Der Tag in der Region: Live-Blog | Hunderte bei Fridays for Future-Kundgebung: „Krieg killt Klima“

Wegen des Warnstreiks nächste Woche, könnte es in Kitas leere Garderoben geben.
Frank Lambert / Stock Adobe
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Naeblys/stockadobe.comHunderte bei Fridays for Future-Kundgebung: „Krieg killt Klima“
20.51 Uhr: Für den Frieden demonstrierten am Donnerstagnachmittag mehrere hundert Menschen auf dem Marktplatz. Nachdem Fridays for Future (FFF) Ukraine zu weltweiten Solidaritäts-Demonstrationen aufgerufen hatte, lud die Tübinger Ortsgruppe zur Kundgebung ein – zunächst auf dem Holzmarkt. Wegen Bedenken des Ordnungsamtes zur Teilnehmerzahl wurde dann kurzfristig auf den Marktplatz umdisponiert. Laut Polizeischätzung kamen 350 Menschen, laut Schätzung der Veranstaltenden 500. Zunächst wurde die Videobotschaft einer ukrainischen FFF-Aktivistin gezeigt, die sagte: „Russland braucht diesen Krieg nicht, Ukraine braucht diesen Krieg nicht, die Welt braucht diesen Krieg nicht.“
Kritik an Ex-Kanzler Schröder aus Mössingen
19.29 Uhr: Der Mössinger SPD-Ortsverein schließt sich der innerparteilichen Kritik zur Haltung des Ex-Kanzlers Gerhard Schröder an. „Mit seinen geschäftlichen Beziehungen zum russischen Diktator und Kriegstreiber Putin verletzt der ehemalige Kanzler nicht nur die Grundsätze der Sozialdemokratie, sondern schadet auch der deutschen Regierungs- und Außenpolitik“, lautet das Statement des Ortsvereins in einer Pressemitteilung.
„Wir unterstützen daher die Forderung von Lars Klingbeil, Stephan Weil und anderen, dass der Alt-Kanzler sein Engagement in russischen Energieunternehmen sofort beenden soll. Angesichts des Angriffskrieges und der grausamen Folgen für die gesamte Bevölkerung der Ukraine ist uns unverständlich, dass Herr Schröder nicht schon längst von seinen Tätigkeiten zurückgetreten ist.“ Die Mössinger SPD legt nahe: „Falls ihm dazu der Anstand fehlt, sollte er umgehend aus der SPD austreten.“
Mit Hefezopf und Friedenstreff empfangen
19.12 Uhr: Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine kamen am Donnerstag nach Nehren. Die Initiative „Nehren hilft“ hatte einen Konvoi mit sechs Transportern mit Hilfsgütern an die Grenze zur Ukraine geschickt. Die ersten beiden Fahrzeuge kamen am frühen Donnerstagmorgen zurück, an Bord eine elfköpfige Familie in vier Generationen.
Inzidenzen in Tübingen und im Land steigen wieder leicht an
18.41 Uhr: Das Landesgesundheitsamt hat die aktuellen Infektionszahlen und Inzidenzen für die Region und Baden-Württemberg veröffentlicht:
Kreis Tübingen
- Neuinfektionen: 667
- Gesamtfälle: 40.966
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.284,6 (+56,4)
- Todesfälle: 232
- Patienten am Klinikum (davon intensiv): 29 (6)
Kreis Reutlingen
- Neuinfektionen: 600
- Gesamtfälle: 60.667
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.114,4 (-56,1)
- Todesfälle: 394
- Patienten am Klinikum (davon intensiv): 47 (4)*
Baden-Württemberg
- Hospitalisierungsinzidenz: 7,1 (+0,1)
- Corona-Patienten auf Intensivstationen: 248 (-6)
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1.367,7 (+10,1)
*Zahlen vom Freitag
Hilfsgüter-Lkw für Ukraine dürfen auch sonntags fahren
18.06 Uhr: Laut der deutschen Presseagentur sollen Lastwagen mit Hilfsgütern für die Ukraine an Bord in Baden-Württemberg künftig auch an Sonn- und Feiertagen fahren dürfen. Das Fahrverbot für Lkw an Sonn- und Feiertagen werde für Hilfstransporte für die ukrainische Bevölkerung aufgehoben, teilte Verkehrsminister Winfried Hermann am Donnerstag bei Twitter mit. „Unser Ziel: Keine bürokratischen Hürden für Hilfslieferungen in die Ukraine!„, schrieb der Grünen-Politiker. Die Regelung gilt laut einem Ministeriumssprecher ab sofort und ist zunächst bis Ende Juni befristet.
