OB-Wahl 2026: Wie geht’s in Neu-Ulm weiter? Das sagen die sieben OB-Kandidaten
Am 8. März entscheiden die Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmer auch über die Besetzung des Chefsessels im Rathaus. Hier stellen sich alle sieben OB-Kandidaten fünf Fragen.

Was sagen die sieben OB-Kandidatinnen und Kandidaten vor der Kommunalwahl in Neu-Ulm zu den verschiedenen Themen? Der Faktencheck.
SWP-Collage: Beniamino Railoa- Am 8. März 2026 steht in Neu-Ulm die OB-Wahl parallel zur Landtagswahl an.
- Sieben Kandidat*innen von CSU, SPD, Grüne, FWG, AfD, Pro Neu-Ulm, Linke im Faktencheck.
- Finanzen: Spagat zwischen Einsparungen, Prioritäten und stärkeren Gewerbeeinnahmen.
- Wohnen: von neuen Baugebieten bis Nuwog-Ausbau, Nachverdichtung und Leerstandsabgabe.
- Verkehr/Jugend: Mix statt Vorrang, mehr Bus/Rad; Beteiligung, Treffpunkte, Sicherheit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
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Am Sonntag, dem 8. März 2026, steht neben der Landtagswahl in Baden-Württemberg auch die Kommunalwahl in Bayern an. Die Themen, die für die Stadt Neu-Ulm und die Menschen, die dort leben, wichtig sind, reichen von der Finanzkrise über die Wohnungsnot und den Verkehrsmix bis hin zu Angeboten für Jugendliche. Die OB-Kandidatinnen und OB-Kandidaten von CSU, SPD, Grüne, FWG, AfD, Pro Neu-Ulm und Linke (hier eine Übersicht) setzen dabei teils gegensätzliche Prioritäten. Hier der Faktencheck in der Übersicht.
Neu-Ulm hat finanzielle Probleme. Wie wollen Sie diese lösen?
- Katrin Albsteiger, CSU: Ausgaben reduzieren, durch Digitalisierung und mehr Effizienz, und Einnahmen steigern. Manche Ausgaben sind unvermeidbar (Qualität muss gewahrt bleiben), aber Höchststandards braucht es nicht. Um Einnahmen zu steigern, ist eine stabile Wirtschaftsstruktur nötig. Die erreichen wir durch Diversifizierung und Flächen für Zukunftsbranchen im IT-Campus I+II und in Schwaighofen-Süd.
- Roland Prießnitz, FWG: Die angespannte Lage ist vor allem Folge großer Investitionen in Schulen, Brücken, Straßen und Kindergärten. Diese sind weitgehend abgeschlossen und entlasten den Haushalt künftig. Zusätzlich belasteten Corona und der Energiepreisschock die Gewerbesteuern. Jetzt braucht es solide Haushaltspolitik sowie die Prüfung städtischer Beteiligungen, Eigenbetriebe und Vermögenswerte.
- Franz Schmid, AfD: Die Stadt leidet unter der katastrophalen Landes- und Bundespolitik. Wichtig ist nun, das Geld sparsam und sinnvoll auszugeben. Ich werde mir als Bürgermeister von der Verwaltung eine Übersicht vorlegen lassen für alle Ausgaben, die die Stadt für linke Projekte und Migration ausgibt, und hier so viel Rotstift wie möglich anwenden. Zu denken ist etwa an die Stabsstelle Interkulturelles Neu-Ulm.
- Joachim Kögel, SPD: Schulden entstehen nicht über Nacht. Wenn wir heute richtig handeln, sichern wir die Zukunft unserer Stadt. Mein Ziel: keine neuen Schulden, ein ausgeglichener Haushalt. Dafür braucht es Führung und fachliche Kompetenz. Ohne stabile Finanzen gibt es keinen Spielraum für Klima, Soziales, Bildung, Infrastruktur. Neu-Ulm braucht vor allem höhere Einnahmen durch eine leistungsfähige Wirtschaft.
