Sondereinsatz in Reutlingen: Kontrollen von Polizei, Zoll und Gewerbeaufsicht in Shisha-Bars

In insgesamt 14 Shisha-Bars und Gaststätten wurden von Zoll, Polizei und Gewerbeaufsicht am Mittwoch Kontrollen durchgeführt.
Silas Stein/dpa/SymbolbildDie Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einer groß angelegten Kontrolle des Polizeireviers Reutlingen zusammen mit Kräften des Hauptzollamtes Ulm und Behördenvertretern der Stadt Reutlingen, unterstützt von Spezialisten des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt, haben die Einsatzkräfte am Mittwoch die Kneipen und Shisha-Bars im Stadtgebiet unter die Lupe genommen, heißt es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums an die Medien.
Zwischen 16 Uhr und 23 Uhr kontrollierten die Beamten und Mitarbeiter 14 Gaststätten und Shisha-Bars. Neben Verstößen gegen das Jugend-, Gaststätten- und Glücksspielgesetz sowie gegen Auflagen und Brandschutzbestimmungen fanden die Ermittler in einer Gaststätte einen illegalen Kellerraum, der mit Spieltisch, Karten und einem direkten Klingeldraht in die Küche der Bar ausgestattet war.
In einer Shisha-Bar, in der die Co-Melder außer Betrieb gesetzt worden waren, war der höchstzulässige Grenzwert der Co-Konzentration um mehr als das 1,5-fache überschritten, sodass sich die Gäste dort in einer erheblich gesundheitsschädlichen Atemluft aufhielten. In einer weiteren Bar waren gar keine CO-Melder installiert, weshalb diese geschlossen und der weitere Betrieb vorläufig untersagt werden musste.
Zwei aggressive Gäste kommen in Polizeigewahrsam
Von den Finanzermittlern des Zolls wurden bei den Kontrollen rund 50 Tabakdosen beschlagnahmt und diverse Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.
Für zwei alkoholisierte Gäste einer Bar, die immer wieder versucht hatten, durch ihr aggressives Verhalten die Kontrollen in der Gaststätte zu stören, und sich auch durch einen Platzverweis nicht beeindrucken ließen, endete die Nacht in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers. Weil sie zudem noch die Einsatzkräfte beleidigt hatten, sehen sie jetzt entsprechenden Anzeigen entgegen. Die Kontrollen werden fortgesetzt, heißt es abschließend von Seiten der Polizei.
