICE wurde am Dienstag vor Fahrtbeginn in Esslingen vorgestellt.
Mittlerweile unterstützen 100 Städte Tempo-30-Initiative
13.31 Uhr: Die von Augsburg, Ulm, Freiburg und vier weiteren Großstädten gestartete Initiative für mehr Tempo 30 wird von mittlerweile 100 Städten und Gemeinden unterstützt. Als 100. Kommune in Deutschland sei die niederrheinische Stadt Moers der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten, teilte die Initiative am Dienstag mit.
Maskenpflicht an Schulen und Innenräumen wird verlängert
12.44 Uhr: Eine Art Freedom Day und steigende Infektionszahlen, das passt irgendwie nicht zusammen. Findet zumindest die Landesregierung. Deshalb lockert Baden-Württemberg nun erst zwei Wochen später und übt heftige Kritik am Bund.
Wegen der hohen Infektionszahlen will Baden-Württemberg die Corona-Regeln am 20. März noch nicht vollständig auslaufen lassen. Man werde eine Übergangsfrist bis zum 2. April nutzen, kündigte Vize-Regierungschef Thomas Strobl (CDU) am Dienstag in Stuttgart an. Das betreffe in erster Linie die Maskenpflicht drinnen und an Schulen.

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Felix Kästle/dpaUnfall in Rottenburg: Im Kreisverkehr Radlerin gestreift
12.32 Uhr: Leicht verletzt hat sich eine 13-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag. Wie die Polizei berichtet, war eine 56 Jahre alte Frau gegen 16 Uhr mit ihrem BMW auf der L 371 von Wendelsheim in Richtung Seebronn unterwegs. Als sie in den Kreisverkehr fuhr, übersah sie die Radlerin und streifte den Lenker des Fahrrads, so dass die 13-Jährige zur Seite kippte. Den Schaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 1000 Euro.
Saharastaub färbt den Himmel
12.05 Uhr: Laut einer Meldung von WetterOnline, kommt am morgigen Mittwoch warme Wüstenluft in den Südwesten. Zu erwarten sind daher ein gelber Himmel und wärmere Temperaturen. Björn Goldhausen von WetterOnline, erklärt: „Aus Süden schwappt sehr milde Luft von der Sahara kommend über Spanien nach Deutschland. Am mildesten wird es im Südwesten des Landes. Am Oberrhein kann sogar die 20-Grad-Marke geknackt werden, wenn die Sonne intensiv genug einstrahlen kann. In den anderen Landesteilen zeigt das Thermometer meist Werte zwischen 12 und 16 Grad an.“ Auch heute ist in der Region bereits Saharastaub in der Luft zu sehen.
Flugpassagiere müssen wegen Warnstreiks länger warten
11.22 Uhr: Passagiere an den Flughäfen Stuttgart und Karlsruhe/Baden-Baden haben am Dienstagmorgen deutlich länger warten müssen als sonst. Wegen Warnstreiks der Mitarbeiter verzögerten sich die Sicherheitskontrollen erheblich. Einige Gesellschaften hatten wegen der von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Aktion schon am Vortag Flüge annulliert.
Hilfsgüter bis unters Dach
11.04 Uhr: Jeden Zentimeter Stauraum ausnutzen: Drei Lastwagen haben rund 20 Helferinnen und Helfer, viele davon aus dem Steinlachtal, bis unters Dach mit Hilfsgütern beladen. Medikamente, Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken, Schlafsäcke, Batterien, Taschenlampen, Spielzeug und Co. sind für Menschen bestimmt, die vor dem Krieg aus der Ukraine fliehen. Auch Medizin und Nahrungsmittel für Haustiere hatten die 40-Tonner an Bord: Die Talheimer Jenny Bauer und Boris Müller organisierten einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze.
Schlag gegen überregionale Drogenszene
10.16 Uhr: Wegen „unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge“ ermitteln die Staatsanwaltschaft Hechingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe des Kriminalkommissariats Balingen gegen drei Männer im Alter von 25, 26 und 28 Jahren. „Ihnen wird vorgeworfen, die überörtliche Rauschgiftszene im großen Stil mit Drogen versorgt zu haben“, verkünden die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium Reutlingen. Die drei Männer sollen die überregionale Rauschgiftszene in großem Stil beliefert haben. Sie sitzen nun in Untersuchungshaft.
Kritik an digitalem Meldeportal: Gesundheitsämter fürchten Fax-Chaos
9.58 Uhr: Am Mittwoch steht den Gesundheitsämtern im Land wohl ein Ansturm bevor. Dann nämlich tritt die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kraft. Das bedeutet, dass medizinische Einrichtungen, etwa Krankenhäuser oder Alten- und Pflegeheime, von diesem Tag an dem zuständigen Gesundheitsamt melden müssen, welche Mitarbeiter noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Sind die Ämter dem gewachsen?
Infotelefon im Kreis Tübingen: Auf der Suche nach Unterkünften
9.10 Uhr: Weil das Landratsamt viele Fragen erreichen, hat es unter www.kreis-tuebingen.de/ukraine Informationen und FAQs rund um die Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine zusammengestellt. Die Seite gibt auch Antworten auf Fragen zur privaten Aufnahme von aus der Ukraine geflüchteten Menschen. Sie wird dem Landratsamt zufolge ständig aktualisiert, da die Entwicklung der Situation sehr dynamisch sei und viele Fragen auch noch auf Bundesebene zu klären seien.