Generell dürfen Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen an Sonn- und Feiertagen zwischen 0.00 Uhr und 22.00 Uhr nicht unterwegs sein. Im Südwesten gibt es in zahlreichen Städten Initiativen, die Hilfsgüter für Geflüchtete und zur Unterstützung etwa der medizinischen Versorgung in die Ukraine bringen.
Kampf dem Grillrauch: Mannheimer Ausschuss und Ministerium über Kreuz
17.31 Uhr: Kurioses aus Mannheim: Anwohnern und Nutzern des Mannheimer Marktplatzes stinkt es schon seit Jahren. Qualm aus Grillrestaurants hindert sie, im Sommer die Fenster zu öffnen. Ein Vorstoß des Landtags-Petitionsausschusses „Grillrauch in Mannheim“, rasch Abhilfe zu schaffen, lief nun ins Leere.
OB Thomas Keck ruft „Sonderstab Ukraine“ ins Leben
17.09 Uhr: Auch in Reutlingen will man Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern demonstrieren. Daher hat OB Keck einen Sonderstab zur Koordinierung von Hilfsangeboten und Anfragen Hilfswilliger eingerichtet. „Gegen die akute militärische Bedrohung können wir als Stadt leider nur sehr wenig tun“, so der Oberbürgermeister, „sehr wohl aber können wir unsere Solidarität mit den Ukrainerinnen und Ukrainern auf verschiedenste Weise zum Ausdruck bringen„.

OB Keck.
Horst HaasStädtischer Neujahresempfang am 18. März
16.02 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der traditionelle Neujahrsempfang im Januar nicht stattfinden. Nun lädt die Universitätsstadt Tübingen in einer Pressemitteilung alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einem etwas verspäteten Neujahrsempfang mit Oberbürgermeister Boris Palmer ein. Am 18. März in der Paul-Horn-Arena hält der OB die Neujahrsansprache und verleiht jeweils zweimal die Hölderlin- und die Uhland-Plakette. Der Einlass beginnt um 17 Uhr. Um frühzeitiges Erscheinen wird gebeten.
Vor Ort gelten die Regeln der dann gültigen Corona-Verordnung des Landes. Über die dann geltenden Regeln kann man sich kurz vor der Veranstaltung auf der städtischen Internetseite informieren.
Betrunken und unter Drogen auf dem Roller unterwegs
15.41 Uhr: Die Polizei hat am frühen Donnerstagmorgen in der Steinenbergstraße einen jungen Elektroscooter-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Den Beamten fiel um 0.50 Uhr ein 17-Jähriger auf, der in Schlangenlinien fuhr. Eine Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit ergab dabei nicht nur einen vorläufigen Alkoholwert von über 1,3 Promille, sondern auch Anhaltspunkte, die auf den Konsum illegaler Betäubungsmittel hindeuteten. Nach der Blutentnahme wurde der Jugendliche nach Angaben der Polizei seinen Eltern überstellt und sieht nun einer entsprechenden Strafanzeige der Staatsanwaltschaft entgegen.
