In der Reutlinger Ringelbachstraße hat es am frühen Mittwochmorgen einen größeren Polizeieinsatz gegen die sogenannte Reichsbürgerszene gegeben. Der Einsatz ist Teil einer bundesweiten Razzia. Dabei soll es um kurz nach sechs Uhr morgens zu einem Schuss gekommen sein. Es handelte es sich um eine Durchsuchung bei einer bislang nicht tatverdächtigen Person. Diese soll den Schuss auf einen Beamten abgegeben haben. Der Schütze soll sich anschließend ergeben haben und könnte noch am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Erklärung durch Bundesanwaltschaft steht aus

Bisher hat die Reutlinger Polizei den Großeinsatz ebenfalls bestätigt, verantwortlich sei jedoch die Generalbundesanwaltschaft mit Sitz in Karlsruhe. Diese war bisher im Laufe des Morgens allerdings nicht für eine Stellungnahme zu dem Fall zu erreichen. Die Bundesanwaltschaft bestätigte den Vorfall jedoch und kündigte für den Vormittag eine Erklärung an.
Die Polizei hat den Einsatzort an der Ecke zur Peter-Rosegger-Straße noch immer weiträumig abgesperrt. Auch ein Hubschrauber soll im Einsatz sein, zudem waren vermutlich zahlreiche Einsatzfahrzeuge in zivil mit Stuttgarter Kennzeichen im Wohngebiet unterwegs.