Gastronomie
: Café Lieb übernimmt ehemalige Sternenbäck-Filiale Mössingen

Im Oktober stellte die Sternenbäck-Kette den Betrieb von 34 Filialen ein. Die in Mössingen wird bald durch das Tübinger Café Lieb weiterbetrieben.
Von
Nico Nissen
Mössingen
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Das Café Sternenbäck in Mössingen mit abgestelltem Mobiliar auf der Terrasse.

Wenn mit dem Zeitplan alles klappt, sollen Besucher ab März auf dieser Terrasse wieder Kaffee und Kuchen genießen können.

Nico Nissen
  • Café Lieb übernimmt ehemalige Sternenbäck-Filiale in Mössingen, Eröffnung geplant für März.
  • Personal wird gesucht, Gespräche mit Handwerksbetrieben im Januar.
  • Neuer Standort bietet mehr Parkflächen, gemütlichere Einrichtung ohne Raucherbereich.
  • Filiale wird von Patrick Leimgruber und Maurice Jago geleitet.
  • Café Lieb bietet anderes Angebot als Sternenbäck, Schwierigkeiten nicht erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die ehemaligen Mitarbeiter von Sternenbäck habe man nicht übernehmen können, weil die zum großen Teil mittlerweile woanders in Stellung seien, doch die Übernahme der ehemaligen Sternenbäck-Filiale in der Mössinger Bahnhofstraße sei sicher, teilt Café-Lieb-Betreiber Hermann Leimgruber dem TAGBLATT bei einem Vor-Ort-Termin mit. „Ich glaube, dass wir hier in Mössingen gut aufgehoben sind“, erklärt er die Entscheidung. Vor allem die vielen Parkflächen hätten für den Standort gesprochen. Es gäbe Ausflügler, die mit dem Auto nicht weiter in den Ort hineinfahren möchten. Diese Erfahrung habe man in Tübingen gemacht, wo das Unternehmen seinen Stammsitz hat und Filialen auch abseits des Zentrums betreibt.

Personal werde gerade gesucht; Leimgruber zeigt sich zuversichtlich, neue Mitarbeiter zu finden. Im Januar stünden Gespräche mit Handwerksbetrieben über die notwendigen Um- und Ausbaumaßnahmen an. Sollten die alles im Zeitplan erledigen können, könne Ende Februar oder Anfang März die Eröffnung gefeiert werden. Geleitet werde die Filiale dann von seinem Sohn Patrick Leimgruber und Regionalfilialleiter Maurice Jago.

Vor allem solle das Café gemütlicher und einladender werden, beispielsweise mit Holz- statt wie bisher Glas-Tischen. Der Raucherbereich entfalle. Die Theke werde vielleicht nur umgebaut, der Backofen – dies ist Leimgruber besonders wichtig – bleibe erhalten. Außerdem biete das Café Lieb mit seiner Konditorei noch ein etwas anderes Angebot als der vormalige Betreiber Sternenbäck.

Schwierigkeiten, wie Sternenbäck sie offenbar hatte – die genauen Gründe der Schließungswelle im Oktober sind unbekannt – befürchtet Leimgruber nicht.

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