Einsatz in Dußlingen
: 43-Jähriger atmet Chlorgas ein

Ein Eimer mit Chlortabletten lagerte im Freien. Weil sich Feuchtigkeit darin sammelte, kam es zu dem Unglück.
Von
red
Dußlingen
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Polizei - Symbolbild: ARCHIV - 26.07.2015, Niedersachsen, Osnabrück: Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. (zu dpa: «Streit eskaliert: Drei junge Männer schwer verletzt») Foto: Friso Gentsch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zu einem Chlorgasunfall rückte die Feuerwehr in der Nacht auf Samstag in Dußlingen aus.

Friso Gentsch/dpa
  • Chlorgasunfall in Dußlingen: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten nachts aus.
  • Ein 43-Jähriger öffnete einen Eimer mit Chlortabletten, der sich durch Druck plötzlich öffnete.
  • Er atmete austretendes Gas ein und erlitt Atemwegsreizungen, die ambulant behandelt wurden.
  • Ursache laut Polizei: Feuchtigkeit im verschlossenen Eimer im Außenbereich führte zur Druckentweichung.
  • Feuerwehr sicherte die verbliebenen Tabletten mit einem Gefahrgutexperten und entsorgte sie fachgerecht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht zum Samstag sind Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die Polizei zu einem Chlorgasunfall ausgerückt. Gegen 22.15 Uhr meldete ein 43-jähriger Anwohner aus der Straße Hofstatt einen ungewöhnlich intensiven Chlorgeruch, nachdem er einen Eimer mit Chlortabletten versetzen wollte und dieser sich aufgrund inneren Drucks plötzlich öffnete.

Der 43-Jährige atmete die ausströmenden Gase ein und erlitt hierdurch Atemwegsreizungen, welche durch den Rettungsdienst ambulant behandelt wurden. Weitere Verletzte waren nicht zu beklagen, wie die Polizei mitteilt.

Nach ersten Erkenntnissen lagerte der Eimer mit den Tabletten im Außenbereich und war mit einem Deckel verschlossen. Dennoch sammelte sich Feuchtigkeit im Eimer, was zur plötzlichen Druckentweichung führte. Die Feuerwehr konnte in Zusammenarbeit mit einem Gefahrgutsspezialisten die verbleibenden Chlortabletten sichern und fachgerecht entsorgen.