Landratswahl 2024 Neu-Ulm
: Alle Kandidaten, Termine und Infos: Was Sie zur Wahl wissen müssen

Am 14. Januar wählt der Kreis Neu-Ulm einen neuen Landrat. Der bisherige Landrat Thorsten Freudenberger war im Oktober in den Landtag gewählt worden. Fünf Kandidaten bewerben sich.
Von
Kerstin Auernhammer,
Daniel Wydra
Neu-Ulm
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  • Diese fünf Bewerber kämpfen am 14. Januar um den Posten des Landrats in Neu-Ulm (v.l.n.r.): Eva Treu (CSU), Daniel Fürst (SPD), Ludwig Ott (Grüne) , Wolfgang Dröse (AfD), Joachim Eisenkolb (Freie Wähler).

    Diese fünf Bewerber kämpfen am 14. Januar um den Posten des Landrats in Neu-Ulm (v.l.n.r.): Eva Treu (CSU), Daniel Fürst (SPD), Ludwig Ott (Grüne) , Wolfgang Dröse (AfD), Joachim Eisenkolb (Freie Wähler).

    Maria Müßig, Volkmar Könneke, Lars Schwerdtfeger, Matthias Kessler; Collage: Befunky
  • Der Amtssitz des Neu-Ulmer Landrats liegt östlich des Stadtzentrums und nahe des Donauufers.

    Der Amtssitz des Neu-Ulmer Landrats liegt östlich des Stadtzentrums und nahe des Donauufers.

    Volkmar Könneke
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Wer im Landkreis Neu-Ulm wohnt, bekommt in diesen Tagen Post von seiner Gemeinde: die Wahlbenachrichtigung für die Landratswahl. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Neu-Ulm werden am Sonntag, 14. Januar 2024 an die Wahlurnen gerufen. Der bisherige Landrat Thorsten Freudenberger war im Oktober in den bayerischen Landtag gewählt worden, wo er am 30. Oktober seinen Dient antrat. Laut Gesetz muss ein frei werdender Posten binnen drei Monaten nachbesetzt werden. Sollte sich am 14. Januar kein Kandidat durchsetzen, findet am 28. Januar eine Stichwahl statt.

Wer bewirbt sich als Landrat für Neu-Ulm?

Fünf Kandidaten haben sich zur Wahl gestellt:

  • Daniel Fürst kandidiert für die SPD. Der 39-Jährige ist Schornsteinfeger und lebt in Neu-Ulm. Er hatte sich im Oktober auch für den Landtag beworben.
  • Für die CSU geht Eva Treu ins Rennen. Die 30-jährige Wirtschaftsinsgenieurin wohnt in Pfuhl, kommt aus einer politischen Familie, ihre Mutter war sechs Jahre lang Stadträtin in Neu-Ulm.
  • Joachim Eisenkolb ist Bürgermeister in Elchingen, wo er auch wohnt. Der 56-Jährige tritt für die Freien Wähler an. Sein Ziel: Seinen Namen bei einer Stichwahl auf dem Stimmzettel zu sehen.
  • Der Kandidat der Grünen heißt Ludwig Ott und kommt aus Reutti. Der 32-Jährige arbeitet für einen Rüstungskonzern – er entspricht also nicht dem vermeintlichen Stereotyp eines Grünen. Bereits 2020 trat er gegen den bisherigen Landrat Thorsten Freudenberger an.
  • Wolfgang Dröse (AfD) ist der einzige Bewerber, der nicht aus dem Kreis Neu-Ulm kommt. Er wohnt in Buchloe und arbeitet als Referent für einen AfD-Landtagsabgeordneten. Der 35-Jährige hatte es im Oktober nicht in den Landtag geschafft.

Von den rund 180.000 Bewohnern des Landkreises Neu-Ulm sind rund 137.500 wahlberechtigt. Jeder, der im Wählerverzeichnis steht, bekommt automatisch bis spätestens 24. Dezember eine Wahlbenachrichtigung in den Briefkasten. Wer keine erhalten hat, sollte sich bei seiner örtlichen Behörde melden. Auf der Wahlbenachrichtigung stehen alle Daten sowie die Adresse des Wahllokals. Auch eine Anleitung ist dabei, wie die Wähler Briefwahl beantragen können.

Podiumsdiskussion in Senden: Saal ist rappelvoll

Am Dienstag, 9. Januar diskutierten die fünf Kandidaten auf einem Podium im Bürgerhaus Senden – eingeladen hatte die SÜDWEST PRESSE gemeinsam mit der Neu-Ulmer und Illertisser Zeitung. Die finanzielle Lage der Kreiskliniken, die Herausforderung, Geflüchtete angemessen unterzubringen und Unzufriedenheit mit dem ÖPNV auf dem Land waren drei der Themen, die ausgiebig diskuiert wurden.

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Alle Infos zur Landratswahl in Neu-Ulm

Wie stehen die Kandidaten und die Kandidaten zu verschiedenen Themen? Ihre Antworten zu Gendern, Zustand der Kliniken, Migration, Schule und Bildung, regionale Wirtschaft, ÖPNV, Wohnen und welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen.

Die Wahl findet am Sonntag, 14. Januar 2024, statt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhält. Schafft das keiner der Bewerber, gibt es eine Stichwahl unter den beiden Personen, die im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen haben. Termin wäre der 28. Januar.