Schwerer Unfall am Bahnübergang: Radfahrer wird tödlich verletzt, Strecke lange gesperrt

Nach einem Unfall war der Bahnübergang lange gesperrt. Das Foto stammt aus dem Archiv.
Patrick Fauß- Am Bahnübergang in Schwaighofen wurde ein Radfahrer tödlich von einem Zug erfasst.
- Der Bahnübergang und die Strecke zwischen Ulm Hbf und Senden sind derzeit gesperrt.
- Feuerwehr und Rettungskräfte sind im Einsatz; nähere Informationen folgen.
- Im Oktober 2023 ereignete sich an derselben Stelle ein weiterer tödlicher Unfall.
- Ein 20-Jähriger versuchte, trotz geschlossener Schranken die Gleise zu überqueren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Bahnübergang in der Reuttier Straße am Ortsende von Schwaighofen hat sich am Montag (14.10.2024) ein schwerer Unfall ereignet. Gegen 15:45 Uhr wurde dort ein Radfahrer von einem Regionalzug erfasst, der in Richtung Memmingen unterwegs war, und tödlich verletzt. Die Bahnstrecke war deswegen über Stunden gesperrt. Das teilte die Polizei mit. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Einsatz.
Die Polizei geht davon aus, dass die Bahnschranken zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß geschlossen waren und daher der Radfahrer diese umfahren haben muss. Zwar habe der Zugführer sofort eine Notbremsung vorgenommen, konnte jedoch den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0731/8013-0 mit der Polizeiinspektion Neu-Ulm in Verbindung zu setzen.
Aufgrund eines Notarzteinsatzes am Gleis zwischen Ulm Hauptbahnhof und Senden war der Zugverkehr erheblich beeinträchtigt, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Züge aus Richtung Memmingen verkehrten bis Senden und endeten vorzeitig.
Fußgänger im Oktober 2023 tödlich verletzt
Es ist nicht der erste tödliche Unfall an dem Bahnübergang in Richtung Reutti: Erst im Oktober 2023 war ein Fußgänger bei einem Unfall dort tödlich verletzt worden. Ein 20-Jähriger hatte versucht, trotz der geschlossenen Schranken die Gleise zu überqueren. Nachdem der junge Mann zunächst erfolglos versucht hatte, ein gesperrtes Drehkreuz zu überwinden, wechselte er auf die Straße und umging die geschlossene Halbschranke.
Der Lokführer des herannahenden Zuges leitete umgehend eine Notbremsung ein und betätigte die Warnhupe, doch er konnte eine Kollision nicht mehr verhindern. Der 20-Jährige wurde vom heranfahrenden Regionalzug erfasst und neben die Gleise geschleudert. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Mann schwerste Verletzungen erlitt. Er starb wenig später im Krankenhaus. Der Lokführer sowie drei Zeugen und Ersthelfer erlitten einen Schock.
