Großeinsatz in Neu-Ulm
: Irres Hobby: Mann springt von Brücke in die Donau

Polizei, Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Wasserwacht waren im Einsatz. Grund war der Sprung eines 29-Jährigen in die Donau.
Von
Elias Hoffmann
Neu-Ulm
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Die Donau hatte einen Wasserstand von etwa drei Meter, als sich ein 29-Jähriger am Sonntagabend (10.12.) von einer Fußgängerbrücke in die Donau stürzte.

Simone Dürmuth

Er habe sich nur sportlich betätigen wollen, zitiert die Polizeiinspektion Neu-Ulm einen 29-Jährigen, der am Sonntagabend (10.12.) einen Großeinsatz in Neu-Ulm auslöste. Polizei, Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Wasserwacht rückten aus. Insgesamt waren mehr als 60 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Notruf war gegen 17 Uhr bei der Polizei eingegangen.

Aufmerksame Passanten beobachteten, wie eine Person von der Fußgängerbrücke im Dr.-Ted-Fritsche-Weg in die drei Meter tiefe Donau gesprungen ist. Daraufhin alarmierten diese die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits dunkel, die Außentemperatur lag bei sechs Grad.

29-jähriger Brückenspringer zeigt sich unkooperativ

Nach dem Eintreffen der ersten Beamten stellten diese schnell einen Mann auf Höhe des Edwin-Scharff-Hauses fest. Dabei handelte es sich tatsächlich um den Brückenspringer, der selbst an das Ufer schwimmen konnte. Der 29-Jährige soll der Polizeimeldung zufolge angegeben haben, „dass es sein Hobby sei, von Brücken zu springen und er sich so sportlich betätigte.“ Verständnis über die möglichen Folgen und die Auslösung eines solchen Einsatzes soll er nicht gezeigt haben.

Der Brückenspringer sei nicht verletzt worden. Aufgrund einer möglichen Unterkühlung wurde er vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Ob dem 29-Jährigen die Kosten für den Einsatz in Rechnung gestellt werden können, wird derzeit überprüft.

Warnung vor steigendem Wasserstand der Donau

Aktuell steigt der Pegel der Donau stark. Deshalb warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Ulm (DLRG Ulm) vor einer „extrem erhöhten Gefahr für jegliche Wassersportler als auch für unsere Retter“.

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