Netzwerken im Druckzentrum: TSG Reutlingen, SWP und Partner beim geselligen „Get together“
Spätestens um 6 Uhr muss die Zeitung bei den Leserinnen und Lesern ankommen. Mehrere Stunden bevor die Austräger die aktuellen Ausgaben in die Briefkästen verteilen, beginnt die Maschinerie: Redakteurinnen und Redakteure überlegen, welche Themen an diesem Tag wichtig sind. Was könnte die Leser interessieren? Die Recherche beginnt, später wird der Artikel geschrieben. Gegen 22.30 Uhr müssen die Seiten fertig – also druckbereit – sein.
„Wir starten um 23 Uhr – wenn sich der Andruck um 15 Minuten verzögert, wirkt sich das auf den gesamten Ablauf aus“, sagt Ulrike Köhler. Die Geschäftsführerin des Druckzentrums Neckar-Alb ist eine Zeitungsfrau durch und durch – auch nach vielen Jahren im Druckzentrum „ist es wie Magie, was hier passiert“.
Andreas Keppler begrüßt die Gäste
Köhler führte am Mittwochabend etwa 40 Gäste durchs Druckzentrum Neckar-Alb im Betzinger Industriegebiet. Der Anlass: Die TSG Reutlingen hatte ihre Partner zum „Get together“ eingeladen. „Es freut mich ungemein, dass so viele von Ihnen gekommen sind. Das wird ein illustrer Abend mit tollen Gesprächen“, sagte Andreas Keppler, Vorsitzender der TSG Reutlingen, in seiner Begrüßung. Dass fünf Vorstandsmitglieder des größten Mehrspartenvereins in der Stadt erschienen sind, „zeigt, wie wichtig uns dieses Netzwerktreffen ist“.
Zeitung braucht Vereinsleben
Die SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb ist seit kurzem Premium-Partner der TSG Reutlingen – umso schöner, die persönlichen Kontakte beim Treffen vor Ort zu vertiefen. „Die SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der hiesigen Medienlandschaft. Wir sind stolz darauf, die Menschen vor Ort mit aktuellen Nachrichten und spannenden Geschichten zu versorgen“, sagte Tim Hager, Geschäftsführer der SWP Neckar-Alb. „Unsere Partnerschaft mit der TSG Reutlingen ist ein weiterer Ausdruck dieser lokalen Verbundenheit. Der Verein steht für sportlichen und sozialen Erfolg, Gemeinschaft und Fair Play.“
Hager betonte, dass sich Tageszeitung in einem Wandel befindet – weniger Nacherzählung, mehr recherchierte Themen. „Das bedeutet aber nicht, dass wir auf Vereinsberichterstattung verzichten. Es geht darum, die Geschichten hinter den Personen zu finden. Ohne Vereine und aktives Vereinsleben wäre eine Tageszeitung weniger wert.“
Zeitung hat noch immer etwas Magisches
Bevor Ulrike Köhler die Gäste auf die spannende Runde durchs Druckhaus mitnahm, unterhielten sich die TSG-Partner in einer lockeren Atmosphäre. Bei leckeren Häppchen fiel der Austausch leicht. Viel Lob äußerte Keppler für die Arbeit von Thomas Schwanzer. Er ist Vorstandsmitglied und kümmert sich um Marketing und Kommunikation – „ein Bereich, der sich dank dir toll entwickelt“, betonte Keppler in Richtung Schwanzer.
Als Köhler ihre Führung um 23 Uhr beendete, wurden die ersten Tageszeitungen druckfrisch auf die Lieferautos verteilt. Pünktlich und genau getaktet. Die Arbeit im Druckzentrum faszinierte die Gäste des TSG-Netzwerktreffens – das Produkt Tageszeitung ist eben noch immer ein bisschen Magie.