- Michael Mehren, Grüne: In schwierigen Zeiten ist es wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen. Ein Parkhaus im Südstadtbogen für 15 Millionen Euro oder das Heiners für 70 Millionen Euro gehören für mich nicht dazu. Hier sehe ich das größte Einsparpotenzial! Einen Verkauf der Tiefgarage sollten wir prüfen. Wir müssen neue Gewerbegebiete nachhaltig planen, um auch in Zukunft auf starke Einnahmen zählen zu können.
- Tanja Fendt, Pro Neu-Ulm: Neu‑Ulm steht finanziell vor erheblichen Herausforderungen. Um handlungsfähig zu bleiben, müssen wir uns auf Kernaufgaben wie Infrastruktur, Schulen, Kitas, Kultur, Ordnung und Sicherheit konzentrieren. Dafür braucht es einen soliden Haushalt mit verlässlichen Zuschüssen und stabilen Steuereinnahmen. Der Haushalt muss auf Einsparpotenziale geprüft und Investitionen priorisiert werden.
- Kati Ernst, Linke: Die Wirtschaft in Neu-Ulm braucht Nachfrage, qualifiziertes Personal und gute Infrastruktur – durch Investitionen in Bus, Bildung, Gesundheit, Wohnen. Eine Vermögenssteuer würde Bayern 19 Milliarden Euro pro Jahr bringen und sollte in Kommunen investiert werden. Wohlstand darf sich nicht bei wenigen konzentrieren. Politik muss für eine gerechte Verteilung und ein gutes Leben für alle sorgen.
In Neu-Ulm fehlen Wohnungen: Wie kann die Stadt tätig werden?
- Katrin Albsteiger, CSU: Durch Ausweisung neuer Wohnbauflächen. Dafür wurde bereits viel entwickelt. Steinet, Brühl und Illerpark müssen zügig bebaut werden. Die Erschließung des Eilands wird intensiv vorangetrieben, neue Baugebiete im Ulmer Hofgut II und etwa in Burlafingen müssen auf der Agenda 2026ff stehen. Wichtig ist auch, dass in den dörflichen Stadtteilen Möglichkeiten für Neubauflächen entstehen.
- Roland Prießnitz, FWG: Neu-Ulm muss den Wohnungsbau deutlich beschleunigen. Mit dem Bau-Turbo ist dies möglich. Die Stadt sollte über die Nuwog stärker investieren und Eigenmittel erhöhen. Dafür kann die Tiefgarage im Südstadtbogen veräußert werden. Innenstadtnahe, veraltete Gewerbeflächen müssen für Wohnen umgewidmet werden. Die Verlängerung von Erbbaurechten kann neue Projekte ermöglichen
- Franz Schmid, AfD: Der Bau und die Vergabe von sozialem Wohnraum an Einheimische ist eine sinnvolle Sache. Wenn Baugebiete entstehen, bevorzuge ich zudem das Einheimischenmodell. Im Zuge der Amtshilfe sollte außerdem die Stadt den Ausländerbehörden maximal behilflich sein, wenn es um Abschiebungen geht. Denn freilich schaffen Abschiebungen von Ausreisepflichtigen Wohnraum.
- Joachim Kögel, SPD: Wohnen ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Als Unternehmer im Wohnbau kenne ich die Praxis. Wenn Wohnungen fehlen, muss mehr gebaut werden – aber nicht nur durch neue Baugebiete, sondern durch kluge Lösungen: Aufstockungen, Umnutzung von Büros, etwa im geplanten Südstadtturm, Nachverdichtung, alternative Wohnformen. Dazu braucht es schnelle Genehmigungen.
