Schrauben-König: Wechsel an der Würth-Spitze

Benjamin Würth ist künftig der Mann an der Spitze des Schrauben-Imperiums.
Firmenfoto: Würth/Andi Schmid- Benjamin Würth wird ab 1. Januar 2025 Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats.
- Bettina Würth übergibt den Beiratsvorsitz an ihren Neffen Sebastian Würth.
- Maria Würth übernimmt Kunst- und Kulturaktivitäten von C. Sylvia Weber.
- Reinhold Würth betont die Bedeutung dieser Generationenwechsel.
- Übergaben sollen Kontinuität und Unternehmenskultur sichern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei seinem 75. Arbeitsjubiläum im Oktober hat Reinhold Würth es bereits betont: „Der Benjamin ist die Zukunft dieses Konzerns.“ Daher hat der Schrauber-König auch damals verkündet, den Vorsitz des Stiftungsaufsichtrats an seinen Enkel abzugeben. Dieser Generationenwechsel soll zum 1. Januar 2025 vollzogen sein. Dann ist Benjamin Würth der Hauptverantwortliche des Schrauben-Imperiums, das sein Großvater geprägt hat. Der 43-jährige Benjamin Würth ist bereits seit Anfang 2023 stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsaufsichtrats der Würth-Gruppe. Seit 25 Jahren ist er im Unternehmen tätig und hat sich umfangreiche nationale und internationale Berufserfahrung angeeignet.
Viele Veränderungen bei der Würth-Gruppe
Eine Veränderung steht auch im Beirat der Würth-Gruppe an: Dieser besteht aus neun überwiegend familienfremden Mitgliedern. Den Vorsitz hat seit 2006 Bettina Würth, Tochter von Reinhold Würth, inne. Die 63-Jährige wird ihre Position des Beiratsvorsitzes ebenfalls zum 1. Januar 2025 an ihren Neffen Sebastian Würth (39) übertragen. Sebastian Würth ist seit 2012 im Unternehmen tätig und hat einen Master of Arts in „Family Entrepreneurship“. Bettina Würth ist bereits Mitglied des Stiftungsaufsichtrats der Würth-Gruppe und wird Ehrenvorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe.
Die dritte Veränderung betrifft die Geschäftsbereichsleitung Kunst- und Kulturaktivitäten in der Würth-Gruppe. C. Sylvia Weber (63), die die Kunst- und Kulturaktivitäten führt, wird den Hauptteil ihrer Aufgaben auf Maria Würth (34), Tochter von Bettina Würth, übertragen. Maria Würth hat einen Master of Arts in Kunstgeschichte der Universität Tübingen und ist unter der Leitung von C. Sylvia Weber seit 2018 für diese Aufgabe vorbereitet worden.
„Diese drei Positionsveränderungen sind seit langer Zeit vorbereitet worden. Sowohl die Familie als auch das Unternehmen legen Wert auf ein Kontinuum in der Nachfolge, herangewachsen im Unternehmen. Dadurch ist eine absolut unspektakuläre Fortsetzung der gelebten Unternehmenskultur gewährleistet“, schreibt der Konzern in einer Mitteilung.
