Bundesgartenschau 2039
: Wie sich Bürger am „Zauber der Gartenschau“ beteiligen können

In den Echaz-Kommunen werden in den nächsten Tagen Bäume gepflanzt und Briefkästen aufgestellt. Den Auftakt machte am Samstag die Stadt Reutlingen mit einer Esskastanie in der Pomologie.
Von
Maik Wilke
Reutlingen
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  • OB Thomas Keck und viele weitere Gartenschaubegeisterte kamen am Samstagmittag in die Pomologie. ⇥

    OB Thomas Keck und viele weitere Gartenschaubegeisterte kamen am Samstagmittag in die Pomologie. ⇥

    Maik Wilke
  • OB Thomas Keck und viele weitere Gartenschaubegeisterte kamen am Samstagmittag in die Pomologie.

    OB Thomas Keck und viele weitere Gartenschaubegeisterte kamen am Samstagmittag in die Pomologie.

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Noch sieht die Esskastanie schlank und zierlich aus, doch in 15 Jahren, also 2039, wird sie etwa zehn Meter hoch sein. Ihr reiches Blätterdach wird den Besucher der Bundesgartenschau in Reutlingen Schatten spenden und sie abkühlen. Ja, noch ist nicht ganz sicher, ob die „Buga 2039“ wirklich in die Region kommt, „aber so ein Tag wie heute steigert doch schon einmal die Vorfreude“, sagte Dr. Achim Schloemer am Samstagmittag bei strahlendem Sonnenschein.

Der Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft war auf Einladung von Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck sowie der Bürgermeister der weiteren Echaz-Kommunen in die Pomologie gekommen. Der Anlass: Genau vor 40 Jahren wurde an diesem Samstag, 27. April, die Landesgartenschau 1984 eröffnet– ein perfektes Datum, um nun die Bürgerinnen und Bürger mit in die Planungen für die Bundesgartenschau 2039 zu involvieren.

Alle glauben an den Zauber

Alle, die an diesem Samstag in die „Pomo“ gekommen waren, „haben eines gemeinsam: Sie glauben an den Zauber einer Gartenschau“, betonte OB Thomas Keck. Sie glauben daran, „dass die Anziehungskraft einer solchen Großveranstaltung weit über die Stadt- und die Grenzen der Region viele positive Veränderungen bewirken kann, von denen die Einwohner noch lange nach Torschluss profitieren.“

Viel Platz für die Ideen der Bürger

Neben der Esskastanie sind auch die Tufsteine aus original Gönninger Tufstein neu in der Pomologie. Diese haben die Landschaftsarchitekten des Heidelberger Büros GDLA gesetzt. Und ebenso neu: Der Briefkasten neben der Esskastanie. Bürger können ihre Ideen und Vorschläge für die Buga 2039 auf Postkarten schreiben und einwerfen. „Von der Quelle bis zur Mündung der Echaz: Auf über 25 Kilometern ist jede Menge Platz für Ihre kreativen Einfälle“, sagte Keck. Mitmachen können Bürger natürlich auch online, QR-Codes sind auf den Briefkästen abgedruckt, die schon bald auch in Pfullingen, Eningen, Lichtenstein, Wannweil und Kirchentellinsfurt stehen.

Wie sehr eine Gartenschau eine Stadt oder Region voranbringt, betonte auch Achim Schloemer nochmals und nannte das Beispiel Mannheim. Die Buga 2023 hatten 2,2 Millionen Menschen besucht, die Aufträge für Umbaumaßnahmen blieben zu 80 Prozent in der Region.

Die weiteren Termine der Baumpflanzungen

In Kirchentellinsfurt hat Bürgermeister Bernd Haug am Samstagmittag an der Neckarmündung eine Hängeweide gepflanzt, gefolgt von Bürgermeister Eric Sindek in Eningen mit einem Amerikanischen Amberbaum auf dem Spitalplatz.

Am Montag, 29. April, pflanzt Bürgermeister Stefan Wörner in Pfullingen um 16 Uhr eine rot blühende Rosskastanie auf den Spielplatz Bahnhofsanger. Am Dienstag, 30. April, 16.30 Uhr folgt Bürgermeister Dr. Christian Majer in Wannweil mit einer Schwarz-Erle am Echazufer. Den Schlusspunkt setzt Bürgermeister Peter Nußbaum in Lichtenstein am Mittwoch, 1. Mai, 10.45 Uhr im Rahmen des traditionellen Honauer Bockbierfests mit einer Mehlbeere an der Echazquelle.