Showpalast in Tübingen: Leckerer Vorgeschmack auf die Dinner-Show

Koch Uwe Förster (stehend) hat das Menü für den Showpalast Tübingen kreiert, zur Freude von Showpalast-Organisatoren Peter, Melanie und Andrea Sperlich.
Maik Wilke- Der Showpalast Tübingen kombiniert Akrobatik und ein Vier-Gänge-Menü vom 20. November bis 7. Dezember.
- Chefkoch Uwe Förster serviert u. a. Barbarie-Entenbrust und vegetarische Rote Bete-Ravioli.
- Internationale Künstler wie die Ferreri-Brüder und Akrobatinnen aus der Mongolei treten auf.
- Tickets ab 154,90 Euro inkl. Menü und Getränke, Shows täglich um 19.30 Uhr für bis zu 300 Gäste.
- Sondervorstellung zugunsten der DKMS Tübingen, organisiert von Familie Sperlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Favorit von Andrea und Melanie Sperlich kommt zu Beginn des Menüs: der Lemongras-Papaya-Cocktail. Der Salat schmeckt fruchtig-frisch, die Garnelen sind auf den Punkt gebraten. Nicht nur Sperlichs schmeckt die Vorspeise, auch die Gastronomen am Tisch genießen die außergewöhnliche Kreation. Verbesserungsvorschläge oder Kritik? „Auf keinen Fall. Dafür gibt es keinen Anlass“, sagt Markus Stoll. Der Papaya-Cocktail ist ein perfekter Start für ein hochwertiges und köstliches Showpalast-Menü.
Vom 20. November bis zum 7. Dezember präsentieren Familie Sperlich und Chefkoch Uwe Förster auf dem Festplatz in Tübingen die Kombination aus Show mit Artistik und Akrobatik und Spitzengastronomie. Während sich Besucherinnen und Besucher noch etwas gedulden müssen, durften befreundete Gastronomen von Förster das Menü bereits am Sonntag im Restaurant Becks in Pfullingen Probe essen. „Es soll eine Art ‚Mein Lokal, dein Lokal‘ sein. Vielleicht haben die Gastronomen Vorschläge, wie die Gerichte noch besser schmecken könnten“, erklärt Andrea Sperlich.
Hohe Ansprüche an Menü und Programm
„Mein Lokal, dein Lokal“ oder doch eher „Kitchen Impossible“? Schon beim Gruß aus der Küche – einem Kürbis-Shot – zeigt sich, dass auch die Gastronomen rätseln, wie Förster seine Gänge zubereitet. Ein kaltes Schäumchen oben, eine aromatische Kürbissuppe unten. „Die Suppe hat eine ungemeine Tiefe. Sehr raffiniert“, sagt Stoll vom Hofgut Maisenburg in Hayingen. „Eine absolute zehn von zehn.“ Heiko Gabelmann, Chefkoch im Hofgut Rosenau in Tübingen, und Francesco Vasca vom Ristorante Pfauen in Reutlingen vermuten eine Reduktion aus Zitrusfrüchten. Uwe Förster löst auf: „Es ist feines, fast zu Staub geraspeltes Zitronengras, das der Suppe diese Frische verleiht.“
Das Event im Becks soll ein Vorgeschmack auf den Showpalast sein. Für Familie Sperlich, die auch den Reutlinger Weihnachtscircus organisiert, ist es die vierte Ausgabe des Events. „Wir lernen von Jahr zu Jahr dazu, aber natürlich ist so eine Dinner-Show mit viel Aufwand verbunden“, sagt Melanie Sperlich. Die Ansprüche sind hoch. Von Sperlichs an sich selbst, aber auch von den Gästen an das Programm.
