Bahnhof in Tübingen:
: Rempelei und Faustschläge auf dem Weg zum Gleis

Ein Mann wurde auf dem Weg zum Zug im Tübinger Bahnhof angegangen – am Bahnsteig eskaliert die Lage.
Von
swp
Tübingen
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Bundespolizei kontrolliert gewaltbelastete Bahnhöfe: ARCHIV - 14.11.2025, Niedersachsen, Hannover: Einsatzkräfte von Bundespolizei und Ordnungsdienst der Stadt Hannover gehen durch den Hauptbahnhof Hannover. Bundespolizisten nahmen einen 35-Jährigen dort am Montagabend beim Halt eines Zuges fest. (zu dpa: «Polizei kontrolliert mehr als 500 Menschen am Hauptbahnhof») Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bundespolizei wurde zu einer Auseinandersetzung im Tübinger Bahnhof gerufen (Symbolbild).

Moritz Frankenberg/dpa
  • Im Bahnhof Tübingen kam es am frühen Freitagmorgen zu einer Auseinandersetzung.
  • Ein 27-Jähriger schob einen 35-Jährigen mehrfach, der daraufhin eine Tür nicht passieren konnte.
  • Der Tatverdächtige versuchte dem Mann ins Gesicht zu schlagen – der wehrte mit Händen ab.
  • Am Bahnsteig setzte der 35-Jährige Tierabwehrspray ein und stieg in seinen Zug.
  • Bundespolizei nahm den 27-Jährigen fest; der 35-Jährige erstattete Anzeige. Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einer Reihe von Geschehnissen kam es am frühen Freitagmorgen, 12. Juni, im Bahnhof Tübingen zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 35-Jähriger Mann angegriffen wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann gegen 6.15 Uhr auf dem Weg von der Wartehalle zu den Bahnsteigen. Ein 27-jähriger afghanischer Staatsangehöriger soll den 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen zunächst im Eingangsbereich der Bahnhofshalle aus bislang ungeklärten Gründen mehrfach zur Seite geschoben haben. Dadurch konnte der Geschädigte nach eigenen Angaben eine Tür nicht passieren.

Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige wiederholt versucht haben, den 35-Jährigen mit den Fäusten im Gesichtsbereich zu schlagen. Der Geschädigte konnte die Angriffe wohl nur durch das Hochhalten seiner Hände abwehren.

Auch am Bahnsteig ließ der 27-Jährige nach aktuellem Stand nicht von dem Mann ab. Da sich der 35-jährige Geschädigte offenbar nicht anders verteidigen konnte, setzte schließlich ein mitgeführtes Tierabwehrspray ein und stieg in seinen abfahrbereiten Zug.

Der Geschädigte informierte anschließend den Triebfahrzeugführer über den Vorfall. Dieser verständigte umgehend die Bundespolizei. Die Beamten konnten den 27-jährigen Tatverdächtigen noch am Bahnsteig antreffen und vorläufig festnehmen. Der 35-Jährige erstattete am selben Tag Anzeige im Bundespolizeirevier Tübingen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dauern an.