Vermisst nach Hochwasser: Suche nach Feuerwehrmann aus Offingen weiterhin ohne Erfolg

Die Luftaufnahme zeigt das Hochwasser in Offingen am 3. Juni 2024. Bei einem Einsatz war der Feuerwehrmann ins Wasser gestürzt.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Ein 22-jähriger Feuerwehrmann aus Offingen wird seit Juni 2024 nach einem Hochwassereinsatz vermisst.
- Polizei beendet Suchmaßnahmen, ermittelt aber weiter bei neuen Hinweisen.
- Umfangreiche Suchaktionen an Land, Wasser und aus der Luft blieben ohne Erfolg.
- Angehörige des Vermissten wurden über das Ende der Suchmaßnahmen informiert.
- Der Fall ist eine der aufwändigsten Vermisstensuchen in Bayern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach wie vor ist ein Feuerwehrmann, der bei einem Einsatz wegen des Hochwassers Anfang Juni dieses Jahres in die Mindel gestürzt ist, vermisst. Der 22-Jährige war bei einem Evakuierungseinsatz in Offingen (Landkreis Günzburg) mit einem Boot gekentert und in den Nebenfluss der Donau gefallen. Jetzt teilt das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in einer Pressemeldung mit, dass das Präsidium und das Günzburger Landratsamt Anfang Dezember ein Gespräch mit den Angehörigen des jungen Mannes geführt haben – mit dabei Landrat Hans Reichhart und Polizeipräsidentin Claudia Strößner.
Im Gespräch mit den Angehörigen sei erläutert worden, dass alle Suchmöglichkeiten ausgeschöpft sind und die aktiven polizeilichen Suchmaßnahmen deshalb beendet wurden. Im Vermisstenfall ermittele die Polizei aber weiter. Sollten sich neue Hinweise auf den Verbleib des Vermissten ergeben, würden diese von der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm geprüft und bearbeitet.
Aufwändigste Vermisstensuche in Bayern
Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm hatte die federführende Bearbeitung des Falles übernommen und bereits zahlreiche Suchmaßnahmen geleitet. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel und einer großen Anzahl weiterer Kräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West waren Suchaktionen im Wasser, an Land und aus der Luft durchgeführt worden.
Unter anderem war im Oktober auch die deutsch-französische Wasserschutzpolizeistation Kehl mit ihrem speziellen Sonargerät mehrere Tage auf der Mindel und der Donau im Einsatz. Die Einsatzkräfte hätten alle relevanten Bereiche abgesucht, heißt es in der Mitteilung. Wie die vergangenen Suchaktionen sei aber auch diese Maßnahme ohne Erfolg geblieben. Die Suche nach dem 22-Jährigen ist bis dato eine der aufwändigsten Vermisstensuchen in Bayern.
