Mehrwerttour SÜDWEST PRESSE: Warum die Leser den Platz nicht räumen wollten

Hoch motiviert ließen sich die Gewinnerinnen und Gewinner der Mehrwerttour der SÜDWEST PRESSE auf das knackige Sport-Programm ein, das der TC Metzingen für sie vorbereitet hatte. Am Schluss hätten alle gerne noch länger gespielt.
Larissa Renz- Mehrwerttour der SÜDWEST PRESSE: Leser*innen erleben Tennisprogramm beim TC Metzingen.
- Tennistrainer Markus Gentner und Team betreuen Anfänger*innen und aktive Spieler*innen.
- Teilnehmer*innen loben Training, schnelle Fortschritte und motivierende Atmosphäre.
- Erste Ballwechsel und technische Erfolge sorgen für Begeisterung bei allen Gruppen.
- Abschluss mit Snacks und Infos: Schnupperkurs-Flyer landen in vielen Rucksäcken.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich weiß, dass die Hüfte und Hände ganz üble Geräusche von sich geben, aber glaubt's mir, das wirkt performance-steigernd“, sagt Thabo Siegler und grinst verschmitzt in die Runde. Vor ihm stehen, tendenziell keuchend und schon mit leicht geröteten Backen, einige Leserinnen und Leser des Metzinger-Uracher Volksblatts/Der Ermstalbote, des Alb-Boten, der Reutlinger Nachrichten, des Schwäbischen Tagblatts, der Neckar-Chronik, der Hohenzollerische Zeitung und der SWP Zollernalbkreis. Sie alle sind Teil der Tennis-Mehrwerttour beim TC Metzingen und schauen dabei zu, wie Siegler im Rahmen des Warm-ups mit Leichtigkeit die Übungen vormacht. Nach kurzen Begrüßungsworten von dem erfahrenen Tennistrainer Markus Gentner und einem Orangensaft zum Wachwerden, wurden die Gewinner direkt in die Pflicht genommen.
Die einen schnuppern, die anderen gehen voll drauf
„Wir werden euch nachher in Gruppen einteilen. Ihr seid eine bunte Mischung, aber das wird gut“, sagt Gentner strahlend. Gleich vier der Kollegen aus seiner Tennisschule hat er mitgebracht: Neben Siegler stehen Paul Jestand, Luca Schäffler und Moritz Ströbel bereit, um mit den Lesern ein paar Bälle zu schlagen. Von denen hatten doch einige noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehabt – das ändert sich schnell, als Gentner mit einigen Leihschlägern unter dem Arm durch die Gruppe geht. „Ich lass das alles auf mich zukommen, aber ich hoffe, ich hab nachher keinen Muskelkater im Arm“, sagt eine Frau und zupft ihren Zopf zurecht. Die aktiven Spieler der Gruppe haben da schon ihre Schläger ausgepackt und überprüfen ihre Ausrüstung.
Nur kurze Zeit später sind die Gruppen fix und von fünf Plätzen der großen Sportanlage sind die verdächtigen, wohlbekannten Tennisball-Aufprall-Geräusche zu hören. Gentner und Schäffler erklären den Neulingen die erste Schlagtechnik, ein Feld weiter duellieren sich die zwei jüngsten Teilnehmer der Gruppe, und schräg gegenüber spielen Vater und Tochter lange Zeit zu fair, wie Trainer Siegler später feststellen wird. „Dadurch, dass wir nicht so eine große Gruppe sind, stehen wir nie rum und können vieles gleich umsetzen“, sagt eine Schnupper-Spielerin, die gemeinsam mit ihrer Tochter die Unterrichtseinheit bestreitet. Alle Teilnehmer sind wortwörtlich immer am Ball; mit gezielten Übungen holen die erfahrenen Coaches alle ab.
Erste Erfolge sind daher auf allen Plätzen schnell festzumachen: Innerhalb von nur 90 Minuten gelingen den neu gewonnen Tennis-Fans schon einige, lange Ballwechsel. „Das hätte ich so nicht erwartet, aber ich fühl mich richtig wohl“, schwärmt eine Leserin, „das macht richtig Lust.“ Auch bei den kleinen Vereinsspielern tut sich was. „Ich hab von Moritz heute gelernt, dass ich den Ball beim Aufschlag höher treffen muss. Dann kommt er besser“, sagt einer der ganz jungen Teilnehmer und lächelt stolz. Auch Siegler kann wichtige Tipps geben, stellt eine Spielerin aus seiner Gruppe lobend fest. „Es hat einfach was, wenn man mal mit anderen Leuten spielt und die neue Eindrücke schildern, und er macht das total ruhig und mit Humor“, sagt sie. Sie könne nun viel mehr Druck auf ihre Vorhand-Schläge bringen, dann springt sie los – der nächste Ballwechsel ruft.
„Okay, wir sammeln die Bälle ein und ziehen dann ab“, schallt es allmählich über alle Plätze. Zwei Jungen aus Horb spielen ihren letzten Ball mit ordentlich Wumms noch zu Ende, da räumen die anderen Leser doch leicht enttäuscht schon auf. „Wie? Die Zeit ist schon vorbei? Also ich könnte ja schon noch“, spricht eine Teilnehmerin allen aus der Seele. So richtig aufhören möchte keiner, als es 12 Uhr schlägt und am „Clubhäusle“ auf der Vereinsanlage kleine Snacks und gekühlte Erfrischungsgetränke gereicht werden. Während sich alle für die Heimreise stärken, verschwinden dann doch einige Schnupperkurs-Flyer in die Rucksäcke zufrieden lächelnder Sportler. Nach und nach geht eine, Zitat, „viel zu kurze“, Mehrwerttour zu Ende, die jedoch gehalten hat, was das Trainerteam zu Anfang versprochen hat: Die Performance aller Beteiligter hat gestimmt.