- Michael Mehren, Grüne: Wir brauchen vor allem bezahlbaren Wohnraum in Neu-Ulm. Neue frei werdende Flächen, wie etwa am alten Lessing-Gymnasium, möchte ich dafür vorsehen. Baulücken gilt es schnell zu schließen und die wenigen Flächen, die für Neubaugebiete in Frage kommen, müssen wir so effizient wie möglich bebauen. Die Nuwog als kommunalen Wohnungsanbieter möchte ich weiter stärken.
- Tanja Fendt, Pro Neu-Ulm: Bezahlbare Wohnungen entstehen heute fast ausschließlich mit staatlicher Förderung. Deshalb braucht es verlässliche und ausreichend ausgestattete Programme von Bund und Ländern. Die Stadt Neu-Ulm kann durch kluge Bebauungspläne, schnelle Genehmigungen und die Nutzung eigener Flächen unterstützen. Weiter muss die städtische Wohnungsgesellschaft gestärkt werden.
- Kati Ernst, Linke: In Neu-Ulm fehlen bezahlbare Wohnungen. Die Linke setzt auf drei Maßnahmen: kommunaler Neubau über Nuwog/Baugenossenschaft mit Sozialbindung, Erfassung von Leerstand gekoppelt an eine Leerstandsabgabe sowie Stellen, die Mieter bei zu hohen Mieten unterstützen und die Miethöhe rechtlich prüfen. So werden Betroffene nicht allein gelassen und können ihr Recht besser durchsetzen.
Thema Verkehr: Auto, Bus oder Fahrrad auf Platz 1?
- Katrin Albsteiger, CSU: Ein klares Sowohl-als-auch. Wir haben in allen drei Bereichen kräftig investiert. Bei vielen Projekten denken wir alle Verkehrsteilnehmer parallel mit. Bestes Beispiel: Die Sanierung der Reuttier Straße: Rad- und Fußwege sind breiter und sicherer geworden. Für Autos&Co. hat man die Kreuzungssituation verbessert und die Zweispurigkeit beibehalten. Das wirkt sich auch positiv auf den ÖPNV aus.
- Roland Prießnitz, FWG: Ich setze auf einen ausgewogenen Verkehrsmix, statt auf ein Gegeneinander. Der Radverkehr muss deutlich gestärkt, der ÖPNV attraktiver werden. Gleichzeitig bleibt das Auto für viele unverzichtbar. Neu-Ulm hat hier großen Nachholbedarf. Ziel ist eine Verkehrspolitik, die Alltagstauglichkeit, Lebensqualität und Klimaschutz verbindet. Sicherheit, Zuverlässigkeit und Fairness stehen im Mittelpunkt
- Franz Schmid, AfD: Freie Bürger verdienen eine freie Fahrt. Von daher sind alle drei Verkehrsmittel auf Platz 1 zu setzen. Die Stadt soll die Voraussetzungen schaffen, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt werden. Eine Bevorzugung von Radfahrern ist abzulehnen.
- Joachim Kögel, SPD: Die Frage nach Platz 1 stellt sich mir nicht. Jeder Bürger entscheidet selbst, wie er von A nach B kommt. Das Auto ist für viele Menschen unverzichtbar. Gute Verkehrspolitik heißt nicht verbieten, sondern sinnvoll verknüpfen. Der ÖPNV muss attraktiv sein, Radwege dürfen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern müssen gebaut werden. Fußgänger brauchen sichere und durchgängige Wege.
- Michael Mehren, Grüne: Zurzeit dominiert noch das Auto den Verkehr in Neu-Ulm. Um den Verkehr effizienter zu gestalten, müssen wir sowohl Bus, Fahrrad als auch den Fußverkehr stärken. Die Lücken im Radwegenetz (etwa in Pfuhl) möchte ich schließen, neue Fußgängerüberwege bauen und Busspuren (auf der Herdbrücke) einplanen. Nur im Zusammenspiel aller Verkehrsarten holen wir das Beste aus unserer Stadt!
