Rottenburger Kampagne ROkannKI: Von ChatGPT auf der Baustelle bis zur KI im Klassenzimmer

Die Köpfe hinter ROkannKI (von links): Helge Johannes Baudis (Vorstandsmitglied der Volkshochschule Rottenburg und Projektinitiator), Sophia Wiest (Leiterin der Abteilung Organisation und Digitalisierung der Stadt Rottenburg), Andreas Lanio (Wirtschaftsförderer der Stadt Rottenburg) und Stephanie Zug (Projektleiterin bei der VHS).
Benjamin Breitmaier- ROkannKI lädt zum KI-Impulstag in der VHS Rottenburg am Donnerstag, 22. Oktober.
- Rund 30 Referentinnen und Referenten zeigen KI-Praxis in zehn Foren für alle Erfahrungsstufen.
- Themen reichen von Baustelle und Verein bis Schule und Radio, mit konkreten regionalen Beispielen.
- Ziel der Kampagne: Mut und Orientierung zu Chancen und Risiken von KI in Alltag und Beruf.
- Teilnahme ist kostenlos – Anmeldung zu einem Forum bis Donnerstag, 15. Oktober auf vhs-rottenburg.de/ro-kann-ki.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Künstliche Intelligenz auf Rottenburger Baustellen, im Klassenzimmer, bei der Vereinsarbeit: Wie vielfältig KI-Anwendungen eingesetzt werden, erfahren Interessierte am Donnerstag, 22. Oktober, bei der Volkshochschule Rottenburg. Der große KI-Impulstag ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Kampagne ROkannKI. Rund 30 Referentinnen und Referenten aus Unternehmen, Organisationen und Institutionen der Region zeigen in zehn Foren, wie sie die neue Technologie ganz praktisch nutzen. Die Einladung geht an die ganze Bevölkerung – unabhängig von Erfahrungen mit KI.
Hinter ROkannKI steht eine Initiative der Stadt Rottenburg und der Volkshochschule. Die Kampagne läuft von September 2026 bis Februar 2027 und soll Rottenburgerinnen und Rottenburger dazu ermutigen, sich mit Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen. Dabei gehe es nicht nur um die Möglichkeiten der Technologie, sondern auch um ihre Risiken und Grenzen, wie die Verantwortlichen schreiben.
KI in Verein und Schule
Warum das nötig ist, erklärt Helge Johannes Baudis, Vorstandsmitglied der Volkshochschule und Initiator des Projekts. Während größere Unternehmen ihre Beschäftigten bereits im Umgang mit KI schulten, seien kleine und mittlere Betriebe, Handwerker, Selbstständige und Freiberuflerinnen häufig noch auf der Suche nach Orientierung. Es fehle an konkreten Anregungen, wie sich die Technologie persönlich und beruflich nutzen lasse. Die Kampagne wolle deshalb „Mut machen und Neugier fördern“, sagt Baudis.
„Wichtig ist uns, der gesamten Stadtgesellschaft auch wertvolle Impulse für den Umgang mit KI im Privaten zu geben“, erklärt Sophia Wiest, Leiterin der Abteilung Organisation und Digitalisierung bei der Stadt Rottenburg. Dazu gehöre, neben den Chancen auch die Risiken kennenzulernen.
Wie das praktisch aussehen kann, zeigt das Programm. Bereits die Begrüßung wird besonders: So gestalten Mirjam Woggon und Udo Zepezauer vom Theatersport Tübingen den Auftakt. Anschließend verteilen sich die Teilnehmenden auf zehn parallel angebotene Foren. Statt abstrakter Zukunftsvisionen stehen konkrete Erfahrungen von Menschen aus der Region im Mittelpunkt.
Die Bandbreite reicht von den Grundlagen der KI-Nutzung bis zu Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Tobias Barwig von der Barwig Group zeigt beispielsweise, wie ChatGPT auf der Baustelle eingesetzt werden kann. Sascha Brunnenmiller von KiSchwabe stellt KI als Assistenten für die Vereinsarbeit vor. Alexander Auer von der Stiftung Katholische Freie Schule beschäftigt sich mit einem KI-Führerschein für Grundschulen. Und Sandra Müller vom SWR berichtet darüber, wie sich künstliche Stimmen für Verkehrshinweise im Radio nutzen lassen. Weitere Beiträge widmen sich der Erstellung von Texten und Bildern, der Verwaltung, dem Handwerk und dem betrieblichen Alltag.
Anmeldung bis 15. Oktober
Nach den Vorträgen werden die Erfahrungen bei einer Podiumsrunde zusammengetragen. Anschließend bleibt bei einem gemeinsamen Ausklang Gelegenheit, mit Referenten und anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen.
Dass das Thema die Menschen beschäftigt, zeigte sich bereits am 24. September. „Bei unserer Auftakt-Podiumsveranstaltung vor zwei Wochen mussten wir kurzfristig nachstuhlen, weil deutlich mehr Teilnehmende kamen als erwartet“, berichtet Stephanie Zug, Projektleiterin und bei der VHS. Auch für den Impulstag gebe es bereits zahlreiche Anmeldungen.
Anmeldung offen – Teilnahme kostenlos
Der KI-Impulstag der Kampagne ROkannKI ist am Donnerstag, 22. Oktober, in der Volkshochschule Rottenburg, Sprollstraße 22. Einlass ist ab 15.30 Uhr, die Begrüßung beginnt um 16 Uhr. Es folgen vier Impulsrunden bis 18.45 Uhr. Ab 19 Uhr werden die Ergebnisse im Plenum diskutiert. Bis 21 Uhr gibt es Gelegenheit zum Austausch.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung zu einem der zehn Foren ist bis Donnerstag, 15. Oktober, unter www.vhs-rottenburg.de/ro-kann-ki erforderlich.


