AfD-Podium in der Festhalle: Mehr als 600 demonstrieren in Rottenburg gegen AfD-„Bürgerdialog“

Viele Demonstranten zogen nach der Kundgebung vom Eugen-Bolz-Platz vor die Festhalle, wo zuvor bereits eine privat von Studierenden organisierte Demo Position bezogen hatte. Auch Oberbürgermeister Stephan Neher (rechts vorne) war vor Ort.
Markus Ulmer- 600 demonstrierten in Rottenburg gegen AfD; 120 Zuhörer beim AfD-„Bürgerdialog“.
- Polizei sicherte Areal; keine Eskalation.
- AfD-Landtagsabgeordnete sprachen in Festhalle.
- OB Stephan Neher gehörte zu den sieben Rednern gegen die AfD.
- Studierenden-Demo und weitere Protestierende zogen vor die Festhalle.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit großem Aufgebot, mit Bereitschaftspolizei, Polizeihunden und Reiterstaffel hatten Einsatzkräfte am Dienstagabend das Areal vom Rottenburger Eugen-Bolz-Platz bis zur Festhalle gesichert. Aber nicht einmal das Anti-Konflikt-Team der Polizei, das in gelben Westen bereitstand, musste an diesem Abend deeskalierend eingreifen. Alles blieb friedlich.
Die AfD-Landtagsfraktion hatte zum „Bürgerdialog“ in die Rottenburger Festhalle eingeladen. Etwa 120 Zuhörer waren in die Halle gekommen: viele von weiters her, manche aus der Region. Neben AfD-Anhängern waren auch einige da, um einfach mal „zu hören, was die so erzählen“.
Auf dem Eugen-Bolz-Platz hatten zuvor mehr als 600 Menschen gegen „menschenverachtende Politik“ der AfD und „gegen Hass und Hetze“ protestiert. Auch Rottenburgs OB Stephan Neher bezog als einer von sieben Rednern Position.
Vor der Festhalle hatte sich eine kleinere, privat organisierte Gruppe demonstrierend zusammengefunden, darunter viele Studierende. Nach Ende der Kundgebung auf dem Eugen-Bolz-Platz zogen viele von dort ebenfalls vor die Festhalle. Drinnen sprachen die AfD-Abgeordneten Anton Baron, Carola Wolle, Hans-Peter Hörner und Sandro Scherer. (Längerer Bericht folgt.)
