Unwetter im Alb-Donau-Kreis: Schrecksekunde für Fahrgäste – Regionalzug fährt gegen Baum

Weil ein Zug gegen einen umgestürzten Baum gefahren ist, kam es am Dienstagabend (02.06.2026) zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.
Patrick Pleul/dpa/Symbolbild- Regionalexpress prallt zwischen Rammingen und Langenau gegen umgestürzten Baum.
- Folge: Sperrung Langenau (Württ) bis Giengen (Brenz) – laut Bahn voraussichtlich bis 20 Uhr.
- Es gibt Verspätungen und Teilausfälle. Ansagen in Zügen und an Bahnsteigen beachten.
- Größerer Feuerwehreinsatz läuft, der Lokführer meldete den Vorfall.
- In der Region tobt ein Unwetter, die Leitstelle spricht von hohem Einsatzaufkommen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein umgestürzter Baum auf der Bahnstrecke im Alb-Donau-Kreis hat am Dienstagabend, 2.6., für einen Einsatz der Rettungskräfte und Einschränkungen im Zugverkehr gesorgt. Gegen 17.45 Uhr war ein Regionalexpress auf dem Weg von Aalen nach Ulm. Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE fuhr der Zug auf Höhe Langenau auf auf den Gleisen liegende Baumstämme zu. Der 27-jährige Lokführer leitete bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 km/h eine Schnellbremsung ein, konnte zwar einen Zusammenprall mit den Bäumen nicht vermeiden, einen schlimmeren Unfall aber verhindern.
Der Lokführer meldete den Vorfall gegen 18 Uhr, woraufhin ein größerer Feuerwehreinsatz anlief. Nach Informationen der Polizei wurde bei dem Vorfall keiner der rund 50 Reisenden im Zug verletzt. Am Regionalexpress selbst entstand ein kleiner Sachschaden.
Die Deutsche Bahn informierte in der Fahrtauskunft über die Folgen: Der Streckenabschnitt von Langenau bis Giengen war zwischen 17.46 Uhr und 18.59 Uhr komplett gesperrt, es kam zu Zugausfällen und Verspätungen. Auch nachdem der Baum beseitigt und die Strecke wieder freigegeben worden war, rechnete die Bahn noch mit Verspätungen. Der betroffene Zug selbst konnte seine Fahrt in Richtung Ulm später fortsetzen.
Viele Einsätze nach Unwetter im Raum Ulm
Die Bundespolizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass die Bäume aufgrund des Wetters auf die Gleise fielen. Am Abend tobte ein starkes Unwetter in der Region, weshalb insgesamt ein „hohes Einsatzaufkommen“ herrschte, erfuhr man auf Nachfrage von der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle in Ulm. Weitere Auskünfte waren wegen der aktuellen Auslastung nicht möglich.
Die Nachfrage am Morgen danach ergab, dass das Unwetter mit Starkregen relativ glimpflich abgegangen war. Die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Ulm berichtete von wenigen umgestürzten Bäumen. Vielerorts hätten Verkehrsteilnehmer verschmutzte Straßen gemeldet. Es habe aber keine Verletzten oder größere Schäden gegeben.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte seit dem Mittag vor starken Gewittern in Ulm, Alb-Donau-Kreis und Neu-Ulm gewarnt, auch für weitere Teile Baden-Württembergs waren Unwetter vorhergesagt.