- Tanja Fendt, Pro Neu-Ulm: Ein modernes Verkehrssystem braucht ein gutes Miteinander. Das Fahrrad ist dabei am effizientesten und klimafreundlichsten, ergänzt durch einen starken ÖPNV für längere Strecken, das Auto – wo Alternativen fehlen. Entscheidend ist ein guter Mix: breite Radwege, gute Fußwege, leistungsfähiger ÖPNV und ein Straßenraum, der allen gerecht wird. So entsteht ein Verkehrssystem, das für alle funktioniert.
- Kati Ernst, Linke: Bei der Linken rücken Bus und Fahrrad gleichberechtigt ins Rampenlicht. Busse müssen zuverlässig und häufiger fahren – und bezahlbare Tickets machen sie attraktiv. Der Radweg am Neu-Ulmer Donauufer ist derzeit unsicher: Radfahrer und Fußgänger teilen sich engen Raum. Die Lösung sind mehr Fahrradstraßen in der Stadt, klar beschildert und sicher ausgebaut.
Tut die Stadt genug für die Jugend? Was wollen Sie ändern?
- Katrin Albsteiger, CSU: Im Jugend-Beteiligungsbereich haben wir einen Schwerpunkt gesetzt. Mit „Jugend entscheidet“ konnten sich junge Menschen mit Vorschlägen einbringen. Veranstaltungen zur Demokratiebildung und Kooperationsprojekte mit Schulen fanden statt. Dieser Bereich sollte weiterhin im Fokus sein. Darüber hinaus hilft Jugendlichen die Förderung von Vereinen, sportlichen oder kulturellen Events.
- Roland Prießnitz, FWG: Die Jugendförderung konzentriert sich aus meiner Sicht zu stark auf den Sport. Die Sprachförderung im Vorschulalter muss ausgebaut werden. Beteiligungsformate wie „Jugend entscheidet“ sollten wiederbelebt und weiterentwickelt werden. Zusätzlich braucht es mehr Angebote zur Konfliktlösung und zur Förderung von Toleranz an Schulen als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
- Franz Schmid, AfD: Ich bin, wenn ich das richtig sehe, der jüngste OB-Kandidat. Von daher habe ich selbstredend ein Ohr für die Jugend. Junge Menschen leiden besonders unter der schlechten Sicherheitslage, etwa an der Caponniere. Hier darf es Null Toleranz für Pöbler und Vandalen geben. Neben der Polizei ist das Ordnungsamt gefragt und das wird von mir entsprechende Instruktionen erhalten.
- Joachim Kögel, SPD: Jugendpolitik beginnt mit Zuhören. Jugendliche brauchen erreichbare Orte, echte Ansprechpartner, Mitbestimmung. Deshalb werde ich feste Jugendsprechstunden einführen, um Sorgen und Wünsche aufzunehmen. Weiterhin will ich ein Jugendparlament einrichten. Wer junge Menschen ernst nimmt, muss sie an Entscheidungen beteiligen. Ich habe fünf Kinder und weiß, wovon ich spreche.
- Michael Mehren, Grüne: Nein. Ich möchte weitere Orte schaffen, an denen Jugendliche sich einfach ohne Konsumzwang treffen können. Der schon 2022 versprochene Pumptrack muss zeitnah realisiert werden. Außerdem möchte ich die Jugendsozialarbeit stärken. So bekommen Jugendliche die richtige Unterstützung und gleichzeitig Orte an denen Sie sich entfalten können.
- Tanja Fendt, Pro Neu-Ulm: Kommunalpolitik muss alle Generationen mitnehmen. Besonders wichtig ist, junge Menschen früh einzubeziehen und ihre Perspektiven und Ideen ernst zu nehmen. Wir wollen ihnen echte Mitgestaltung ermöglichen – nicht symbolisch, sondern durch Wettbewerbe, eigene Formate und direkte Beteiligung. So entstehen Vertrauen und langfristig tragfähige Entscheidungen.
