Brand am Ofterdinger Rathaus
: Mitarbeiter inklusive Bürgermeister verhindern Schlimmeres

Die Ofterdinger Feuerwehr erhielt bei einem Vegetationsbrand im Zentrum Ofterdingens Hilfe von höchster Verwaltungsstelle.
Von
Benjamin Breitmaier
Ofterdingen
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Neben dem Ofterdinger Rathaus brannte am Donnerstagabend eine Hecke. Dank der Feuerwehr und Rathausmitarbeitenden, unter ihnen Bürgermeister Simon Wagner, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Neben dem Ofterdinger Rathaus brannte am Donnerstagabend eine Hecke. Dank der Feuerwehr und Rathausmitarbeitenden, unter ihnen Bürgermeister Simon Wagner, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Feuerwehr Ofterdingen
  • Heckenbrand neben dem Ofterdinger Rathaus: Mehrere drei Meter hohe Bäume standen in Flammen.
  • Alarm um 18 Uhr, erstes Fahrzeug nach sechs Minuten vor Ort – Brand an Gebäudefassade.
  • Bürgermeister Simon Wagner und Rathausmitarbeitende bremsten das Feuer mit zwei Löschern.
  • Feuerwehr räumte angrenzende Wohngebäude und lüftete Rauch, Vegetationsbrand nebenan gelöscht.
  • Großflächige Nachlöscharbeiten mit Wasser, Vogelvoliere mit zwei Vögeln blieb unbeschädigt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Brand, direkt neben dem Ofterdinger Rathaus. Mehrere, etwa drei Meter hohe Bäume stehen in Flammen. Der Alarm geht um 18 Uhr runter. Die Bekämpfung der Flammen ist zu dem Zeitpunkt bereits im Gange. „Durch das beherzte Eingreifen des Bürgermeisters und mehrerer Mitarbeitender des Rathauses noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte eine weitere Brandausbreitung bereits deutlich eingedämmt werden“, schreibt die Ofterdinger Feuerwehr in ihrem Bericht.

Es dauert nur sechs Minuten, bis das erste Fahrzeug eintrifft. Die brennenden Bäume stehen auf einem Nachbargrundstück auf der Rückseite des Rathauses – „unmittelbar an einer Gebäudefassade“, so der Feuerwehrbericht. Insgesamt ist die Wehr mit zwei Löschfahrzeugen, einem Führungsfahrzeug und 20 Personen im Einsatz.

Beim Eintreffen befinden sich Bürgermeister Simon Wagner und weitere Angestellte des Rathauses mithilfe von zwei Feuerlöschern bereits im Kampf gegen die Flammen. „Die starke Hitzeentwicklung hatte zu diesem Zeitpunkt mehrere Rollläden des angrenzenden Gebäudes beschädigt und teilweise zum Schmelzen gebracht“, schreibt Roman Werz in seinem Bericht. Er ist der stellvertretende Kommandant der Ofterdinger Wehr.

Unter Atemschutz starten die Feuerwehrleute einen Löschangriff. Parallel dazu räumen sie die unmittelbar angrenzenden Wohngebäude. In einem Gebäude gibt es eine „starke Verrauchung“. Dem Rauch rücken die Kräfte mit Hochleistungslüftern zuleibe.

Die Situation ist noch nicht bewältigt. Durch die andauernde Hitze gibt es überall brennbares Material. Der kleinste Funke kann den Brand weitertragen. So muss sich die Wehr auf dem benachbarten Grundstück um einen weiteren Vegetationsbrand kümmern. Der ist laut Feuerwehrbericht jedoch schnell gelöscht.

Die Flammen sind aus, Zeit für den Einsatz der Wärmebildkameras. Darüber hinaus gibt es eine großflächige Dusche: „Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurden die Brandstellen und deren Umgebung großflächig gewässert“, erklärt Werz.

Großes Lob gibt es für Rathaus-Chef Simon Wagner und sein Team: „Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen von Rathausmitarbeitenden, Bürgermeister und Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden.“ Nicht nur das: Auch eine unmittelbar gefährdete Vogelvoliere mit zwei darin befindlichen Vögeln blieb unbeschädigt.