Pflege daheim
: Spendenaktion für MS-kranke Mutter in Gomaringen: Schon fast die Hälfte zusammen

Die Spendensammlung für Sara Monterosso hat bislang 48 Prozent der angepeilten Summe zusammengebracht. Das genügt noch nicht für alle, aber für die wichtigsten Umbaumaßnahmen.
Von
Nico Nissen
Gomaringen
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MS-Erkrankte Sara Monterosso in ihrem Treppenhaus in Gomaringen

Treppensteigen kann Sara Monterosso bald erspart bleiben: Das Geld für den Treppenlift ist bereits zusammen.

Nico Nissen
  • Spendenaktion für MS-kranke Sara Monterosso in Gomaringen erreicht fast 50% des Ziels.
  • 17.761 Euro gesammelt, nach Abzug der Kosten bleiben 17.100 Euro.
  • Treppenlift finanziert, Geländer und Badumbau noch offen.
  • Monterosso zeigte sich dankbar für die Unterstützung, auch von alten Freunden aus Italien.
  • Spendenaktion online unter gofund.me/0a685725.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Spendenaktion für die an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Gomaringerin Sara Monterosso steht kurz davor, die Hälfte der angepeilten Spendensumme von 37.000 Euro zu erreichen. Von den derzeit 17.761 Euro „werden ungefähr 17.100 Euro bleiben, wenn die Transaktionskosten abgezogen sind“, erklärt Monteresso. „Damit können wird den Treppenlift und vielleicht auch noch das Geländer draußen bauen.“ Diese Maßnahmen haben für sie Vorrang: Wegen ihrer Erkrankung zieht sie ein Bein nach und hat darin weniger Gefühl. Vor dem Eingang ist sie bereits schwer gestürzt; ihre Kopfwunde musste genäht werden. Treppenlaufen bis zu ihrer Wohnung in den zweiten Stock stellt für sie ein weiteres Unfallrisiko dar. Beide Gefahrenstellen wären nach den Bauarbeiten wenigstens entschärft.

Monteressos Schätzung beruht auf Kostenvoranschlägen des vergangenen Jahres. Noch nicht berücksichtigt ist eine Unterstützung ihrer Krankenkasse von 4000 Euro, die sie noch beantragen wird. Die Summe würde ihr frei zur Verfügung stehen. Das Badezimmer lässt sich damit aber noch nicht umbauen. Das wäre die nächste Umbaumaßnahme, die noch finanziert werden müsste. Denn ohne die Hilfe ihres Mannes Marco kann Sara Monterosso weder in die Badewanne einsteigen noch herauskommen. Eine Dusche wäre für beide eine Erleichterung und würde Monterosso mehr Selbständigkeit und Sicherheit schenken. Daher soll auch die möglichst bald eingebaut werden, wenn notwendig mithilfe eines Kredits. (MS ist unheilbar, Monterossos Zustand wird sich also nicht verbessern. Sie hat aber eine langsam voranschreitende Form dieser Autoimmunerkrankung.)

Im Gespräch mit dem TAGBLATT zeigte die zweifache Mutter sich sehr gerührt und dankbar wegen der vielen Spenden. Alte Freunde und Verwandte in Italien seien auch unter den Helfern. Eine Frau, die ihr einen nicht mehr genutzten Treppenlift spenden wollte, habe mehrere hundert Euro dazugegeben, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sich die Sachspende nicht hätte einbauen lassen. Monterosso hat sie persönlich kennengelernt, sie zum Kaffee nach Hause eingeladen und sich nett mit ihr unterhalten. Sie seien immer noch in Kontakt. „Ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Dass jemand, der mich nicht kennt, so lieb zu mir ist! Aber auch bei den anderen Spendern bedanke ich mich herzlich.“

Online-Spendenaktion bei Gofundme

Die Spendenaktion ist unter dem Kurzlink gofund.me/0a685725 abrufbar.