Warnstreik am 8. März: Tübinger Kinderhäuser sind teilweise geschlossen
15.28 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst am Dienstag, 8. März 2022, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Dies betrifft auch die Kindertageseinrichtungen: In einer Pressemitteilung schreibt die Stadt, dass etwa die Hälfte der städtischen Kinderhäuser in Tübingen wird an diesem Tag geschlossen sein werden.
Über den Warnstreik hat die Fachabteilung Kindertagesbetreuung alle Eltern in einem Elternbrief informiert. Einrichtungen, die komplett oder teilweise geschlossen haben oder bei denen es zu eingeschränkten Öffnungszeiten kommt, haben einen zusätzlichen Elternbrief verteilt. So haben die Eltern ausreichend Zeit, eine private Betreuungsalternative zu organisieren.
Die Stadtverwaltung kann keine einrichtungsübergreifende Notbetreuung anbieten, da die Corona-Verordnung des Landes dies nicht gestattet. Eltern, die Kinder in der Schulkindbetreuung haben, bekommen direkt von den Schulen Bescheid, ob es am Streiktag eine Betreuung gibt.
Weidel-Auftritt am Samstag in Reutlingen abgesagt
14.10 Uhr: Jetzt ist es auch von der Partei bestätigt: Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und baden-württembergische Landesvorsitzende, kommt am Samstag nicht nach Reutlingen. Ihr Auftritt beim Aktionstag gegen eine mögliche Impfpflicht sei wegen einer Erkrankung abgesagt worden, sagt Ingo Reetzke, der Vorsitzende der Reutlinger AfD.
Universität Tübingen setzt Kooperation mit Russland aus
13.51 Uhr: Die Universität Tübingen wird in Reaktion auf den Krieg gegen die Ukraine die Zusammenarbeit mit russischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bis auf Weiteres aussetzen. „Wir folgen damit der Empfehlung der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, alle Kooperationen mit russischen Partnern mit sofortiger Wirkung einzufrieren„, wird Monique Scheer, Prorektorin für Internationales, zitiert.
Unfall mit drei Autos in Reutlingen
13.14 Uhr: Laut Polizei ist bei einem Autounfall auf der Straße Am Heilbrunnen in Reutlingen am Donnerstagmorgen ein Sachschaden von rund 20.000 Euro entstanden. Ein 45 Jahre alter Verkehrsteilnehmer war gegen 7.10 Uhr auf der Straße in Richtung B28 unterwegs. An der Einmündung zur Schuckertstraße erkannte er zu spät, dass die vorausfahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt anhalten mussten und krachte mit seinem Renault in das Heck des Ford einer 22-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford noch auf den davorstehenden Seat einer 39-Jährigen geschoben. Verletzt wurde niemand. Der Renault und der Ford waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit.
Mögliche Verkehrsbehinderungen am Montagabend wegen „Klinik Personal steht auf“-Demo
12.54 Uhr: Am Montag, 7. März 2022, findet in Tübingen eine angemeldete Versammlung der Initiative „Klinik Personal steht auf“ mit rund 1.000 Personen statt. Inhalt der Kundgebung ist die aktuelle Lage von Mitarbeitenden, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Gesundheitswesen ab 16.03.2022 betroffen sind.
An eine Kundgebung in der Uhlandstraße schließt sich gegen 19 Uhr ein Aufzug an, der über die Mühlstraße und die Wilhelmstraße bis zur Mohlstraße führt, weiter über die Hölderlinstraße, Rümelinstraße, Kelternstraße, Stadtgraben bis zum Lustnauer Tor und dann zurück über die Mühlstraße bis zur Abschlusskundgebung ab 20.30 Uhr in der Uhlandstraße. Deshalb kann es vor allem zwischen 19 und 20.30 Uhr in der Mühlstraße und rund um den Alten Botanischen Garten zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und Verspätungen im TüBus kommen.