Ferreri-Brüder und Künstlerinnen aus der Mongolei
Andrea Sperlich freut sich daher besonders darüber, dass die Ferreri-Brüder die Dinner-Show bereichern. Drahtseil-Akrobat Steven und Jongleur Michael gehören zur internationalen Spitze ihres Metiers. „Wir hatten Glück, dass sie gerade zur Zeit des Showpalasts eine Pause haben“, sagt Andrea Sperlich. „Danach sind sie für die nächsten drei Jahre ausgebucht.“ Ebenfalls eine Bereicherung werden fünf Damen aus der Mongolei sein, die zum ersten Mal beim Showpalast auftreten werden. Ihre Hulla Hoop- und Handstand-Akrobatik hat Sperlich überzeugt. „Sie sind sehr vielseitige Künstlerinnen, die super in unsere Show passen.“
Uwe Förster, der in Reutlingen die Eventgastronomie Culinarium betreibt, serviert zunächst Mascarpone-Gnocchi auf einem Tomaten-Basilikum-Chutney, anschließend den Hauptgang: eine rosa gebratene Barbarie-Entenbrust mit Kartoffelpüree, Apfel-Rotkraut und wildem Brokkoli. Für Gäste des Showpalasts wird es eine vegetarische Alternative geben: Rote Bete-Ravioli mit Blattspinat. Bei der Zusammenstellung seines Menüs muss Förster eine Balance finden: kreative Küche, die einem breiten Publikum schmeckt. Dass ihm das gelungen ist, zeigen die leeren Teller. Die Gastronomen haben weder Kritik noch Verbesserungsvorschläge.
Show und Gastronomie müssen ein authentisches Gefühl erzeugen
Diskutiert wird am Tisch mehr über die Herausforderungen in der Gastronomie. Die schwächelnde Wirtschaft führt dazu, dass Menschen auf den Restaurantbesuch verzichten. Die Digitalisierung kann dagegen lästige Arbeiten abnehmen, damit sich die Gastronomen mehr auf ihr eigentliches Geschäft, das Essen, konzentrieren können. „Es geht immer um ein Gesamtpaket. Ein authentisches Gefühl, das beim Kunden bleibenden Eindruck hinterlässt“, sagt Rosenau-Geschäftsführer Ulf Siebert.
Das möchten auch Sperlichs mit dem Showpalast erreichen. „Natürlich ist es eine Show, bei der die Zuschauer vor allem genießen“, sagt Andrea Sperlich. „Aber sie sollen keine außenstehenden Besucher sein, sondern sich mitgenommen fühlen.“ Herz und Freundlichkeit sind dem Team um Sperlichs deshalb besonders wichtig.
Was nie dabei schaden kann, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, ist ein verführerisches Dessert. Uwe Förster serviert zum Abschluss des Events eine geeiste Zimtbirne im Baumkuchenmantel mit Topfenknödel-Vanillezabaione. Familie Sperlich und den Gastronomen ist anzusehen, dass auch dieser Gang mundet. Ein würdiger Abschluss, der Appetit auf mehr beim Showpalast Tübingen macht.
Alle Informationen zum Showpalast in Tübingen
Der Showpalast Tübingen bietet vom 20. November bis 7. Dezember eine etwa vierstündige Dinner-Show mit internationalen Künstlern. Tickets kosten ab 154,90 Euro pro Person, darin ist das Vier-Gänge-Menü und die Getränke enthalten. Shows gibt es von Montag bis Sonntag immer um 19.30 Uhr, die Eventlocation auf dem Festplatz bietet Platz für 300 Besucher. Alle Informationen, auch für Firmenevents und Weihnachtsfeiern, finden Interessierte unter www.showpalast-tuebingen.de.
Für die DKMS Tübingen gibt es übrigens eine Sondervorstellung. „Sie wollten eigentlich zum Weihnachtscircus, der da aber noch nicht stattfindet“, sagt Andrea Sperlich. „Daher haben wir die Künstler gefragt, ob sie länger bleiben können, um diese Sondervorstellung zu ermöglichen. Und es haben alle zugesagt.“




