Krypto-Kriminalität in Sigmaringen: Betrüger luchsen Unternehmen 100.000 Dollar ab

Betrüger ergatterten im Raum Sigmarinen von einem Unternehmen eine Summe von rund 100.000 Doller, die sie in auf einer Kryptobörse deponieren ließen.
Marijan Murat/dpa- Betrüger erbeuteten 100.000 US-Dollar von einem Unternehmen im Kreis Sigmaringen.
- Die Summe wurde als Kryptowährung transferiert und an einer Kryptobörse deponiert.
- Polizei und Staatsanwaltschaft stellten den Betrag durch aufwändige Ermittlungen sicher.
- Täter versprachen einen schweizerischen Investor und forderten eine Vermittlungsprovision.
- Kriminalpolizei warnt vor professionellen Betrugsmaschen und rät zu höchster Vorsicht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem professionell angelegten Betrug, bei dem einem Unternehmen mit Sitz im Landkreis Sigmaringen Mitte Juli 2025 ein hoher Schaden entstanden ist, stellten Ermittler der Kriminalpolizei Friedrichshafen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hechingen umgerechnet über 100.000 US-Dollar an einer Kryptobörse sicher.
Die Betrüger hatten dem Unternehmen die Vermittlung eines schweizerischen Investors in Aussicht gestellt, der angeblich Interesse an einem Projekt in Millionenhöhe zeige. Nachdem die Verhandlungen– auch bei persönlichen Treffen im benachbarten Ausland – bereits weit fortgeschritten waren, gelang es den Tätern, die in Kryptowährung bereitgestellte Vermittlungsprovision in Höhe eines sechsstelligen Betrages vom Konto des Unternehmens abfließen zu lassen.
Hochprofessionell und international vernetzt
Die Ermittlungen zu den bislang unbekannten Tätern dauern an. Betrüger dieser Art arbeiten typischerweise arbeitsteilig in internationalen Strukturen zusammen und versuchen, durch den Einsatz von verschiedenen Kryptowährungen die erlangten Gelder der Zugriffsmöglichkeit der Ermittlungsbehörden zu entziehen. Trotzdem gelang es den Behörden in diesem Fall durch aufwändige Ermittlungen, einen Teilbetrag von über 100.000 US-Dollar in Kryptowährung sicherzustellen und dem Zugriff der Täter dauerhaft zu entziehen.
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang vor den hochprofessionell agierenden Tätern und ihren vielfältigen Betrugsmaschen, die vor größeren Unternehmen keinen Halt machen: „Auch wenn von den Tätern im Verlauf der Verhandlungen vorgehalten wird, dass Zahlungen in Kryptowährung heutzutage gang und gäbe seien, wahren Sie bei derartigen Geschäften höchste Vorsicht und lassen Sie sich gegebenenfalls von Experten beraten.“ Daneben steht im Zweifelsfall das Referat Prävention als kriminalpolizeiliche Beratungsstelle beim Polizeipräsidium Ravensburg für Fragen zur Verfügung.