- Kati Ernst, Linke: Viele junge Menschen leiden unter Armut, die durch Krankheit oder Krisen der Eltern entsteht. Das wirkt sich besonders auf die schulische Laufbahn aus – und damit letztendlich auf das ganze Leben. Die Linke unterstützt den Ausbau von Ganztagesschulen und fordert kostenlose Nachhilfeprogramme. So geben wir jedem Jugendlichen die gleichen Chancen – unabhängig vom Startkapital der Eltern.
Was läuft aus Ihrer Sicht falsch in Neu-Ulm?
- Katrin Albsteiger, CSU: Es läuft viel richtig. In den letzten Jahren konnten wir einige Hürden bewältigen und Neu-Ulm voranbringen. Ich denke an den Heiners-Bau, die Übernahme der ÖPNV-Aufgabenträgerschaft, neue Kitas und eine neue Grundschule, Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, wie die Reuttier Straße und an die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbegebiete. Luft nach oben ist aber immer.
- Roland Prießnitz, FWG: In Neu-Ulm werden häufig falsche Prioritäten gesetzt. Viel Geld fließt in repräsentative Bauprojekte, während soziale und kulturelle Angebote zu kurz kommen. Das Leitbild der autogerechten Stadt prägt viele Entscheidungen. Stattdessen sollte stärker in Lebensqualität investiert werden, etwa durch ein sozio-kulturelles Zentrum. Räume für Begegnung sind kein Luxus, sondern notwendig.
- Franz Schmid, AfD: Das Mindset der Bürgermeisterin. Katrin Albsteiger hat das Recht gebrochen, als sie der AfD das Edwin-Scharff-Haus verweigerte. Das stellte das Verwaltungsgericht fest. Das Amt ist zu Neutralität verpflichtet. Die Gerichtskosten musste der Steuerzahler blechen. Richtig wäre gewesen, wenn Albsteiger dies aus eigener Tasche gezahlt hätte. Ich will daher eine Taskforce Anti-Filz ins Leben rufen.
- Joachim Kögel, SPD: Neu-Ulm ist eine starke Stadt, braucht aber ein solides Fundament. Kostenexplosionen und plötzliche Haushaltslöcher dürfen nicht passieren. Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe beim Projekt „Heiners“ lassen sich nicht mit Hinweisen auf Baukosten und Unwägbarkeiten erklären. Es braucht klare Verantwortung, frühes Gegensteuern und mehr konzentrierte Rathausarbeit statt Inszenierung.
- Michael Mehren, Grüne: Ich bin davon überzeugt, dass Neu-Ulm offener für mutige Ideen sein kann. Wir müssen jetzt für eine attraktive Innenstadt sorgen, innovative Betriebe ansiedeln, uns mit mehr Grün vor Starkregen und Hitzesommern schützen. Als kreative Idee kann etwa ein „Lärmschutzwald“ zur B28 Ludwigsfeld, Gerlenhofen und den Illerpark entlasten. Dafür brauchen wir frischen Wind im Rathaus.
- Tanja Fendt, Pro Neu-Ulm: Ich teile Neu-Ulm nicht in richtig oder falsch ein. Jede Stadt wandelt sich, und unterschiedliche Perspektiven gehören dazu. Neu‑Ulm ist heute modern, dynamisch und wächst – dabei entstehen zwangsläufig Reibungen, die wichtig für eine lebendige Diskussion sind. Klar ist: Die Stadt hat in den letzten Jahren deutlich an Lebensqualität und Attraktivität gewonnen.
- Kati Ernst, Linke: Wohnraum war bei Haustürgesprächen der Linken Thema Nr. 1 – viele berichteten von unverschämt hohen Mieten. Dennoch – vieles läuft gut in Neu-Ulm: Busse verkehren meist zuverlässig, Ortsteile sind ans Radnetz angebunden, die bald neu eröffnende Bibliothek bietet unabhängig vom Einkommen gesellschaftliche Teilhabe, das Donauufer lädt zum Verweilen ein.
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