Staugefahr in Metzingen: Am Montag beginnen die Bauarbeiten am Auchtertknoten

Am Auchtertknoten in Metzingen wird ein Kreisverkehr gebaut.
Thomas Kiehl- Bauarbeiten am Auchtertknoten in Metzingen starten am 17. Februar, Kreisverkehr wird gebaut.
- Verkehrsbehinderungen Richtung Bad Urach, Umleitung über Neuhausen.
- Kosten: 1 Million Euro, Bund beteiligt sich mit 485.000 Euro.
- Bauarbeiten bis Ende Juli 2025, Sanierung der Metzinger Straße verschoben.
- Fokus auf CO2-neutrale Wärmeversorgung durch Nahwärmenetz in Neuhausen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der erste Bauabschnitt für den Kreisverkehr am Auchtertknoten beginnt am Montag, 17. Februar. Dabei wird das erste Viertel des Kreisverkehrs an der Ecke zur B 313/Paul-Lechler-Straße gebaut. Die B 313 aus Richtung B 28 ist dann nur noch stadteinwärts befahrbar. Die Fahrrichtung auf der B 313 stadtauswärts ist ab der Paul-Lechler-Straße gesperrt. Der Verkehr stadtauswärts wird ab dem Polizeiknoten Richtung Bad Urach/Ulm über Neuhausen und die Schlössleskurve umgeleitet. Die Umleitung Richtung in Reutlingen/Stuttgart erfolgt über die alte B 28 Richtung Lindenplatz. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Braike-Wangen, zum Auchtertfriehof sowie zur Tennisanlage ist weiterhin aus beiden Richtungen der B 313 möglich.
Der erste Bauabschnitt dauert bis Ende März, Anfang April. Die gesamte Baumaßnahme ist voraussichtlich bis Ende Juli 2025 fertig. Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Stadt Metzingen und dem Regierungspräsidium Tübingen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die Federführung für die bauliche Umsetzung liegt bei der Stadt Metzingen. Auslöser für den Umbau war, dass es an der Stelle viele Unfälle gab. Außerdem gab es am Knotenpunkt in den vergangenen Jahren Defizite in der Leistungsfähigkeit. Die Kosten für den Umbau der Kreuzung zu einem Kreisverkehr belaufen sich auf eine Million Euro. An diesen Kosten beteiligt sich der Bund mit rund 485.000 Euro.
Wichtige Ausfahrt für die Feuerwehr
„Wir freuen uns sehr, dass es mit der Zustimmung des Regierungspräsidiums (RP) jetzt losgeht. Denn damit kann eine -für den allgemeinen Verkehrsfluss, für das Gewerbegebiet Braike-Wangen als auch für die Feuerwehr so wichtige Baumaßnahme realisiert werden“, sagt Metzingens Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh.
Um die baulichen Maßnahmen am Kreisverkehr durchführen zu können, wurde entschieden, die bereits für den Sommer 2024 entwickelte Sanierung der Metzinger Straße zu verschieben, bis der Kreisverkehr fertiggestellt ist. Eine gleichzeitige Abwicklung beider Baumaßnahmen wäre unter anderem wegen der Umleitungsstrecken nicht möglich.
Durch die Verschiebung der Sanierung der Metzinger Straße bleibt nun auch mehr Zeit für Beratungsgespräche für Anschlüsse an eine Nahwärmeleitung. Sie kann im Rahmen der Sanierung in Neuhausen von den Stadtwerken Metzingen realisiert werden. Dazu brauche es eine ausreichende Zahl an zukünftigen Anschlüssen und entsprechende Wärmeabnahmemengen. Die Planung eines Nahwärmenetzes in Neuhausen ist Bestandteil und prioritäre Maßnahme der kommunalen Wärmeplanung und dient damit dem Ziel, die Wärmeversorgung in Metzingen künftig CO2-neutral zu gestalten. Informationen dazu gibt es bei den Stadtwerken Metzingen – unter www.stadtwerke-metzingen.de oder www.klimaschutz-metzingen.de.