Verwirrung um Weidel-Auftritt bei AfD-Aktionstag
12.03 Uhr: „Wie uns mitgeteilt wurde, tritt sie nicht in Reutlingen auf„, sagt Polizeisprecherin Andrea Kopp: Laut Polizei hat Alice Weidel, Landesvorsitzende der AfD, ihren Auftritt in Reutlingen am Samstag abgesagt. Die Partei weiß davon jedoch nichts.
L392 zwischen Starzach-Wachendorf und der Burgmühle ab 7. März wegen Bauarbeiten gesperrt
11.22 Uhr: Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt ab Montag, 7. März 2022 mit den Arbeiten zur Böschungssicherung und zur Behebung mehrerer Fahrbahnsetzungen in der Wachendorfer Steige. Im direkten Anschluss wird der Fahrbahnbelag auf der L 392 auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern vom Ortsende Wachendorf in Richtung Frommenhausen saniert.
Bei günstigen Witterungsverhältnissen erfolgt die Fertigstellung der Baumaßnahme voraussichtlich Ende April 2022. Während des gesamten Zeitraums der Maßnahme ist die L 392 im Abschnitt zwischen Starzach-Wachendorf und der Burgmühle vollgesperrt. Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
Schlägerei im Hauptbahnhof
10.31 Uhr: Um 17 Uhr kam es am Mittwochabend zu einem Streit im Tübinger Hauptbahnhof. Wie die Bundespolizei berichtet, soll ein 20-jähriger Syrer seinem ein Jahr älteren Landsmann in der Haupthalle offenbar grundlos mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben. Beide mussten nach dem Streit aufs Revier.
Die Zukunft in die Hand nehmen
9.08 Uhr: Erfolg in der Schule ist nicht für alle einfach zu erreichen, und dann auch noch in einer fremden Sprache? Hristo Georgiev, Sude Bagdar und Lama Abon Khalel haben sich dieser Herausforderung gestellt und sind zudem seit Anfang dieses Schuljahres Stipendiaten von „Talent im Land“ (TiL). „Dieses Stipendium ist für euch auch die Bestätigung von außen: Die harte Arbeit hat sich gelohnt und wird wertgeschätzt“, lobt Rüdiger Hocke, Schulleiter des Tübinger Carlo-Schmid-Gymnasiums (CSG).

Lama Abon Khalel, Sude Baydar und Hristo Georgier (von links) blicken zuversichtlich in ihre persönliche Zukunft. Auch nach Abschluss der Schule erhalten die Jugendlichen weitere Unterstützung.
Klaus FrankeHagel: Was Putins Krieg fürs Land bedeutet
8.28 Uhr: Nach Putins Überfall auf die Ukraine fordert Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef Manuel Hagel ein gesellschaftliches Umdenken in Deutschland. Ein Gespräch über den Wert von Werten, deutsche Märchenwelten und Mehrausgaben für Cybersicherheit im Südwesten.
„Fridays for Future“ mit Friedensdemo
8 Uhr: Fridays for Future Ukraine hat zu einer weltweiten und bundesweiten Demo für den Frieden aufgerufen. Die Tübinger FFF-Organisation kündigt deshalb eine Kundgebung am heutigen Donnerstag, 17 Uhr, auf dem Tübinger Holzmarkt an. Auch am Freitag gibt es Kundgebungen (siehe 6.30 Uhr).
Besser als jeder Neubau
7.35 Uhr: Seit September 2019 (und voraussichtlich noch bis Herbst 2023) wird die Mensa, zentraler Bestandteil des künftigen Tübinger Tal-Campus, kernsaniert. Das war auch dringend nötig. Denn die letzte Teilsanierung – die Erneuerung der Fensterfassade – fand in den 1980ern statt. „Wir sind gut im Zeitrahmen und optimistisch, dass wir’s bis nächstes Jahr September schaffen“, sagt Architekt und Bauleiter Jasminko Mašic. Ein Baustellenbesuch.
