Keine Sau verletzt!
: Schweine büxen bei Unfall auf dem Weg zum Ulmer Schlachthof aus

Auf dem Weg zum Schlachthof in Ulm kippte der Viehanhänger bei der Bundesstraße 311 in Ulm um. 23 Schweine ergreifen die Flucht.
Von
Christian Wille
Ulm
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Bayern: Andere Länder müssen Tiertransporte streng prüfen: ARCHIV - 06.03.2001, Nordrhein-Westfalen, Oer-Erkenschwick: Schweine schauen durch die Gitter eines Tiertransporters. (zu dpa: «Landwirte in Bayern halten wieder mehr Schweine») Foto: Franz-Peter Tschauner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Vier Streifenbesatzungen waren im Einsatz, um die ausgebüxten Schweine wieder einzufangen. (Symbolbild)

Franz-Peter Tschauner/dpa

Am Freitagabend um kurz nach 19 Uhr war auf der B311 bei Ulm tierisch was los! Insgesamt 23 Schweine sind aus einem Viehanhänger ausgebüxt, nachdem dieser auf der Bundesstraße umgekippt war. Nach Polizeiangaben war der von einem Traktor gezogene Anhänger auf dem Weg zum Ulmer Schlachthof. Bei Ulm wollte der 61-jährige Fahrer des Traktors laut Polizei von der B311 nach links auf den Zubringer der Wiblinger Allee abbiegen. In der Kurve kippte der Transporter dann um.

Schweine flüchten nach Unfall eines Tiertransports

Alle 23 Schweine blieben unverletzt, traten jedoch die sofortige Flucht über die Bundesstraße an. Die Freiheit währte allerdings nur kurz: Vier Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ulm-West trieben die Tiere dann mithilfe von Passanten auf ein angrenzendes Grundstück und hielten sie dort in Schach, bis ein neu angeforderter Viehtransporter die Tiere abholte. Für die Verladung der Schweine musste die Bundesstraße kurz voll gesperrt werden.