Polizei in Reutlingen: Daimler-AMG-Fahrer bedrängt ziviles Streifenfahrzeug

Die Polizei stoppte in der Markwiesenstraße einen 26-Jährigen, der zuvor ihr Zivilfahrzeug bedrängt hatte.
Soeren Stache/dpa/Symbolbild- Reutlingen: 26-Jähriger bedrängt ziviles Polizeiauto auf Konrad-Adenauer-Straße/B28
- Dichtes Auffahren, starkes Beschleunigen, Ford Ranger auf rechte Spur abgedrängt
- Wechsel auf Ausfahrt Betzingen, Kontrolle in der Markwiesenstraße
- Führerschein und Mercedes AMG E 43 wurden noch vor Ort beschlagnahmt
- Polizei Tübingen sucht Zeugen; Ford-Ranger-Fahrer soll sich melden: 07071/972-1400
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einen 26-jährigen Mercedes-Fahrer, der auf der Konrad-Adenauer-Straße und der B28 durch sein gefährliches und rücksichtsloses Fahrverhalten aufgefallen ist, hat die Verkehrspolizei am Freitagvormittag aus dem Verkehr gezogen, wie die Polizei gegenüber den Medien mitteilte.
Die Polizeibeamten waren gegen 10.30 Uhr mit einem zivilen Einsatzfahrzeug auf der Konrad-Adenauer-Straße stadtauswärts unterwegs, als von hinten ein grauer Mercedes sehr schnell aufschloss und extrem dicht auffuhr. An der Aufschleifung zur B28 wechselte der Mercedes sofort auf die linke Spur, beschleunigte stark bis er wegen einem vorausfahrenden Ford Ranger PickUp zunächst abbremsen musste.
Auch diesem fuhr er dicht auf, bis er nach der stationären Geschwindigkeitsmessanlage erneut enorm beschleunigte und den vor ihm fahrenden Ford auf den rechten Fahrstreifen abdrängte.
Beamte kontrollieren Fahrer in der Markwiesenstraße
In der Folge beschleunigte er seinen AMG E 43 augenscheinlich mit Höchstwerten, bevor er wieder stark abbremsend zwischen anderen Verkehrsteilnehmern unmittelbar von der linken Spur auf die Abbiegespur der Ausfahrt Betzingen wechselte. In der Markwiesenstraße konnte der 26-Jährige anschließend kontrolliert werden.
Sein Führerschein und der Mercedes wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft noch an Ort und Stelle beschlagnahmt. Der Wagen wurde von einem Abschleppdienst aufgeladen und zur forensisch-technischen Untersuchung abtransportiert.
Die Verkehrspolizei Tübingen sucht nach Zeugen und Autofahrern, die von der Fahrweise des grauen Mercedes behindert oder gefährdet wurden. Insbesondere wird der Fahrer des Ford Ranger PickUp gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Tübingen zu melden unter Telefon 07071/972-1400.