„Wie Olympia fürs Bier“
7.21 Uhr: „Fischer’s Brauhaus“ in Mössingen kann sich wieder über Goldbewertungen für seine Biere freuen. Die testet regelmäßig die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft). „Das ist die härteste Prüfung der Welt“, sagt der 82-jährige Seniorchef Heinrich Fischer. Mit Limonaden geht das Familienunternehmen auch einen neuen Weg.
Trend in Reutlingen geht zu E-Autos
6.56 Uhr: Die Zahl der neuzugelassenen Elektroautos steigt stetig – auch in Reutlingen: Von 2020 bis 2021 hat sich diese Zahl von 534 auf 1045 fast verdoppelt, was dem bundesweiten Trend entspricht. Allerdings sind im vergangenen Jahr insgesamt 87.104 Fahrzeuge in der Stadt Reutlingen zugelassen worden. Doch die Zulassungsbehörde wie auch Autohändler sind sich einig: Die Tendenz ist steigend.
Nur noch mit Test ins Uniklinikum
6.44 Uhr: Ohne einen vollständigen Impfschutz kamen Besucher bislang nicht ins Tübinger Uniklinikum hinein. Zuletzt teilte das UKT mit, dass nun auch Ungeimpfte wieder Angehörige oder Klinikumseinrichtungen besuchen dürfen. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test. Für Patienten gilt weiterhin die 3G-Regel. Die Neuregelung am Klinikum erleichtert den Zugang für Ungeimpfte, erschwert gleichzeitig aber Geimpften das Betreten.
Erneut Kundgebungen in der Region
6.30 Uhr: Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) ruft zu einer Kundgebung „Stoppt den Krieg in der Ukraine“ auf. Sie beginnt am Freitag, 4. März, um 17 Uhr auf dem Tübinger Holzmarkt. Die Lage in der Ukraine und die jetzt weiter drohende militärische Zuspitzung sei dramatisch für die Menschen und habe weitreichende Folgen auch für die Politik der Bundesrepublik, heißt es im Aufruf der GKF. So müssten etwa Kriegsflüchtlinge aufgenommen werden. „Deeskalation und Vermittlung ist jetzt das Gebot der Stunde, weiteres Blutvergießen muss verhindert werden“, heißt es weiter. Die Kundgebung wird vom Friedensplenum und der VVN-BdA Tübingen unterstützt.
Unter dem Titel „Unterstützung für die Menschen in der Ukraine und die demokratische Bewegung in Russland“ ruft ein zivilgesellschaftliches Bündnis am Freitag, den 4. März, um 17.30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Reutlinger Marktplatz auf. Im Mittelpunkt stehen Texte und Worte derer, die derzeit inmitten des schrecklichen Geschehens sind. Auch diejenigen aus Reutlingen, die direkt Hilfe leisten oder sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren, kommen zu Wort. Unterstützer/innen der Kundgebung sind unter anderem der AK Flüchtlinge , der Eine Welt Verein, das Asylpfarramt, die Seebrücke, das Katholisches Dekanatsamt Reutlingen - Zwiefalten, der Verein Drei Musketiere das Mütter- und Nachbarschaftszentrum, die Citykirche, das Umweltbildungszentrum Listhof, die Evangelische Hochschule Ludwigsburg / Campus Reutlingen und Fridays for Future sowie der Arbeitskreis Asyl Pliezhausen.
Tübinger Feuerwehr unterstützt Ukraine
6.20 Uhr: Die Tübinger Feuerwehr beteiligt sich an einer Hilfsaktion der baden-württembergischen Feuerwehren für den Katastrophenschutz in der Ukraine. Die Initiatoren sind die Firmen Barth Feuerwehrtechnik und Weber Rescue, die seit Jahren über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) den Katastrophenschutz der Ukraine beliefern. Sie haben mit einem Aufruf um Unterstützung des Katastrophenschutzes der Ukraine gebeten. Die GIZ übernimmt den Transport der Lieferung bis zur ukrainischen Grenze. Dort wird sie an den ukrainischen Katastrophenschutz übergeben. Die Feuerwehr und die Stadt Fellbach übernahmen die Warenannahme und Sortierung für die Logistik. Von Fellbach aus startet der Transport am Donnerstagmorgen. Die Tübinger Feuerwehr hat gebrauchsfähige persönliche Schutzausrüstung wie Helme, Einsatzjacken und -hosen, Einsatzstiefel und Handschuhe sowie verwendbares Sanitätsmaterial beigesteuert.
