Wahlkreis Calw/Freudenstadt: Elf Kandidaten sind zur Bundestagswahl zugelassen

Elf Kandidaten werden für elf Parteien auf dem Wahlzettel für die Bundestagswahl am 23. Februar im Wahlkreis Calw/Freudenstadt stehen.
Sebastian Christoph Gollnow/dpa- Elf Kandidaten werden zur Bundestagswahl im Wahlkreis Calw/Freudenstadt zugelassen.
- Die Wahl findet am 23. Februar statt, die Kandidaten stammen von elf verschiedenen Parteien.
- Die Wahlvorschläge wurden am 24. Januar im Landratsamt Calw zugelassen.
- Dies ist die erste Bundestagswahl nach der Wahlrechtsreform 2023.
- Die Wähler haben wie gewohnt eine Erst- und eine Zweitstimme.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die öffentliche Kreiswahlausschusssitzung zur Zulassung der Kreiswahlvorschläge fand am 24. Januar im Landratsamt Calw statt. Es wurden insgesamt elf Bewerber und Bewerberinnen von elf Parteien zugelassen. Vorausgesetzt, dass die Wahlvorschläge auf Landesebene ebenfalls zugelassen werden. So sind diese am Sonntag, 23. Februar, bei der Bundestagswahl auf dem Stimmzettel des Wahlkreises 280 Calw zu finden.
Der Wahlkreis 280 umfasst das Gebiet der Landkreise Calw und Freudenstadt. Die Kreiswahlvorschläge der elf Parteien, so das Landratsamt, seien fristgerecht bei der Geschäftsstelle des Kreiswahlleiters Helmut Riegger (Landrat im Kreis Calw) vollständig eingegangen.
Folgende Kandidaten stehen auf dem Wahlzettel
Es treten folgende Kandidatinnen und Kandidaten der nachfolgenden Parteien zur Bundestagswahl im hiesigen Wahlkreis an: Jan Felix Stöffler (FDP, Software-Entwickler, wohnhaft in Altensteig); Dr. Martin Handel (Freie Wähler, Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie, wohnhaft in Calw); Thuy Nga Trinh (Grüne, Juristin, wohnhaft in Deißlingen); Saskia Esken (SPD, Informatikerin, MdB, wohnhaft in Calw); Klaus Mack (CDU, Bürgermeister a. D., MdB, wohnhaft in Bad Wildbad); Markus Bender (Bündnis C, evangelischer Pfarrer i. R., wohnhaft in Altensteig); Thomas Hanser (Die Linke, Kraftfahrzeug-Mechatroniker, wohnhaft in Calw); Raimond Lamparter (AfD, technischer Zeichner, wohnhaft in Freudenstadt); Dirk Witzelmaier (Tierschutzpartei, Haustechniker, wohnhaft in Waldachtal); Frank Negwer (Bündnis Deutschland, Vertriebsmitarbeiter, wohnhaft in Calw); Yannic Walheim (Volt, Sozialpädagoge, wohnhaft in Bad Rippoldsau-Schapbach).
Erste Bundestagswahl nach der Reform 2023
Die Bundestagswahl 2025 ist die erste Bundestagswahl nach der Wahlrechtsreform 2023, erinnert das Landratsamt. Die Wählerinnen und Wähler haben wie bisher jeweils eine Erst- und eine Zweitstimme.
Mit der Erststimme wird eine Person aus dem jeweiligen Wahlkreis direkt gewählt. Die Kandidatin oder der Kandidat mit den meisten Erststimmen im Wahlkreis gewinnt das Direktmandat und zieht direkt in den Bundestag ein – jedoch nur, wenn die Partei insgesamt genügend Sitze durch die Zweitstimmen erhält. Wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr durch die Zweitstimmen zustehen, entfallen die Direktmandate mit den niedrigsten Stimmenanteilen.
Mit der Zweitstimme wählen die Wahlberechtigten die jeweilige Landesliste einer Partei für den Deutschen Bundestag. Die Zweitstimme bestimmt allein, wie viele Sitze jede Partei im Bundestag erhält und legt somit die Mehrheitsverhältnisse im Parlament fest.