Landratswahl Neu-Ulm 2024: Kandidaten stehen Rede und Antwort am 9. Januar in Senden

Wer wird neuer Chef in der Kupferburg?⇥
Volkmar KönnekeDer Endspurt im Wahlkampf läuft: In anderthalb Wochen, am Sonntag, 14. Januar, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Neu-Ulm, wer ihre neue Landrätin oder ihr Landrat wird. Am Dienstag zuvor gibt es die Gelegenheit, die fünf Kandidaten und ihre Positionen besser kennenzulernen. Die SÜDWEST PRESSE organisiert gemeinsam mit der Neu-Ulmer und Illertisser Zeitung ein Wahlpodium. Beginn ist am 9. Januar um 19 Uhr im Bürgerhaus in Senden. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.
Eine Frau und vier Männer bewerben sich um das Amt des Landrats im Kreis Neu-Ulm. Eva Treu tritt für die CSU an, Joachim Eisenkolb für die Freien Wähler, Daniel Fürst für die SPD, Ludwig Ott für die Grünen und Wolfgang Dröse für die AfD. Sie wollen Nachfolger von Thorsten Freudenberger werden, der bekanntermaßen im Oktober in den bayerischen Landtag gewählt wurde.
Mögliche Stichwahl am 28.01.2024
Bei der Podiumsdiskussion stellen sich die Kandidatin und Kandidaten Fragen zu verschiedenen Themen, die den Landkreis aktuell bewegen. Moderiert wird der Abend von Bianca Frieß-Paust, Teamleiterin der Regionalredaktion der SÜDWEST PRESSE, und Ronald Hinzpeter, Redaktionsleiter der Neu-Ulmer und Illertisser Zeitung.
Am 14. Januar haben die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Briefwahlunterlagen müssen bis spätestens Freitag, 12. Januar, 15 Uhr, beantragt werden – das Landratsamt rät allerdings, den Antrag schon deutlich früher zu stellen. Im gesamten Landkreis sind rund 137 500 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt.
Neuer Landrat wird, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Schafft das keiner der Bewerber, gibt es eine Stichwahl. Und zwar unter den beiden Personen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Termin wäre dann Sonntag, 28. Januar.

