Prozess am Landgericht: Die Ehefrau am Hals verletzt

Die Verletzte schaffte es selbst bis zum Polizeirevier.
Hans-Jörg Schweizer- Ein 39-Jähriger soll im Juli 2025 in Rottenburg seine Ehefrau mit Tötungsabsicht verletzt haben.
- Die Frau erlitt eine Schnittverletzung am Hals, konnte fliehen und sich in Sicherheit bringen.
- Sie suchte selbstständig das Polizeirevier auf und wurde anschließend medizinisch versorgt.
- Der Tatverdächtige wurde festgenommen, das mutmaßliche Tatwerkzeug beschlagnahmt.
- Der Prozess wegen versuchtem Totschlag startet am 8. Januar 2026 vor dem Landgericht Tübingen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Fall eines 39-jährigen Mannes, der im Juli 2025 in Rottenburg seine Ehefrau mit einem Messer verletzt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Tübingen nun Anklage vor dem Schwurgericht des Landgerichts Tübingen erhoben.
Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Zuge eines Streits eine Schnittverletzung am Hals zugefügt zu haben. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft handelte der Mann dabei mit Tötungsabsicht. Die Tötung sei nur deshalb nicht vollendet worden, weil es der Frau gelungen sei, aus dem Zimmer zu flüchten und sich in einem anderen Raum einzuschließen.
Frau schaffte es selbst zum Polizeirevier
Die Frau begab sich nach dem Vorfall selbstständig zum Polizeirevier Rottenburg. Dort wurde sie erstversorgt, bevor sie zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht wurde. Lebensgefahr bestand nach damaligem Stand nicht. Der Tatverdächtige wurde wenig später in der Wohnung widerstandslos festgenommen; das mutmaßlich verwendete Messer wurde beschlagnahmt.
Bereits im Juli war der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt worden. Dieser erließ Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits und zum genauen Ablauf dauern an.
Mit der nun erhobenen Anklage wird im Januar vor dem Schwurgericht des Landgerichts Tübingen verhandelt. Der Prozess beginnt am Donnerstag, 8. Januar, um 9 Uhr. Fortsetzungstermine sind für den 9., 16. und 23. Januar jeweils um 9 Uhr angesetzt.