Forscherin: Stopp der Beziehungen zu Partner-Unis richtig
8.38 Uhr: Die Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft, Olga Garaschuk, hält den vorläufigen Stopp der Beziehungen von deutschen Hochschulen zu russischen Partner-Unis für richtig. „Mich wundert es nicht, dass sich so wenige Akademiker, die in Russland leben, beschweren - denn die leben in keiner freien Welt“, sagte die Tübinger Physiologin der „Schwäbischen Zeitung“ (Dienstag). „Aber mich wundern die Exil-Russen, die wissenschaftlich in der ganzen Welt zu Hause sind, die größtenteils in Demokratien leben. Sie sind zu still.“ Wer sich jetzt nicht von Putin distanziere, werde „automatisch zu einem Unterstützer“.
Um in der Ukraine zu helfen, wolle ihre Organisation Bachelor- und Master-Studierenden trotz des Kriegs zu einem Abschluss verhelfen, sagte Garaschuk. „Und wir wollen, dass man einen Fond einrichtet, um die ukrainische Wissenschaft nach dem Krieg wieder aufzubauen.“
Jugend-Basketball-Bundesliga U16: Hoffen auf das Rückspiel
8.01 Uhr: Nach zwei Wochen Vorbereitung, intensiven Gegneranalysen und jeder Menge Trainingseinheiten startete das Tübinger JBBL-Team am Sonntag in der Uhlandhalle in die erste Playoff-Runde um die Deutsche Meisterschaft. Tigerle-Kapitän Levi Weng – am Ende mit 17 Punkten und 17 Rebounds – übernahm direkt zu Beginn der Partie Verantwortung und sammelte die ersten Punkte am Bonner Korb ein. Doch am Ende verlieren die Young Tigers Tübingen gegen das Team Bonn/Rhöndorf im ersten Playoff-Spiel mit 63:71 (35:27).
Kurioses: Feuerwehr rettet Hund aus Kanalrohr
7.49 Uhr: Ein Hund ist beim Gassigehen in Stockach in ein Kanalrohr geklettert - und nicht wieder herausgekommen. Die Feuerwehr rettete ihn. Zunächst sei versucht worden, das Tier aus dem Rohr zu locken - doch dies sei nicht gelungen, teilte die Feuerwehr am Montagabend mit. Eigens angerückte Spezialisten der Tierrettung konnten den eingeklemmten Hund mit einem Tragetuch und einem Seilzug aus dem Rohr befreien. Nach geglückter Rettung konnte der unverletzte Hund den Spaziergang mit seinem Besitzer fortsetzen, wie es weiter hieß.
Posten, liken, diskutieren – Die Stadtverwaltung in den sozialen Medien
7.13 Uhr: Die Stadtverwaltung Rottenburg hat ihr digitales Angebot ausgeweitet: Sie ist jetzt auch auf den sozialen Netzwerken Instagram und Facebook aktiv. Darüber nachgedacht hat man bei der Verwaltung schon länger. Im Juli 2020 gab Birgit Reinke vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Verwaltungsausschuss einen Überblick darüber, wie andere Kommunen in dieser Hinsicht unterwegs sind.
Eis wird teurer: Zwei Euro für eine Kugel
6.30 Uhr: Es herrscht wieder Eiszeit in Tübinger Eiscafés und Eisdielen. Dieses Jahr müssen sich Eisliebhaber aber auf steigende Preise einstellen: Die süßen Kugeln kosten in Tübingen mittlerweile fast überall zwei Euro. So ist es bei Porto Pino in der Neckargasse, bei San Marco beim Nonnenhaus und bei Cortina in der Hirschgasse. Im vergangenen Jahr hat eine Kugel bei ihnen allen noch 1,80 Euro gekostet.
Volksbanken Herrenberg-Nagold-Rottenburg und Tübingen fusionieren
6.26 Uhr: Der Zusammenschluss der Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg und der VR Bank Tübingen rückt näher. Vergangene Woche haben die Vorstände beider Banken im Beisein der Aufsichtsräte einen Verschmelzungsvertrag unterzeichnet und notariell beurkundet. Wie die Banken in einem Schreiben mitteilen, sind in dem Vertrag die Eckpunkte für die Verschmelzung festgelegt. Damit sei „die Grundlage für eine große und leistungsstarke genossenschaftliche Bank für die Regionen Herrenberg, Nagold, Rottenburg, Tübingen und Steinlach-Wiesaz-Härten geschaffen worden“.
Lucha: Maskenpflicht darf nicht aufgehoben werden
6.11 Uhr: Wenige Tage vor dem Auslaufen der meisten Corona-Beschränkungen lässt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) kein gutes Haar an den Plänen des Bundes. „Es ist absurd, dass wir in einer Phase, in der nicht nur die Infektionszahlen, sondern auch die Belegungen in den Krankenhäusern kontinuierlich zunehmen, eines der wichtigsten Instrumente aus der Hand geben, mit dem wir den Infektionsdruck abmildern können“, sagte er der Deutschen Presseagentur über das geplante weitgehende Ende der Maskenpflicht in Innenräumen.
Weiter keine Entspannung bei der Zahl der Neuinfektionen
6.04 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion. Zu Beginn der Blick auf die Infektionszahlen von gestern Abend:
Kreis Tübingen
- Neuinfektionen: 636
- Gesamtfälle: 48.046
- Sieben-Tage-Inzidenz: 2.099,2 (-54,7)
- Todesfälle: 232 (0)
- Patienten am Klinikum / davon intensiv: 43 / 8
Kreis Reutlingen
- Neuinfektionen: 658
- Gesamtfälle: 68.323
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.700,9 (+65,1)
- Todesfälle: 402 (0)
- Patienten am Klinikum / davon intensiv: 31 / 1*
Baden-Württemberg
- Hospitalisierungsinzidenz: 7,2 (+0,8)
- Corona-Patienten auf Intensivstationen: 243 (-3)
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.901,1 (+30,2)
* Zahlen vom Freitag
Das Wichtigste vom Tag
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.
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