Kreisspitalstiftung Weißenhorn
: Pflegeangebot im Illertisser Gesundheitszentrum wird ausgebaut

Weil die Krankenkassen mehr Geld zuschießen, wird es mehr Betten für Reha und Pflege in Illertissen geben. Damit soll auch das Defizit reduziert werden.
Von
Stefan Czernin
Illertissen
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Gesundheitszentrum Illertissen

Im Gesundheitszentrum Illertissen ist ein Ausbau geplant.

Kreisspitalstiftung Weißenhorn
  • Ausbau des Gesundheitszentrums Illertissen geplant, mehr Betten für Reha und Pflege.
  • Krankenkassen erhöhen Zuschüsse, Defizit von 3,9 Mio. Euro soll reduziert werden.
  • Pflegeeinrichtung Illervita: 48 Plätze, Geriatrische Reha: 49 Plätze, weitere Plätze geplant.
  • Leerstehendes Erdgeschoss wird für Ausbau geprüft, hohe Nachfrage nach Pflegeplätzen.
  • Stiftungsdirektor betont die Wichtigkeit für Patienten und Mitarbeiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für das Gesundheitszentrum in Illertissen mit der Geriatrischen Rehabilitation und der Pflegeeinrichtung Illervita gibt es positive Nachrichten. „Die Verhandlungen zwischen den Krankenkassen und der Kreisspitalstiftung Weißenhorn hinsichtlich der Pflegesätze waren erfolgreich“, heißt es in einer Mitteilung. So seien die Krankenkassen, im Rahmen ihrer aktuellen Möglichkeiten, der Kreisspitalstiftung „sehr weit entgegengekommen“. Damit könne das Defizit des Gesundheitszentrums zwar nicht kompensiert, aber deutlich reduziert werden.

Über die aktuelle Höhe des Defizits macht die Kreisspitalstiftung derzeit keine Angabe. Zunächst soll der Abschluss der Wirtschaftsprüfung abgewartet werden. Zuletzt stand im Kreisausschuss des Neu-Ulmer Kreistags ein geschätzter Verlust von 3,9 Millionen Euro im Raum.

Ausbau des leerstehenden Erdgeschosses wird geprüft

Die Anzahl der Plätze werde nun weiter ausgebaut. Derzeit verfügt die Pflegeeinrichtung Illervita über 48 Plätze, die Geriatrische Rehabilitation über 49 Plätze, teilt die Kreisspitalstiftung auf Anfrage unserer Zeitung mit. Bis zur März-Sitzung des Krankenhausausschusses werde kalkuliert, wie viele Plätze dazukommen sollen. Der Ausbau ist voraussichtlich in zwei Stufen geplant. Dafür wird das derzeit leerstehende Erdgeschoss geprüft.

Das Thema Altersmedizin sei ein regional sehr wichtiges Thema. Die Nachfrage nach Pflegeplätzen in der Pflegeeinrichtung Illervita als auch in der Geriatrischen Rehabilitation sei entsprechend groß. „Unsere Patienten, Bewohner und Mitarbeiter liegen uns sehr am Herzen“, betont Stiftungsdirektor Torsten Strehle und fügt hinzu: „Im Übrigen auch den Krankenkassen, die ihre Versicherten selbstverständlich ebenfalls gut versorgt wissen möchten. Wir freuen uns, das Leistungsangebot schrittweise weiter auszubauen und damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung im Alter stabil weiter entwickeln zu können.“

Die nächsten vergleichbaren Einrichtungen für die Geriatrische Rehabilitation in der Region gebe es in Heidenheim, Ichenhausen und teilweise in Ulm.