Patriotisches Zentrum in Vöhringen
: Unbekannte suchen AfD-Wahlkreisbüro erneut heim – mit Kleber

Nachdem Unbekannte das Wahlkreisbüro der AfD in Vöhringen mit Graffiti verschmiert haben, gab es dort nun erneut einen weiteren Vorfall von Vandalismus.
Von
Nico Pannewitz
Vöhringen
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Polizei - Symbolbild: ARCHIV - 04.08.2021, Bayern, Nürnberg: Blaulicht eines Polizeiwagens (Symbolbild) (zu dpa: «Schmierereien an AfD-Büro - Polizei sucht Zeugen») Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei sucht nach einem oder mehreren Unbekannten, die das AfD-Wahlkreisbüro in Vöhringen verschandelt haben.

Daniel Karmann/dpa
  • AfD-Wahlkreisbüro in Vöhringen erneut Ziel von Vandalismus – Türschloss mit Kleber blockiert.
  • Tatzeit laut Polizei: zwischen Donnerstagabend und Freitagnachmittag, 24.07.2026.
  • Zuvor waren Graffiti an Eingangstür und Hauswand angebracht worden.
  • Polizei hat keine Verdächtigen und bittet Zeugen um Hinweise unter 07303/96510.
  • Abgeordneter Franz Schmid verurteilte den Graffiti-Vorfall als Angriff auf die Demokratie.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Wahlkreisbüro des schwäbischen AfD-Landtagsabgeordneten Franz Schmid ist erneut von unbekannten Vandalen heimgesucht worden. Wie die Polizei mitteilt, wurde dieses Mal in der Zeit von Donnerstagabend bis Freitagnachmittag, 24.07.2026, das Türschloss mit Kleber unbrauchbar gemacht und musste vom Schlüsseldienst gewaltsam geöffnet werden, wodurch daran Schäden entstanden.

Erst kurz zuvor hatte jemand Graffiti an die Eingangstür sowie die angrenzende Hauswand gesprüht. Die Polizei hat noch keine Verdächtigen für die Taten gefunden und bittet mögliche Zeugen unter der Telefonnummer 07303/96510 um Hinweise.

Schmid hatte nach dem Graffiti-Vorfall von einem „direkten Angriff auf die Demokratie und die freie Mandatsausübung“ gesprochen. Er werde sich davon nicht beeindrucken lassen.

Schmid ist einer von zwei AfD-Landtagsabgeordneten, die vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet werden. Zudem wird auch die AfD als Gesamtpartei im Freistaat beobachtet. Eine Unterscheidung zwischen gesichertem Rechtsextremismus und Verdachtsfall – wie auf Bundesebene – gibt es in Bayern dabei nicht.