Tübinger Armwrestler: „Hat mich direkt gepackt“
6.16 Uhr: Was Felix Sieghörtner macht, ist zwar so ähnlich wie Armdrücken, allerdings eine richtige Sportart mit exakt ausgearbeitetem Reglement und nennt sich in Abgrenzung zum Wettkampf im Bierzelt Armwrestling, zu deutsch: Armringen: „Weil wir mit dem ganzen Körper wrestlen, wir legen uns richtig mit dem ganzen Körper rein, wir drücken nicht nur mit dem Arm“, erklärt der Tübinger, dessen Vater Claus bei den Tübinger Basketballern Legendenstatus genießt. Im Interview mit Vincent Meissner spricht der 26-jährige Felix Sieghörtner über seine Ernährung, die geringen Chancen mit Armwrestling Geld zu verdienen und die schwierige Suche nach passenden Hemden.

Felix Sieghörtner (links) gegen Dominik Pate bei Sieghörtners erstem Turnier.
Salome Schäfer/Anna SamlidouHirrlinger Rathaus im Krankenstand
6.07 Uhr: Die Gemeindeverwaltung Hirrlingen ist aktuell durch Krankheitsfälle stark dezimiert: Vier von neun Mitarbeitern der Kernverwaltung seien im Krankenstand. Das Rathaus bleibe nach derzeitigem Stand geöffnet und leistungsfähig, schrieb Bürgermeister Christoph Wild in einer Mail. Man konzentriere sich aber auf das Wesentliche und Fristgebundene. Die Verwaltung bittet deshalb darum, bis einschließlich Freitag, 11. März, nur mit den wirklich dringendsten und unaufschiebbaren Angelegenheiten auf sie zuzugehen. Hierzu sollte vorab ein Termin vereinbart werden, Telefon 07478/93110.
Ein Blick auf die Corona-Zahlen
6.02 Uhr: Guten Morgen aus der Online-Redaktion! Wir starten in den Tag mit dem gewohnten Blick auf die jüngsten Corona-Zahlen vom gestrigen Abend:
Kreis Tübingen
- Neuinfektionen: 598
- Gesamtfälle: 40.299
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1228,2 (+32,9)
- Todesfälle: 232 (+2)
- Patienten am Klinikum (davon intensiv): 32 (5)
Kreis Reutlingen
- Neuinfektionen: 701
- Gesamtfälle: 60.067
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1179,5 (+33,3)
- Todesfälle: 394 (+2)
- Patienten am Klinikum (davon intensiv): 47 (4)*
Baden-Württemberg
- Hospitalisierungsinzidenz: 7,0 (0)
- Corona-Patienten auf Intensivstationen: 254 (-17)
- Sieben-Tage-Inzidenz: 1357,6 (+2,5)
*Zahlen vom Freitag
Das Wichtigste vom Tag
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie in der Region Tübingen im März 2020 gab es bei tagblatt.de täglich und kostenlos unseren Live-Blog mit aktuellen Meldungen und Links zu wichtigen Artikeln über Covid-19 und den Folgen. Wir haben ihn nun thematisch weiter gefasst: Ab sofort gibt es dort aktuelle Meldungen und Anreißer zu den wichtigsten Geschichten aus der Region Neckar-Alb – nicht nur, aber auch, wenn es um Corona geht. Den Blog gibt es unter dem Titel Der Tag in der Region direkt auf www.tagblatt.de.
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